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Das optimale Bildformat

26.03.2008 | 12:34 Uhr | Verena Ottmann

Interessante Perspektive: Models müssen nicht immer in die Kamera blicken
Vergrößern Interessante Perspektive: Models müssen nicht immer in die Kamera blicken
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Ob Sie sich für das Hoch- oder Querformat entscheiden, hängt immer davon ab, ob Sie ein Porträt mit oder ohne Einbezug der Umgebung machen möchten. Für Porträtbilder bietet sich das Hochformat an, weil es mehr Dynamik vermittelt. Bei einem Porträt sind die Augen das A und O. Sind die Augen schlecht platziert oder nicht scharf, ist das Porträt unbrauchbar. Idealerweise setzen Sie die Augenpartie ins obere Bilddrittel und nicht in der Mitte, um dem Betrachter einen Einstiegspunkt in die Aufnahme zu ermöglichen. Versuchen Sie auch einmal, das Motiv außerhalb der Bildmitte zu platzieren. Geben Sie etwa einem seitlichen Blick des Modells genügend Raum, so dass der Betrachter dem Blick folgen kann. Experimentieren Sie mit verschiedenen Formaten, bis Sie das zu Ihrer Bildaussage passende gefunden haben.

Eine Besonderheit stellt das quadratische Format dar, das besonders ruhig wirkt. Da es sich mit Digitalkameras normalerweise nicht direkt erzeugen lässt, müssen Sie bei der Nachbearbeitung am PC einen quadratischen Ausschnitt festlegen. Dazu ist es besonders wichtig, bereits bei der Aufnahme das Motiv für ein quadratisches Format aufzunehmen – kein einfaches Unterfangen. Bei Profis recht beliebt ist auch ein Anschnitt, also das bewusste Beschränken des Aufnahmebereichs auf einen bestimmten Motivausschnitt.

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