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Der Mensch als Schlüssel: Fingerabdruck und Co.

04.09.2011 | 08:34 Uhr |

Biometrie ist definitiv die sicherste Alternative zur PIN oder zum Passwort.  Dabei können sowohl der Fingerabdruck als auch ein Augenscanner zum Beweis einer vorgegebenen Identität mit bestimmten Rechten eingesetzt werden.

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Mittlerweile gibt es zahlreiche Notebooks mit einem integrierten Fingerabdruck-Scanner. Damit ist die Anmeldung am Windows-System abgesichert, sodass kein anderer Benutzer das System ohne Einwilligung starten kann. Der Chaos Computer Club (CCC) hat jedoch bereits im Oktober 2004 die Sicherheit solcher Vorrichtungen bezweifelt und erfolgreich widerlegt. In einem zweiminütigen Video präsentiert der Chaos Computer Club , wie sich der Fingerabdruck einer Person mit diversen Hausmittelchen fälschen lässt. Aktuelle Notebook-Modelle bieten eine leicht verbesserte Technologie. Zudem setzen die Systeme neben biometrischen Daten auch eine zusätzliche Passworteingabe.

Augen- und Stimmenscanner werden bisher nur in Unternehmen mit hohen Sicherheitsstandards eingesetzt. Für private Zwecke sind sie derzeit noch Zukunftsmusik. Mit der Webcam und einem eingebauten Mikrofon haben viele Internetnutzer bereits die passende Hardware zu Hause. So gut wie jedes neue Net- oder Notebook hat eine Webcam integriert.
 
Keine absolute Sicherheit

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Leider gibt es keine absolute Sicherheit. So können Softwarefehler oder gezielte Angriffe jedes Sicherheitsfeature deaktivieren. Es gibt jedoch bereits Alternativen zur klassischen Passworteingabe.
Biometrische Authentifizierung beim Einloggen in Windows ist bereits in vielen Notebooks integriert. Ob sich Nutzer irgendwann über den Fingerabdruck oder Augenscanner, Tippbiometrie oder Security Token beim E-Mail-Anbieter anmelden können, wird sich zeigen.

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