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Kaufberatung: Der beste PC für jeden Zweck

21.02.2018 | 08:18 Uhr |

Genau die richtigen Komponenten zum optimalen Preis: So bietet ein Eigenbau-PC ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als ein Komplettsystem von der Stange. Wir machen Ihnen fünf Bauvorschläge.

Selbst der beste PC hält meist nur ein paar Jahre vor, bevor er zum alten Eisen zählt. Denn die Anforderungen von Software, Multimedia-Inhalten und Spielen an die Rechenleistung steigen ständig. Ein veralteter Rechner ist aber nicht nur langsam, sondern verbraucht auch meist mehr Strom. Außerdem lassen sich aktuelle Peripheriegeräte nicht optimal anschließen.

Die wichtigsten PC-Komponenten: Auf diese Hardware kommt es an

Für jede PC-Komponente gibt es Angebote in verschiedenen Leistungs-und damit Preisklassen. Doch selbst ein günstiger PC sollte nicht nur aus den preiswertesten Komponenten bestehen: Wenn Sie zum Beispiel einen Rechner fürs Büro wollen, können Sie zwar auf Hochleistungs-CPU, Top-Grafikkarte und viel RAM verzichten, aber eine lautlose und schnelle SSD ist empfehlenswerter als eine günstigere Festplatte. Manchmal erfordert eine teure Komponente aber ähnlich leistungsstarke Partner, damit sie sich optimal nutzen lässt – ein Spiele-PC sollte daher nicht nur eine starke Grafikkarte, sondern auch eine entsprechende CPU mitbringen. Sparen Sie am falschen Ende, harmoniert das System nicht oder wird ausgebremst.

Der Office-PC: Kostengünstig mit wenig Schnickschnack

Ein PC fürs Büro muss keine Top-Komponenten mitbringen. Sie sollten aber gut abgestimmt sein, damit der Rechner stromsparend und leise arbeitet.

Der Büro-PC muss keine aufwendigen Arbeiten erledigen, weshalb er günstig ist und sparsam arbeitet.
Vergrößern Der Büro-PC muss keine aufwendigen Arbeiten erledigen, weshalb er günstig ist und sparsam arbeitet.
© Quelle: Pixabay

Für den Prozessor müssen Sie nicht mehr als 80 Euro ausgeben. Selbst CPUs dieser Preisklasse liefern genug Leistung für die genannten Einsatzgebiete – und arbeiten vor allem mit niedrigem Stromverbrauch. Greifen Sie am besten zur sogenannten Boxed-Variante, da es nur darauf die Herstellergarantie gibt. Diese Modelle bringen gleich einen passenden CPU-Kühler mit, dessen Kühlkapazität für die Belange eines Office-PCs ausreicht. Empfehlenswert ist die aktuelle Intel-Pentium-Generation (siehe Tabelle zum Büro-PC).

Auf eine Grafikkarte dürfen Sie beim Büro-PC verzichten , da alle aktuelle Prozessoren eine integrierte Grafiklösung besitzen – bei Intel ist das etwa die HD Graphics 630. Die genügt zum Surfen und für Online-Videos.

In Sachen Arbeitsspeicher reicht ein Speichermodul mit vier Gigabyte Kapazität . Das kostet rund 40 Euro: Beim RAM sollten Sie sich derzeit zurückhalten, denn die Preise für Arbeitsspeicher sind zuletzt stark gestiegen. Kaufen Sie nach, wenn es wieder günstiger wird. Deshalb ist es wichtig, dass auf der Hauptplatine noch RAM-Steckplätze frei sind. Achten Sie auch auf den richtigen Speicher-Typ – wie zum Beispiel DDR4 für aktuelle Desktop-PCs. Angaben zu Latenz und Speichertaktfrequenzen können Sie vernachlässigen.

