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Datei-Manager: BSE durch SYSTEM.INI

Anforderung

Zeitaufwand

Win-3.1x-Problem: Sie sind ein vorsichtiger Mensch und haben wichtige INI- und Systemdateien mit Schreibschutz sowie Systemattributen versehen, um unbeabsichtigte Änderungen zu verhindern. Seitdem zeigt der Datei-Manager allerdings ernsthafte BSE-Symptome: Anstelle der Dateien finden Sie nur noch Unsinn, die Speicherkapazität von Disketten wächst scheinbar auf Gigabyte-Größe an.

Sind wirklich alle Dateien zu Datenmüll geworden? Sie können es nicht glauben, schließen den Datei-Manager und starten ihn erneut. Siehe da, plötzlich ist wieder alles so wie früher, alle Dateien sind wieder da. Nur die SYSTEM.INI wird in den Dateieigenschaften mit eher mickrigen 3 Bytes (!) angezeigt. Ein erneuter Start des Datei-Managers zeigt wieder BSE-Symptome, wenn auch mit anderen Dateigrößen. Versuchen Sie, einige Funktionen mit einem "gesund" gestarteten Datei-Manager auszuführen, erscheint nach einigen Klicks die Meldung "Winfile hat eine allgemeine Schutzverletzung im Modul WINFILE.EXE verursacht".Vielleicht wird alles wieder gut, wenn Sie Windows neu starten. Aber nein: Jetzt bricht der Start mit dem abstrusen Hinweis ab, daß Sie Windows gefälligst nicht in den hohen Speicherbereich laden sollen - eine absurde Aktion, die Sie nie ausführen würden!Lösung: Urheber dieses Spuks ist das Systemattribut der SYSTEM. INI. Nachdem Sie es mit dem DOS-BefehlAttrib -s system.iniaufgehoben haben, verrichten sowohl Windows als auch der Datei-Manager ihren Dienst ganz wieder so, wie Sie es gewohnt sind.

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