Damit niemand ohne Ihre Zustimmung per Funk über Ihre Basisstation ins Internet geht oder Ihr WLAN abhören kann, sollten Sie die Datenübertragung unbedingt verschlüsseln. Bei allen modernen WLAN-Geräten lassen sich die zu übertragenden Daten dazu mit einer 128-Bit-WEP-Verschlüsselung codieren.

Die Verschlüsselungseinstellungen finden Sie meist im WLAN-Konfigurationsprogramm unter "WEP", "Encryption" oder "Security". Einige Geräte bieten einen Key-Generator an, der den WEP-Schlüssel aus einem vom Anwender eingegebenen Satz erzeugt. Ansonsten tippen Sie selbst einen beliebigen WEP-Schlüssel von Hand ein.

Der Schlüssel ist 26 Zeichen lang und darf aus einer beliebigen Kombination von Zahlen und den Groß- oder Kleinbuchstaben A/a, B/b, C/c, D/d, E/e und F/f bestehen. Den identischen WEP-Key müssen Sie auf allen im WLAN beteiligten Geräten, also PCs, Notebooks und Access Point beziehungsweise Router eintippen.

Die Kontaktaufnahme mit einem verschlüsselten WLAN geht unter Windows XP mit Service Pack 2 besonders einfach: Gehen Sie unter "Start, Systemsteuerung, Netzwerk- und Internetverbindungen, Drahtlosnetzwerkinstallation" und folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Bei anderen Windows-Versionen müssen Sie die SSID und den WEP-Schlüssel in die entsprechenden Eingabefelder eintippen.

Tipp: Eine besonders effiziente Absicherung von Funknetzen ermöglicht die WPA-Kodierung (WiFi Protected Access). WPA räumt mit den Schwächen des Vorgängers WEP auf. Wenn Sie Windows XP mit Service Pack 2 verwenden und Ihre Geräte WPA unterstützen, können Sie als Alternative zu WEP auch WPA als Verschlüsselungsstandard wählen.

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