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Der Nahkampf-Modus

15.05.2003 | 14:08 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Besonders gewöhnungsbedürftig ist, dass das Spiel automatisch in einen Nahkampf-Modus schaltet, sobald sich ein Gegner in der Nähe der Spielfigur befindet. Dann zoomt die virtuelle Spielkamera näher an das Geschehen heran.

Das sorgt allerdings für einige Konfusion, sobald - wie meistens im gesamten Spielverlauf - mehrere Gegner angreifen. Dann kann es passieren, dass die Spielkamera nur noch wild am hin- und herspringen ist. Beim Spieler stellt sich dadurch ein kleines Schwindelgefühl ein. Die einzige Möglichkeit das Kameraproblem zu lösen ist dann, so schnell wie möglich die überschüssigen Gegner auszuschalten.

Weiterer Kritikpunkt: Die Spielhelden besitzen Dutzende von Kampfbewegungen, sie können sich aber nicht auf Knopfdruck hinknien.

Das übernimmt das Spiel nur bei bestimmten Voraussetzungen selbst. Nähern Sie sich einem Gegenstand, der kleiner als die Spielfigur ist, und stellen sich davor, dann kniet sich die Spielfigur automatisch hin, um diesen Gegenstand als Deckung zu benutzen.

Besonders gelungen ist dieses "Feature" bei den Fernkampf-Sequenzen allerdings nicht, denn die Spielfigur kniet sich immer dann hin, wenn man es gerade nicht möchte und steht auf, wenn man am liebsten in Bodennähe bleiben würde.

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