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Die Anfänge

06.03.2007 | 15:28 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Als eigenständige Messe gibt es die CeBIT seit dem 12. März 1986. Bis es soweit war, musste sich die IT-Industrie am Messestandort Hannover aber erst hocharbeiten und gegen die "klassischen" Industriezweige durchsetzen.

Ende der 50er Jahre war die damals noch als "Büroindustrie" bezeichnete IT- und Telekommunikations-Branche immerhin schon auf den dritten Platz aller auf der "Hannover Messe Industrie" ausstellenden Industriezweige vorgerückt. Trotzdem beherrschten noch mechanische Schreibmaschinen den Büroalltag und der Kampf mit Tipp-Ex und Korrekturband prägte den Umgang mit der Korrespondenz.

Der jährlichen Industrietreff auf der Hannover Messe gab für die aufstrebende Elekronik-Industrie die passende Bühne die Neuvorstellung technischer Highlights ab.

Heinz Nixdorf (Abb: hubert.hse.ru/pic/nixdorf.jpg)

So präsentierte Heinz Nixdorf, einer der Pioniere der deutschen Datenverarbeitungs-Branche, 1965 in Hannover erstmals seinen Universalrechner 820. Der in der Programmiersprache Cobol frei programmierbare Kleincomputer bedeutete den Durchbruch für Nixdorf.

Nixdorf 820/20 (Abb: http://www.hnf.de/images/museum/168_1692.jpg)

Der Nixdorf 820 war für den Einsatz in Klein- und Mittelbetrieben konzipiert. Er arbeitete mit Magnetkernspeicher, die Dateneingabe erfolgt über die integrierte Tastatur, die Datenausgabe über eine Schreibmaschine.

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