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Defragmentieren: Defrag vorbereiten

Anforderung

Zeitaufwand

Wie häufig sollten Sie Ihre Festplatte defragmentieren, und was gibt es bei dieser Aufräumaktion sonst noch alles zu beachten?Erst wenn das Defragmentierprogramm eine Zerstückelung Ihrer Daten auf der Pallte von über 5 Prozent meldet, lohnt sich diese Prozedur. Wie schnell es dazu kommt, hängt ganz vom Benutzer ab: Wer ständig installiert und de-installiert oder mit großen Datenmengen hantiert, sollte häufiger defragmentieren (alle paar Wochen) als Anwender mit einer relativ gleichbleibenden Software-Ausstattung (alle paar Monate). Ein tägliches Defragmentieren ist sicher zuviel des Guten. Der Systemdienst bietet aber auch den praktischen Service, erst ab einem bestimmten Fragmentierungsgrad automatisch zu starten.

Defragmentierprogramme unter Windows sind nur scheinbar Multitasking-fähig: Der Anwender kann zwar weiterarbeiten, aber jeder Festplattenzugriff zwingt Defrag & Co., die FAT von neuem einzulesen. So wird das Defragmentieren zur unendlichen Geschichte. Viele Anwender haben schon diese Erfahrung gemacht und lassen Defrag daher etwa in der Mittagspause arbeiten. Dabei vergessen aber viele, den Screensaver zu deaktivieren. Auch der behindert durch seine Plattenzugriffe das Defragmentieren erheblich. Ein weiteres Hindernis für den vollautomatischen Ablauf sind eventuelle Fehler in der FAT. Ist die Defrag-Option "Laufwerk auf Fehler prüfen" aktiviert, wird Defrag angesichts von FAT-Fehlern abbrechen. Ist die Option deaktiviert, läuft Defrag zwar durch, übernimmt aber eventuelle Fehler. Es ist daher ratsam, vor Defrag erst einmal Scandisk laufen zu lassen. Am besten ist es übrigens, wenn Sie die Festplatte von Datenmüll (*.TMP *.SIK ...) säubern, bevor Sie defragmentieren.

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