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Machen Sie es Datendieben schwer!

09.05.2011 | 11:09 Uhr |

Datendiebe wollen Ihre Daten meist zu Geld machen
Vergrößern Datendiebe wollen Ihre Daten meist zu Geld machen

Daten in der Cloud auszulagern löst viele Probleme und erlaubt es Ihnen, auf Ihre wichtigsten Informationen von überall Zugriff zu haben. Doch die Cloud verursacht bei einigen auch echte Horrorszenarien, in denen andere, unauthorisierte Personen - vielleicht Datendiebe - auf eben diese persönlichen Daten zugreifen. Eine Möglichkeit gegen Datendiebe, ist es, sich gleich von Anfang an nur auf Cloud-Dienste zu verlassen, die Datenverschlüsselung anbieten.

Der Cloud-Service Dropbox etwa bietet ein voll verschlüsseltes Secure Sockets Layer (SSL) Protokoll, wenn Sie eine Datei hochladen; und benutzt die starke AES-256-Verschlüsselung für Ihre gespeicherten Daten. Auch Mozilla bietet einen Cloud-basierten Synchronisations-Service für Firefox, der Ihre Lesezeichen verschlüsselt, bevor Sie Ihren Computer verlassen. Das Unternehmen arbeitet also niemals mit der Klartext-Version.

Download: Firefox

Wenn Sie sich für einen neuen Online-Service anmelden und wissen wollen, wie dieser Dienst mit Ihren Daten umgeht, bleibt Ihnen nur eines: lesen Sie die Datenschutz-Richtlinien aufmerksam und halten Sie Ausschau nach selbst einstellbaren Optionen. Gute Datenschutz-Richtlinien werden auch explizit erwähnen, ob Ihre Aktivitäten aufgezeichnet und unter Umständen an Dritthersteller zu Werbezwecken verkauft werden. Zudem sollte irgendwo vermerkt sein, was mit Ihren Daten geschieht, wenn Sie sich bei dem Service wieder abmelden.

Ratgeber: So schützen Sie sich gegen Datendiebe

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gegen Datendiebe: benutzen Sie eine SSL-Verschlüsselung beim Surfen, wann immer es geht. SSL stellt sicher, dass Lauscher Sie bei einer kabellosen Internetverbindung weitaus schwieriger abhören können. Oft reicht es schon, dafür ein https statt ein einfaches http in die Adresszeile einzutippen - aber noch nicht alle Webseiten unterstützen diese Verschlüsselung. Facebook, Googlemail, Google und Twitter können das aber auf alle Fälle.

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