Für kurze Lade-und Start-Zeiten empfehlen wir selbst beim Office-Rechner den Einbau einer SSD . Modelle mit einer üblicherweise ausreichenden Kapazität von 275 Gigabyte kosten rund 85 Euro. Dann ist neben dem Betriebssystem auch noch Platz für die wichtigsten Programme und Daten. Ob Sie noch eine HDD einbauen möchten, ist Ihnen überlassen: Wenn Sie viele browserbasierte Programme nutzen oder Dateien auf einem NAS sichern, dann ist nicht unbedingt eine zusätzliche Festplatte nötig. Wenn allerdings viele Daten lokal abgelegt werden müssen, reicht eine herkömmliche HDD mit 1 TB Kapazität für knapp 45 Euro.

Das Netzteil muss nicht allzu viel Energie liefern, da die Hardware im Büro-PC nur wenig Strom zieht. Ein Modell mit einer Bruttokapazität von 350 Watt genügt und kostet etwas über 30 Euro.

Büro-PC

Komponente

Produkt

Preis

Prozessor

Intel Pentium G4600

80 Euro

Kühler

keinen (Boxed-Kühler)

0 Euro

Arbeitsspeicher

Intenso 4 GB DDR4-2400

40 Euro

Hauptplatine

MSI B250M Pro-VD

50 Euro

SSD

Crucial MX300 M.2

85 Euro

HDD

Toshiba P300 1 TB

45 Euro

Grafikkarte

keine (iGPU in Prozessor)

0 Euro

Netzteil

Corsair VS350 350 Watt

30 Euro

Gehäuse

Sharkoon MA-A1000

30 Euro

Summe

360 Euro

Wenn es etwas mehr sein darf: Office-PC mit Zukunftspotenzial

Für mehr Leistung oder auch um einige Zeit Ruhe vor dem Aufrüsten zu haben, müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Prozessor sollte dann über mindestens vier Rechenkerne verfügen – vor allem beim Multitasking macht sich das positiv bemerkbar. Außerdem nutzen immer mehr Standardprogramme mehrere Kerne. Preispunkt für einen solchen Prozessor, wie zum Beispiel aus der aktuellen AMD-Ryzen -Generation: 120 Euro. Der CPU sollten Sie auch die doppelte Arbeitsspeichermenge zur Seite stellen, also 8 GB DDR4, die aktuell mit rund 80 Euro zu Buche schlagen. Bei der Hauptplatine genügt im Falle einer Ryzen-CPU ein Modell mit dem Einsteiger-Chipsatz A320.

AMDs Ryzen-Prozessoren bieten viele Rechenkerne für wenig Geld. Nur der Takt ist etwas niedrig.
Vergrößern AMDs Ryzen-Prozessoren bieten viele Rechenkerne für wenig Geld. Nur der Takt ist etwas niedrig.
© Quelle: AMD

Wenn Sie sich für den leistungsfähigeren Ryzen-Prozessor entscheiden, dann muss auch noch eine extra Grafikkarte her, da diese Modelle keine integrierte Grafikeinheit besitzen. Das kostet zwar wieder mehr, beschleunigt aber auch deutlich das Bearbeiten von Multimedia-Inhalten und lässt sogar das Spielen von weniger aufwendigen oder älteren Games zu. Natürlich muss es kein Hochleistungsmodell sein, eine Investition von 100 Euro reicht aus. Achten Sie darauf, dass das Modell über mindestens vier Gigabyte GDDR5-Speicher verfügt und der aktuellen Generation von AMD oder Nvidia entstammt. Aufgrund der stärkeren CPU und der zusätzlichen Grafikkarte muss auch die Leistung des Netzteils auf mindestens 450 Watt steigen. Entsprechende Modelle gibt es ab rund 40 Euro. Die für den Büro-PC genannte SSD-HDD-Kombination ist auch hier empfehlenswert.

Siehe auch: 250-Euro-PC mit SSD im Eigenbau

Der Allround-PC: Gerüstet auch für aufwendigere Alltagsaufgaben

Will die ganze Familie den Computer nutzen, dann sollte der PC auch verschiedene Leistungsanforderungen erfüllen. Zusätzlich zur reinen Büroarbeit wollen beispielsweise auch Urlaubsfotos und -videos bearbeitet werden und auch ein gelegentliches Spiel sollte drin sein.

