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Datenrettung: Recuva v1.29.429

07.08.2009 | 19:05 Uhr | Verena Ottmann

Datenrettung: Recuva v1.29.429

Recuva: Der Assistent hilft bei der Datenrettung
Vergrößern Recuva: Der Assistent hilft bei der Datenrettung

Die Freeware Recuva v1.29.429 stellt Bilder von allen wichtigen Speicherkarten wieder her und lässt sich sogar vom USB-Stick ausführen. Im Gegensatz zu ZAR funktioniert das Programm nicht nur mit Windows 2000, XP und Vista, sondern auch noch offiziell mit Windows 98.

1. Installation von Recuva
Laden Sie die Datei rcsetup129.exe herunter, und führen Sie sie aus. Belassen Sie die Sprachauswahl auf „Deutsch“, und bestätigen Sie mit „OK“. Der Installationsassistent startet. Nehmen Sie nach einem Klick auf „Weiter“ den Lizenzvertrag an, und klicken Sie erneut „Weiter“. Bevor Sie mit „Installieren“ den Vorgang starten, sollten Sie die beiden unteren Haken entfernen, die Ihnen automatische Updates und den Yahoo-Toolbar bescheren. Starten Sie die Installation. Ist sie beendet, schließen Sie den Assistenten mit „Fertigstellen“.
Möchten Sie Recuva vom USB-Stick starten, kopieren Sie die Datei Recuva.exe aus dem Ordner C:\Programme\Recuva auf den Stick.

Recuva: Zeigt Infos zu den gefundenen Dateien an
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2. Datenrettung mit Recuva
Verbinden Sie den Kartenleser mit Ihrem PC, und stecken Sie die Karte in das Lesegerät. Starten Sie Recuva mit einem Doppelklick. Es öffnet sich der Assistent zur Datenrettung, der einige Dinge von Ihnen wissen will:
Seine erste Frage lautet, welche Daten Sie wiederherstellen möchten. Haben Sie nur Bilder verloren, wählen Sie die oberste Option „Bilder“. Befinden sich unter den verlorenen Dateien auch Videos, nehmen Sie Option 5 „Sonstige – Alle Dateien anzeigen“.
Nach einem Klick auf „Weiter“ müssen Sie den Ort auswählen, an dem sich die zu rettenden Dateien befinden. Nehmen Sie hier nicht „Auf meiner Speicherkarte“, sondern „An einem bestimmten Ort“, und setzen Sie den Laufwerksbuchstaben der Karte. Der Vorteil dieser Auswahl wird nach einem erneuten „Weiter“ ersichtlich: Sie haben nun die Möglichkeit, den Tiefenscan zu aktivieren. Er bringt zwar ein besseres Ergebnis als der normale Scan, dauert aber länger, weil er die Karte genauer ausliest. Mit der Auswahl „Auf meiner Speicherkarte“ würde Recuva zusätzlich alle Slots des Kartenlesers abarbeiten – auch, wenn diese nicht bestückt sind.
Möchten Sie zuerst mit dem normalen Scan Ihr Glück versuchen und dieser findet keine Bilder auf der Karte, gibt Ihnen Recuva später erneut die Möglichkeit, den Tiefenscan durchzuführen. Beginnen Sie den gewählten Scantyp mit der Schaltfläche „Start“.
Nach dem Scan listet Ihnen Recuva alle wiederherstellbaren Aufnahmen auf. Über „Erweiterte Einstellungen“ zeigt das Programm Vorschaubilder an. Zum Speichern der geretteten Daten setzen Sie vor jedem Dateinamen ein Häkchen und klicken auf „Wiederherstellen“. Geben Sie den Speicherort ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

3. Die mit Recuva wiederhergestellten Bilder finden
Öffnen Sie den Ordner, den Sie als Speicherort für die wiederhergestellten Bilder angegeben haben. Die geretteten Aufnahmen tragen die Kennung [000001].jpg, [000002].jpg, [000003].jpg und so fort.

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