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Das smarte Zuhause per Fritzbox steuern

09.04.2020 | 08:09 Uhr |

Mit Smart-Home-Zubehör für die Fritzbox lassen sich Elektrogeräte und Heizkörper bequem steuern. Unsere Praxis-Tipps zeigen, wie das geht und wie Sie neue Funktionen optimal nutzen.

Die Hausvernetzung mit der Fritzbox ist günstiger als mit anderen Systemen. Denn mit dem AVM-Router haben Sie bereits die passende Basisstation dafür. Bei anderen Anbietern benötigen Sie meist ein zusätzliches Gateway, das das Zubehör wie Steckdose, Lampen oder Heizungsthermostate miteinander und mit dem Netzwerk verbindet. Der Datenaustausch zwischen Fritzbox und den Smart-Home-Geräten erfolgt über DECT ULE (DECT Ultra Low Energy). Insgesamt lassen sich mit dem AVM-Router per DECT ULE bis zu 12 Heizkörperregler und zehn Schaltsteckdosen von AVM sowie bis zu zehn kompatible Sensoren anderer Anbieter verbinden.

Elektrogeräte mit Steckdosen nach Plan an- und ausschalten 

Mit den Zwischensteckern Fritz DECT 200 und 210 können Sie die angeschlossenen Elektrogeräte ein- und ausschalten, deren Stromverbrauch messen und die Umgebungstemperatur messen und aufzeichnen. Die schaltbaren Steckdosen koppeln Sie über eine verschlüsselte DECT-Verbindung mit der Fritzbox. Dazu kommt der Fritz-DECT-Stecker in eine Steckdose in der Nähe des Routers. Halten Sie seine DECT-Taste so lange gedrückt, bis die DECT-LED anfängt, schnell zu blinken – der Stecker befindet sich nun im Anmeldemodus. Innerhalb von zwei Minuten drücken Sie die DECT-Taste an der Fritzbox bis die DECT- beziehungsweise die Info-LED blinkt. Wenn die DECT-LED am Zwischenstecker dauerhaft leuchtet, ist er mit der Fritzbox verbunden. Nun können Sie ihn am gewünschten Einsatzort positionieren.

Mit den Tastern Fritz DECT 400 beziehungsweise 440 können die Steckdosen von AVM bequem an- und ausgeschaltet werden – sogar mehrere gleichzeitig.
Vergrößern Mit den Tastern Fritz DECT 400 beziehungsweise 440 können die Steckdosen von AVM bequem an- und ausgeschaltet werden – sogar mehrere gleichzeitig.

Im Fritzbox-Menü sehen Sie den Stecker nun unter „Heimnetz –› Smart Home“. Sie können unter „Allgemein“ dem Gerät einen aussagekräftigen Namen geben. Um nun etwa eine Zeitschaltung für das Aufheizen der Kaffeemaschine einzurichten, klicken Sie auf das „Bearbeiten“-Symbol und gehen zu „Automatisch Schalten“. Aktivieren Sie die Option „Zeitschaltung aktiv“ und wählen Sie einen Zeitplan. Der Einfachste ist „Täglich“: Hier geben Sie einfach die Zeiten fürs Ein- und Ausschalten ein. Bei „Wochentäglich“ lässt sich für jeden Tag ein anderer Schalttermin eintragen, um zum Beispiel Arbeitstage und Wochenende zu berücksichtigen. Für andere Geräte wie Lampen lässt sich auch eine die Anwesenheitssimulation während eines Urlaubs einrichten. Unter „Zufällig“ wählen die Dauer in Tagen sowie die Zeitspanne, in der der Schalter zufällig an und aus geht, und wie lange ein Schaltzustand bestehen bleiben soll.

Mit der Option „Abschalten bei Standby“ unterbricht der Fritz-DECT-Stecker die Stromzufuhr, wenn die Leistungsaufnahme eines angeschlossenen Gerätes unter ein bestimmtes Niveau fällt, es etwa in den Stand-by geht. So lässt sich der Stromverbrauch im Haushalt reduzieren. Zusätzlich können Sie sich per Push-Mail darüber benachrichtigen lassen: Hängt der Zwischenstecker an einer Waschmaschine, wissen Sie so, wann der Waschvorgang beendet ist.

Lesetipp: AVM Fritzbox und Smart Home -: Die besten Tipps & Tricks

Smart-Home-Gruppen einrichten 

Wenn Sie etwa im Schichtdienst arbeiten, können Sie verschiedene Heiz- und Schaltprofile in entsprechenden Vorlagen für Früh- und Spätschicht ablegen und jederzeit zwischen diesen Vorlagen wechseln.
Vergrößern Wenn Sie etwa im Schichtdienst arbeiten, können Sie verschiedene Heiz- und Schaltprofile in entsprechenden Vorlagen für Früh- und Spätschicht ablegen und jederzeit zwischen diesen Vorlagen wechseln.

Wenn Sie mehrere Zwischenstecker nutzen, können Sie diese zu Gruppen zusammenfassen. Die Smart-Home-Komponenten in einer Gruppe führen die in der Fritzbox hinterlegten Schaltbefehle gleichzeitig aus: So lassen sich zum Beispiel alle Elektrogeräte in einem Zimmer auf einen Schlag abschalten. Gehen Sie im Fritzbox-Menü zu „Heimnetz –› Smart Home –› Neue Gruppe“. Vergeben Sie einen Gruppennamen und wählen Sie die Stecker aus, die zur Gruppe gehören sollen. Anschließend entscheiden Sie, ob Sie die „Gruppe automatisch schalten“ und dafür einen entsprechenden Zeitplan einrichten. Oder Sie bestimmen über die Auswahl von „Gruppe über einen FRITZ!-Aktor schalten“ einen Zwischenstecker zum Master. Dessen Schaltzeitpläne gelten dann für alle Geräte in der Gruppe.