Wollen alle aus der Familie einen PC nutzen, muss er ein echter Allrounder sein.
Vergrößern Wollen alle aus der Familie einen PC nutzen, muss er ein echter Allrounder sein.
© Quelle: Pixabay

Als Prozessor entscheiden wir uns an dieser Stelle für einen Vierkerner inklusive der Technik Simultaneous Multithreading, womit die CPU gleich acht Threads parallel bewältigt. Ein entsprechendes Modell kommt ebenfalls wieder aus der aktuellen AMD-Ryzen-Familie, da diese ein sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis bietet. Der Preis beläuft sich auf etwa 150 Euro. Auch diese CPU kommt mit einem Boxed-Kühler, der sogar etwas besser kühlt als das Intel-Pendant.

Hinzu sollten hier auch wieder 8 GB DDR4-RAM kommen. Bei Ryzen gibt es aber eine Besonderheit: Die Prozessoren profitieren von hoch getaktetem Speicher. 2666 MHz ergänzen sich gut mit dem Rechenchip. Entsprechendes RAM ist für rund 100 Euro erhältlich.

Beim Mainboard sollte es eine Ausstattungsvariante mit dem Chipsatz AMD B350 für rund 60 Euro sein.

Weiterhin ausreichend ist hier die beim Office-PC genannte SSD ; eine zusätzliche HDD ist unserer Meinung nach aber Pflicht. Beide zusammen kosten also 130 Euro.

Eine zusätzliche Grafikkarte muss auch her, da das Ryzen-Modell keine integrierte Lösung mitbringt. Achten Sie auch hier wieder auf mindestens vier Gigabyte Grafikspeicher vom Typ GDDR5. Halbwegs spieletauglich sind die etwas teureren Modelle von AMD und Nvidia, die bei 150 Euro beginnen . Die Stromversorgung sollte auch hier wieder ein 40 Euro teures, 450 Watt starkes Netzteil übernehmen.

Allround-PC

Komponente

Produkt

Preis

Prozessor

AMD Ryzen 5 1400

150 Euro

Kühler

keinen (Boxed-Kühler)

0 Euro

Arbeitsspeicher

HyperX 8 GB DDR4-2666 Kit

100 Euro

Hauptplatine

Biostar B350ET2

60 Euro

SSD

Crucial MX300 M.2

85 Euro

HDD

Toshiba P300 1 TB

45 Euro

Grafikkarte

Asus Radeon RX 560

150 Euro

Netzteil

Bequiet System Power B8 450 Watt

40 Euro

Gehäuse

Sharkoon MA-A1000

30 Euro

Summe

660 Euro

Aufrüstempfehlung für den Allround-PC

Mit der empfohlenen Ausstattung ist der Allround-Rechner schon gut aufgestellt. Nur beim Prozessor könnte man etwas mehr Geld in die Hand nehmen und beispielsweise auf das teurere Ryzen-Modell für knapp 200 Euro umsatteln, und zwar auf den Ryzen 5 1600, der ein fast unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Der Kreativ-PC: Bereit für das Rendering von 4K-Inhalten

Der nächste Selbstbau-PC richtet sich an Nutzer, die vor allem Multimedia-Aufgaben erledigen wollen. Dazu zählt unter anderem das Bearbeiten und Rendern von hochauflösendem Videomaterial, beispielsweise in 4K. Aber auch komplexe Bildbearbeitung mit vielen Effekten stellen für diesen Rechner kein Problem dar.

Der Kreativ-PC kann dank potenter Hardware auch aufwendige Multimedia-Aufgaben bewältigen.
Vergrößern Der Kreativ-PC kann dank potenter Hardware auch aufwendige Multimedia-Aufgaben bewältigen.
© Quelle: Pixabay

Los geht es wieder mit dem Prozessor, der über möglichst viele Rechenkerne verfügen sollte. Auch hier wählen wir einen Ryzen-Prozessor aus (7 1700), der acht Kerne und satte 16 Threads zum Preis von knapp 290 Euro bietet. Denn vor allem Prozesse wie das Rendering und andere Multimedia-Techniken profitieren von vielen Rechenkernen.

