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Das richtige Motivprogramm auswählen

Die Auswahl eines Motivprogramms ist ganz einfach: Bei Canons Digital Ixus 980 IS drehen Sie zum Beispiel das Funktionsrad auf SCN und danach das Menürad bis zum passenden Motiv. Genau gleich funktioniert die Auswahl bei Sonys CyberShot DSC-WX1. Die Nikon-Digitalkamera Coolpix S640 versteckt ihre Motivprogramme hingegen hinter dem grünen Kameraknopf.

Der Porträtmodus zeigt Personen oder Gegenstände vor einem unscharfen Hintergrund
Vergrößern Der Porträtmodus zeigt Personen oder Gegenstände vor einem unscharfen Hintergrund
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Überzeugende Portraits

Im Porträtmodus werden Fotos mit einem niedrigen Blendenwert geschossen. Das Resultat: Die Person im Vordergrund hebt sich vom unscharfen Hintergrund ab. So kommt sie wesentlich besser zur Geltung.

Zudem optimieren viele Kameras in diesem Modus die Hauttöne und vermeiden rote Augen. Moderne Geräte schalten die automatische Gesichtserkennung ein. Dabei suchen sie selbstständig nach Personen im Bild und stellen diese scharf. Meist funktioniert dies sowohl bei Einzelporträts als auch bei Gruppenfotos mit bis zu 10 Personen zuverlässig. Müssen mehr Leute auf das Bild, sollten Sie diese Funktion ausschalten. Darüber hinaus aktivieren viele Kameras die sogenannte Lächelerkennung. Dabei lösen sie automatisch aus, wenn die Person auf dem Foto die Zähne zeigt. Aber Achtung: Bei manchen Digicams ist es mit dieser Funktion unmöglich, Personen zu knipsen, die nicht lächeln (etwa ein schlafendes Baby). Stellen Sie in diesem Fall den Lächelmodus via Menü ab.

Spezialtipp: Der Porträtmodus eignet sich nicht nur für Personen, sondern auch für Gegenstände, die vor einem unscharfen Hintergrund gezeigt werden sollen. Bei kleinen Objekten empfiehlt es sich aber, den Makromodus auszuprobieren (siehe S. 41). Wenn sowohl Person als auch Hintergrund wichtig sind, sollten Sie den Porträtmodus nicht verwenden. Für solche Fälle eignet sich der Landschaftsmodus besser.

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