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Denic und Provider

Grundsätzlich lasssen sich .de-Domains anmelden. Der Domain-Interessent begibt sich auf die Website des Denic und gibt in das entsprechende Formular seinen Domainwunsch (www.irgendeinedomain.de) ein. Doch dieser Weg ist , weil viel zu teuer. Die Einheitsgebühr liegt derzeit bei 232 Mark für Registrierung und Name-Server-Eintrag. Jedes weitere Jahr kostet zusätzlich 116 Mark. Warum der Preis bei Denic so hoch ist, hat einen einfachen Grund. Die Denic ist eine Genossenschaft mit 60 Providern als Mitglieder, die das Geschäft mit den Domainnamen machen sollen. Augrund ihrer Monopolstellung kann die Denic die Preise diktieren und auch bestimmen, wer Mitglied werden darf und wer nicht. Diese , Provider wie Uunet oder germany.net, erhalten großzügige Rabatte. Groß-Anbieter, die viele Domains abnehmen, bekommen zusätzliche Mengenrabatte. Damit können Provider, die viele Domains abnehmen, diese dann billiger anbieten - dies erklärt die teilweise extremen Preisunterschiede bei der Registrierung von .de-Domains.

Denic und Provider
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Der derzeit läuft über einen kommerziellen Provider, der Speicherplatz auf Web-Servern zusammen mit de.-Domains anbietet. Ein Angebot, das in der Regel auch Sinn macht - wer ins Web will, braucht schließlich auch einen Platz, wo die HTML-Seiten abgelegt werden sollen. Viele Webspace-Provider wie Schlund und Partner oder WWW-Service bieten ihren Kunden deshalb neben Platz auf ihren Servern gleich auch die Registrierung eines Domainnamens an. Der Provider meldet dann für den Kunden die gewünschte Domain bei der Denic an, vergibt eine IP-Adresse und trägt in den Name-Server IP-Nummer und die zugeordnete, registrierte Internet-Domain ein. Der Kunde braucht sich darum nicht zu kümmern, er muß lediglich dem Provider seinen Domainwunsch mitteilen. Schon für 40 bis 50 Mark monatlich gibt es solche Pakete.

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