Beim Arbeitsspeicher dürfen Sie nicht geizen und greifen am besten zu einem 16 GB großen DDR4-Speicher mit 2666 MHz Takt. Der Preis beträgt 175 Euro.

Das passende Mainboard mit AMDs X370 -Chipsatz beginnt bei 110 Euro. Da der Kreativ-PC einiges an Rechenlast bewältigen muss, sollte auf einen leistungsfähigeren Kühler zurückgegriffen werden anstatt auf die Boxed-Version. Ein entsprechender Tower-Kühler mit Lüfter kostet rund 30 Euro.

Als Grafikkarte empfehlen wir ein Modell aus der aktuellen Radeon-RX-Vega-Serie von AMD , die vor allem bei Multimedia-Anwendungen die ähnlich teure Konkurrenz von Nvidia hinter sich lassen kann. Bestückt ist sie mit „gestapelten“ Speicherbausteinen vom Typ HBM2 (High Bandwith Memory), die flotter arbeiten als GDDR5-Speicher. Kostenpunkt: 500 Euro. Ist Ihnen das zu teuer, dann greifen Sie zu einer aktuellen Grafikkarte mit mindestens sechs Gigabyte Speicher.

Das Netzteil muss nicht mehr als 500 Watt leisten, empfehlenswerte Modelle gibt es ab 55 Euro. Beim Speicher greifen Sie auch hier zur Kombination aus SSD und HDD. Vor allem eine große Festplatte ist empfehlenswert, da hochauflösende Videos viel Platz einnehmen. Das Gehäuse sollte mindestens einen Lüfter in der Front und einen im Heck besitzen.

Komponente

Produkt

Preis

Prozessor

AMD Ryzen 7 1700

290 Euro

Kühler

Bequiet Pure Rock

30 Euro

Arbeitsspeicher

Crucial Ballistix Sport LT 16 GB DDR4-2666 Kit

175 Euro

Hauptplatine

Biostar X370GT3

110 Euro

SSD

Crucial MX300 M.2

85 Euro

HDD

Toshiba P300 1 TB

45 Euro

Grafikkarte

Gigabyte Radeon RX Vega 56

500 Euro

Netzteil

Bequiet Pure Power 10 500 Watt

40 Euro

Gehäuse

Fractal Design Focus G

47 Euro

Summe

1322 Euro

CPU-Test: Die besten Desktop-Prozessoren im großen Vergleich

So bekommt der Kreativ-PC noch mehr Power

Mehr Rechenpower für kreative Projekte liefern Profi-Grafikkarten, die für Anwendungen wie Deep Learning und rechenintensive Simulationen ausgelegt sind: So ist das Topmodell AMD Radeon Pro Vega ist mit 16 GB HBM2 und satten zwei Terabyte SSD-Speicher ausgestattet.

Der Gaming-PC: Spielspaß pur – aber nur mit teuren Komponenten

Ein optimaler Spiele-PC soll aktuelle Spiele in Auflösungen über Full-HD (1920 x 1080 Pixel) in hohen Bildraten schaffen. Am besten können Sie mit ihm das Spielgeschehen gleichzeitig live streamen und auf die interne Festplatte aufzeichnen, um die Aufnahme später als Video hochzuladen.

Die AMD Pro Vega ist nicht fürs Gaming, sondern für komplexe Berechnungen ausgelegt.
Vergrößern Die AMD Pro Vega ist nicht fürs Gaming, sondern für komplexe Berechnungen ausgelegt.
© Quelle: AMD

Aktuelle Spiele laufen am besten mit einem leistungsstarken Prozessor: Frequenzen von über vier Gigahertz pro Kern sind hier Pflicht. Mehr als vier Prozessorkerne sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht nötig. Doch der Trend geht in die Richtung Multicore-Optimierung, künftige Spiele werden mehr von zusätzlichen Kernen als von hohen Taktraten profitieren. Damit Sie auf der sicheren Seite sind, empfehlen wir den Griff zur aktuellen Coffee-Lake-Familie von Intel. Die neuen i7-Modelle verfügen über sechs Kerne und verarbeiten 12 Threads. Dank Boost-Taktraten von weit über vier Gigahertz laufen aktuelle Spiele problemlos. Der Preis liegt bei rund 320 Euro. Ein extra CPU-Kühler erhöht den Preis um 30 Euro. Die Ryzen-Prozessoren sind zwar günstiger und bieten mehr Kerne, aber sie takten deutlich niedriger.

