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Der Heldenalltag

01.02.2002 | 13:47 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Von Anfang an ist es Ziel des Spiels Erfahrungspunkte zu sammeln und so um jeweils eine Spielstufe aufzusteigen. Wie der Spieler seine Erfahrungen sammelt bleibt ihm überlassen. "Dark Age of Camelot" bietet diesbezüglich viele Möglichkeiten.

Wer lieber alleine durch das Land streifen will, der kann so genannte Quests lösen. Dabei winken nicht nur Erfahrungspunkte, sondern auch Geld für neue Ausrüstung oder gar wertvolle Ausrüstung selbst. Ein Quest besteht aus mehreren Teilaufgaben, die nacheinander gelöst werden müssen. Meist muss ein bestimmtes Monster getötet werden und anschließend die Trophäe zu einem bestimmten Händler gebracht werden, der wiederum dem Spieler einen Gegenstand gibt, der zum Auftraggeber der Quest zurückgebracht werden muss. Die Lösung eines solchen Quests nimmt teilweise mehrere Stunden in Anspruch.

Schneller zu lösen sind Mini-Aufträge. Hier gilt es meistens einen Gegenstand von A nach B zu bringen, wofür der Spieler anschließend eine dicke Belohnung erhält.

Wer keine Lust auf solche Rollenspiel-Elemente hat, der kann auch einfach nur in der Gegend herumstreifen und nach ebenbürtigen Monstern suchen. Für deren Tötung gibt es dann ebenfalls Erfahrungspunkte und Gegenstände, die sich bei Händlern gegen bare Münze eintauschen lassen.

Besonders gefördert wird in "Dark Age of Camelot" das Spiel in Gruppen. In einer Gruppe können sich bis zu acht Spieler zusammenschließen, die dann gemeinsam auf die Jagd gehen können. Hier kommt vor allem das Klassensystem zur Geltung, denn zu einer starken Gruppe gehören nicht nur die schlagfertigen Kämpfer, sondern auch deren Unterstützung durch Heiler und Zauberer. Im Zusammenspiel mit den anderen Klassen innerhalb der Gruppe lassen sich so auch Monster erlegen, die für Einzelkämpfer unbesiegbar wären.

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