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Desktop: Drag& Drop-Variationen

Anforderung

Zeitaufwand

Wie von Windows 3.1x her gewohnt, läßt sich jede (registrierte) Benutzerdatei per Doppelklick direkt mit der zugehörigen Anwendung öffnen. Dateien, die Sie täglich benutzen, sollten Sie direkt oder in einem Ordner auf dem Desktop ablegen. Nun müssen Sie allerdings oftmals eine Datei in ein Programm laden, mit dem sie nicht verknüpft ist. So wollen Sie eine Textdatei etwa mit dem Editor oder mit Wordpad öffnen statt mit der verknüpften Textverarbeitung.Die Drag& Drop-Funktion von Windows bietet dazu eine verwirrende Vielfalt von Möglichkeiten: Legen Sie auf dem Desktop zu allen wichtigen Editor-Programmen eine Verknüpfung an. Ziehen Sie dann das Icon der Benutzerdatei auf das Icon dieser Verknüpfung. Windows lädt die Datei dann immer in diese Anwendung; es spielt dabei keine Rolle, ob die Datei mit der Anwendung verknüpft ist oder nicht.

Ziehen Sie das Icon einer Textdatei auf die Titelleiste einer geöffneten Anwendung, um sie in dieses Programm zu laden.Sie können das Icon einer Datei in das geöffnete Textfenster einer OLE-fähigen Anwendung ziehen, etwa Wordpad oder Winword. In diesem Fall wird das Dateiobjekt nicht geöffnet, sondern eingebettet. Erst ein Doppelklick auf das eingebettete OLE-Objekt öffnet diese Datei -und dies immer mit der damit verknüpften Anwendung.Wenn Sie eine Datei auf eine minimierte Anwendung in der Startleiste ziehen wollen, so erfordert das einen kleinen Umweg: Ziehen Sie das Dateisymbol, ohne die Maustaste loszulassen, auf die Anwendung in der Task-Leiste. Das Fenster öffnet sich nach kurzerZeit automatisch, und nun können Sie das Icon über der Titelleiste fallenlassen (oder als OLE-Objekt im Bearbeitungsfenster).

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