Beim RAM genügen wie beim Kreativ-PC 16 GB DDR4 . Die passende Platine mit Intel-Chipsatz kostet rund 95 Euro.

Ein Gaming-PC muss nicht wie die Höllenmaschine 8 aussehen, aber die Leistung sollte stimmen.
Vergrößern Ein Gaming-PC muss nicht wie die Höllenmaschine 8 aussehen, aber die Leistung sollte stimmen.

Die wichtigste Komponente eines Gaming-PCs ist die Grafikkarte. Eine Oberklasse-Karte aus der Geforce-GTX-10-Serie ist die beste Wahl, da sie nicht nur eine hohe Leistung bietet, sondern auch vergleichsweise sparsam arbeitet. Der Grafikspeicher sollte von mindestens acht Gigabyte groß sein, vor allem in Hinblick auf künftige Titel. Der Preis beläuft sich auf 410 Euro.

Neben der Kombination aus SSD und HDD genügt auch das 500-Watt -Netzteil vom Kreativ-PC.

Spiele-PC

Komponente

Produkt

Preis

Prozessor

Intel Core i7-8700

320 Euro

Kühler

Bequiet Pure Rock

30 Euro

Arbeitsspeicher

Crucial Ballistix Sport LT 16 GB DDR4-2666 Kit

175 Euro

Hauptplatine

Gigabyte Z370 HD3P

95 Euro

SSD

Crucial MX300 M.2

85 Euro

HDD

Toshiba P300 1 TB

45 Euro

Grafikkarte

Zotac Geforce GTX 1070 Mini

410 Euro

Netzteil

Bequiet Pure Power 10 500 Watt

40 Euro

Gehäuse

Aerocool Aero-1000

65 Euro

Summe

1265 Euro

Noch mehr Leistung für den Spiele-PC

Wer in Ultra-HD (3840 x 2160 Pixel) spielen möchte, braucht eine stärkere Grafikkarte. Die Nvidia Geforce GTX 1080 Ti ist aktuell eine der wenigen UHD-tauglichen Modelle auf dem Markt, weshalb sie mit 690 Euro entsprechend teuer ist. Das Prozessor-Upgrade der Wahl ist der Intel Core i7-8700K – der Buchstabe am Ende der Produktbezeichnung bedeutet, dass die CPU einen entsperrten Multiplikator besitzt und sich bequem übertakten lässt. Der Preis liegt bei 399 Euro. Um erfolgreich zu Übertakten brauchen Sie ein starkes Kühlsystem: Sie können wählen zwischen teureren Luftkühlern oder sogenannten All-in-One-Wasserkühlungen mit Wärmetauscher (Radiator), Schläuchen und Pumpe in einem Gerät. Nur teure Modelle kühlen aber wirklich besser. Wenn ein Luftkühler genauso viel kostet wie das Wasser-Pendant, greifen Sie lieber zu ersterem. 100 Euro sollten Sie sich die Kühlung schon kosten lassen.

Das Netzteil bietet am besten zusätzliche Energiereserven, da das Übertakten auch mehr Strom fordert. Mindestens 700 Watt sollten es also sein, die Sie dann mindestens 115 Euro kosten. Günstigere Modelle arbeiten meist weniger effizient.

Siehe auch:

➤ So finden Sie den perfekten Monitor

➤ Die besten Gaming-Tastaturen im Test

➤ Die beste Gaming-Maus im Test

➤ Die besten Notebooks im Überblick

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