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Datenlecks verhindern und Mitarbeiterschulungen

10.12.2017 | 08:02 Uhr |

5. Installieren Sie Software gegen Datenlecks (Data-Loss Prevention)
Ein anderer Ansatzpunkt der Sicherheitsexperten zum Schutz des geistigen Eigentums, ist die Kontrolle des Netzwerk-Traffics. "Beispielsweise Unisys arbeitet gerade an einem Pilot-Projekt zum Test der Data-Loss-Prevention-Technik, die vor Datendiebstahl schützt", sagt Patricia Titus, Sicherheits-Verantwortliche bei Unisys. Benedict möchte in Fordham etwa 500 000 Euro für DLP investieren, sobald das Budget vorhanden ist. Verizon rät dazu einen Filter für den ausgehenden Netzwerk-Traffic einzurichten. Noch besser sei zusätzlich ein Filter für eingehende Netzwerk-Daten. Durch das Aufzeichnen, Verstehen und Kontrollieren der ausgehenden Netzwerk-Daten, kann ein Unternehmen großen Beitrag leisten, um schadhaftes Verhalten aus dem Inneren einzudämmen", bemerkt Verizon.

6. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter zum Thema Insider-Bedrohung Sicherheits-Verantwortliche raten dazu die Mitarbeiter, und hier vor allem diejenigen aus der IT-Abteilung, regelmäßig zum Thema Datensicherheit zu schulen. Dabei sollte geklärt werden, wie diebische Mitarbeiter erkannt werden können und wie gefährlich der Diebstahl wertvoller Daten für das ganze Unternehmen ist. Titus sagt, dass der größte Verbündete im Kampf gegen internen Datendiebstahl andere aufmerksame Mitarbeiter sind. Wyson schlägt jedem Unternehmen eine Hotline vor, die von Mitarbeitern anonym genutzt werden kann, um verdächtiges Verhalten zu melden. Benedict hält nicht nur jährliche "Aufmerksamkeits"-Schulungen ab, sondern hat auch Merkblätter, Flyer und Prospekte für Mitarbeiter über die neusten IT-Sicherheits-Bedrohungen ausgelegt. Mitarbeiter werden an der Fordham University auch regelmäßig über Soziale Medien, wie Facebook, Twitter und Blogs, über die neusten IT-Gefahren informiert.

Der Artikel stammt von Carolyn Duffy Marsan.

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