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Der Vollstreckungsbescheid

07.11.2003 | 11:11 Uhr | Birgit Götz

Wenn der Antragsgegner gegen den Vollstreckungsbescheid keinen Einspruch einlegt, erhalten Sie etwa zwei Wochen nach der Zustellung einen Bescheid, mit dem Sie dann einen Gerichtsvollzieher beauftragen können - sofern Ihr Verkäufer noch immer nicht gezahlt hat. In der Regel muss dies ein Gerichtsvollzieher am Wohnort des Verkäufers sein. Wenden Sie sich dazu am besten an das dortige Amtsgericht.

Die Zwangsvollstreckung können Sie auch über einen Rechtsanwalt laufen lassen. Die Kosten für den Anwalt muss der Verkäufer tragen.

Legt der Antragsgegner gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch ein, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als Ihren Anspruch vor Gericht einzuklagen.

Wenn Sie mit dem gesamten Ablauf gar nichts zu tun haben wollen, können Sie für die Beantragung eines Mahnbescheids auch einen Rechtsanwalt beauftragen. Die Anwaltskosten werden dem Antragsgegner aufgebürdet, Sie müssen die Kosten aber zunächst einmal vorstrecken.

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