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Deswegen legendär

10.01.2008 | 09:55 Uhr |

Origin reagierte mit speziellen, klar gekennzeichneten Spieler-gegen-Spieler-Servern (PvP). Im Laufe dieses Prozesses entwickelten sich nach und nach Genrestandards, die bis heute Gültigkeit besitzen. Von der Pionierarbeit, die der Projektleiter Richard Garriot und sein Team vor zehn Jahren geleistet haben, profitieren moderne Genrevertreter wie World of Warcraft, Guild Wars oder Everquest 2 heute noch.

Insgesamt acht Addons spendierten die Entwickler dem Urvater des modernen Online-Rollenspiels. Ein neuntes sollte noch dieses Jahr erscheinen, wurde allerdings vom Publisher Electronic Arts auf unbestimmte Zeit verschoben.

Solche Erweiterungen vergrößerten die Spielwelt in regelmäßigen Abständen mit zahlreichen neuen Rassen, Fähigkeiten und Spielabschnitten. Ein Nachfolger befand sich schon 1999 in der Entwicklung.

Ultima Worlds Online: Origins erschien jedoch nie. Auch der zweite Versuch mit Ultima X: Odyssey fand kein glückliches Ende - die Entwicklung des Spiels wurde 2004 gestoppt. Dafür wurde im Juli 2007 mit Kingdom Reborn ein 3D-Aufsatz für das mittlerweile stark angegraute Rollenspiel veröffentlicht. Der lieferte nicht nur eine neue Grafikengine, sondern verbesserte gleichzeitig auch die Benutzerführung.

Online-Rollenspiel: Ultima Online

Publisher:

Electronic Arts

Entwickler:

Origin Systems

Sprache:

Deutsch

Originalrelease:

1997

Preis:

ca. 13 Euro pro Monat

USK:

ab 12 Jahren

Hardwareminimum:

Pentium 133, 16 MB RAM, 3D-Karte (2D-Client)

Fazit:

Der Urvater der heutigen Online-Rollenspiele

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