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Desktop nach Wunsch

16.04.2008 | 13:43 Uhr |

Auch ohne Compiz und Emerald können Sie Ihren Desktop nach Maß konfigurieren – etwa Icons, Hintergrund und Fensterdekorationen auswählen, aber auch Funktionen wie das Tastaturlayout oder Klänge konfigurieren.

Wenn Sie als Desktop-Oberfläche KDE einsetzen, erreichen Sie die meisten Funktionen zum Verändern der Optik über das KDE-Kontrollzentrum, das Sie am schnellsten über <Alt>-<F2> und die Eingabe von „kcontrol“ oder über den Startmenü-Eintrag „Desktop-Einstellungen“ aufrufen.
Beim Start zeigt Ihnen das Kontrollzentrum links die verfügbaren Rubriken und rechts einige Infos über Ihr System, etwa welche KDE-Version und welchen Kernel Sie einsetzen. Mit den Einträgen in den verschiedenen Rubriken passen Sie die Funktionen und die Optik Ihres KDE-Desktops detailliert an. So konfigurieren Sie etwa unter „Arbeitsfläche“ die virtuellen Desktops, das Verhalten von Fenstern, die Menüleisten und die Funktionen des sichtbaren Desktops. Möchten Sie der Optik Ihres Desktops den Feinschliff verpassen, sind Sie in der Rubrik „Erscheinungsbild“ richtig, wo Sie Icons, Fensterdekoration, Farbgebung, Schriften, Bildschirmschoner und mehr festlegen können.
Tastaturlayout und Tastenkürzel sowie Währung, Zahlenformat und andere regionalspezifischen Einstellungen konfigurieren Sie unter „Regionaleinstellungen
& Zugangshilfen“. Unter „Sound & Multimedia“ legen Sie beispielsweise eigene Klänge für die verschiedenen Aktionen des Desktops fest. In der Rubrik „Systemverwaltung“ fügen Sie neue Schriften hinzu, verändern die Einstellungen zur Anmeldung am System oder konfigurieren Datum und Zeit.

Gnome bringt ein vergleichbares Tool mit, das Sie am einfachsten mit <Alt>-<F2> und der Eingabe von „gnome-con trol-center“ starten. Unter „Darstellung, Erscheinungsbild“ öffnen Sie ein Fenster mit vier Registerkarten, über das Sie Farbzusammenstellung („Thema“), Hintergrundbild, Schriften und Symbolanzeige des Desktops konfigurieren können.

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