Vorlagen erstellen und nutzen 

Alle mit der Fritzbox verbundenen Smart-Home-Geräte werden in der Übersicht angezeigt und können verwaltet werden. So lassen sich etwa mehrere Heizungsregler in einer Gruppe zusammenfassen und Vorlagen nutzen.
Vergrößern Alle mit der Fritzbox verbundenen Smart-Home-Geräte werden in der Übersicht angezeigt und können verwaltet werden. So lassen sich etwa mehrere Heizungsregler in einer Gruppe zusammenfassen und Vorlagen nutzen.

Mit Fritz-OS 7 speichern Sie die Einstellungen Ihrer Smart-Home-Geräte und -Gruppen als Vorlage für bestimmte Anlässe, zum Beispiel Abwesenheit, Feiertage oder Urlaub. So können Sie auf Mausklick zwischen diesen Vorlagen wechseln. Entweder erstellen Sie eine Vorlage von Grund auf neu oder auf Basis einer bereits existierenden Konfiguration. Abhängig von der Auswahl des Gerätetyps werden verschiedene Einstellungsmöglichkeiten angeboten. Bei Heizungsreglern sind dies unter anderem Zeit- und Urlaubsschaltung oder „Heizung aus“. Vorlagen weisen Sie entweder einzelnen Geräten wie einer Fritz-DECT-Steckdose oder einer Gruppe zu.

Für eine neue Vorlage gehen Sie in Fritz-OS zu „Heimnetz –› Smart Home“ und klicken Sie auf die Registerkarte „Vorlagen“ und dann auf „Neue Vorlage erstellen –› Weiter“. Wählen Sie die Art der Geräte, für die Sie die Vorlage erstellen möchten, und klicken Sie auf „Weiter“. In einer Vorlage können nur Geräte der gleichen Art zusammen geschaltet werden, also Schaltaktoren oder Heizkörperregler. Geben Sie der Vorlage einen Namen und wählen Sie die Geräte und Gruppen, die Sie in die Vorlage aufnehmen möchten. Klicken Sie auf „Weiter“ und richten Sie danach die Schaltung ein. Beim Erstellen der ersten Vorlage werden übrigens auch die Einstellungen aller Smart-Home-Geräte und Gruppen automatisch gesichert und im Abschnitt „Gesicherte Einstellungen anzeigen“ abgelegt.

Zum Anwenden einer Vorlage gehen Sie zur Registerkarte „Vorlagen“ unter „Heimnetz –› Smart Home“ und klicken Sie bei der gewünschten Vorlage auf „Vorlage anwenden“. Bestätigen Sie mit „OK“. Fertig! 

Funksteckdosen: Geräte im Haus intelligent schalten

Neue Komfortfunktionen für den Heizungsregler Fritz DECT 301 

Mehrere Heizungsregler Fritz DECT 301 in einem Raum oder einer Etage lassen sich gruppieren und dann mit den gleichen Einstellungen steuern.
Vergrößern Mehrere Heizungsregler Fritz DECT 301 in einem Raum oder einer Etage lassen sich gruppieren und dann mit den gleichen Einstellungen steuern.

Zur Wintersaison hat AVM dem Fritz DECT 301 neue Funktionen spendiert, die mit der Labor-Version 7.19 der Fritzbox bereit stehen: Sind mehrere Thermostate in einer Gruppe, reagieren sie alle beim Drücken der Boost-Taste zum schnellen Aufheizen. Das funktioniert übrigens auch beim manuellen Bedienen des Thermostats über die Plus- und Minus-Tasten sowie beim automatischen Abschalten aufgrund eines geöffneten Fensters.

Auch gut ist die Funktion „Adaptives Heizen“: Sie geben dabei in den Einstellungen eine Temperatur an, die der Fritz DECT 301 zu einem bestimmten Zeitpunkt, den Sie festlegen, erreicht haben soll.

Samsung Galaxy S20 oder lieber doch das ältere Galaxy S10? Bei diesen Top-Geräten eine Entscheidung zu treffen, ist gar nicht so leicht, denn beide Modelle haben so ihre Vor- und Nachteile. In diesem Video nimmt Dennis euch die Entscheidung ein Stück weit ab und erklärt, worin die Unterschiede liegen.

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Smart Home - darum geht es.

Smart Home umschreibt einen der vermutlich am stärksten wachsenden Trends der Zukunft: Intelligente Geräte und Haus-Steuerungssysteme, die Ihnen Ihr Leben erleichtern sollen. Denkbar und vielfach bereits erhältlich sind dabei Lösungen wie Einbruchschutz oder Sets zum Stromsparen. Oder Intelligente Systeme zur Hausbelüftung oder Heizungssteuerung. Smart TVs bringen das Internet ins Wohnzimmer und Waschmaschinen lassen sich per App steuern. Über intelligente Stromzähler haben Sie mit einem Blick aufs Smartphone den aktuellen Stromverbrauch im Griff. Sie sehen, die möglichen Anwendungen sind vielfältig. In diesem Themenbereich widmen wir uns dem Thema Smart Home, erklären, wie die Technik funktioniert und wie intelligent vorhandene Lösungen am Markt wirklich sind.

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