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Ubuntu 18.04 LTS: Die neue Version im Überblick

12.06.2019 | 10:05 Uhr | Hermann Apfelböck

Ubuntu ist eine absolute Marke unter den vielen, oft kurzlebigen oder wankelmütigen Desktopdistributionen. Auf solider Debian-Basis und Deb-Paketformat hat Canonical einen Quasistandard für den Linux-Desktop geschaffen.

Ubuntu hat mehr als 40 Varianten und Ableger. Alleine schon die nachfolgend aufgezählten offiziellen Ubuntu-Varianten decken praktisch jede(n) Einsatzzweck, Zielgruppe und Hardware ab: Kubuntu , Ubuntu Mate , Ubuntu Budgie , Xubuntu , Lubuntu , und Ubuntu Server .

Viele weitere Linux-Projekte sind auf den grundsoliden Ubuntu-Zug aufgesprungen, um Ubuntu mit anderer Oberfläche oder anderer inhaltlicher Ausrichtung zu spezialisieren: Die prominentesten wie Linux Mint , Peppermint-OS , Bodhi Linux , Elementary OS oder Zorin-OS .

Die LTS-Versionen von Ubuntu sind dabei die wichtigen Meilensteine für die Linux-Gemeinde. Alle zwei Jahre erscheinen im April diese Ausgaben mit Long Term Support, die dann fünf Jahre mit Updates versorgt werden. Viele Ubuntu-Nutzer, erst recht Serveradministratoren warten grundsätzlich die LTS-Versionen ab und lassen die halbjährlichen Zwischenversionen wie zuletzt 18.10, 17.10, 17.04 und 16.10 links liegen. Zahlreiche Ubuntu-Ableger wie Linux Mint konzentrieren sich ebenfalls auf die LTS-Versionen und erneuern ihre Systembasis im Turnus von Ubuntu LTS und dessen Point Releases.

Weitere Ubuntu-Derivate definieren sich nur durch eine Zweck- oder Zielgruppenspezifische Softwareausstattung. So sind zum Beispiel ein Edubuntu, Ubuntu Studio, Mythbuntu oder Kodibuntu eine eigenen Systeme im technischen Sinn, sondern liefern nur einige spezielle Softwarepakete.

Im folgenden geht es um das aktuelle LTS-System 18.04.2 der Hauptausgabe Ubuntu mit dem auf Gnome-basierenden Desktop Unity sowie die offiziellen Alterantiven. Canonical hat Ubuntu 18.04 nicht nur mit einem neuen Kernel und frischer Software aktualisiert, sondern an signifikanten Verbesserungen unter der Haube gearbeitet und nebenbei Feinschliff am Desktop betrieben.

Siehe auch: Diese Ubuntu-Linux-Varianten gibt es: Server, Desktop, IoT

Überarbeitete Installer Ubiquity und Subiquity

Installer mit neuer „Minimal“-Option (hier unter Ubuntu Budgie).
Vergrößern Installer mit neuer „Minimal“-Option (hier unter Ubuntu Budgie).

Das Ubuntu-Installationsprogramm hat über Jahre Maßstäbe bei der Linux-Installation gesetzt. Nun hat Canonical den grafischen Ubiquity-Installer sowie den textbasierten Subiquity für den Ubuntu-Server noch einmal deutlich überarbeitet. An der Verortung hat sich nichts geändert: Die meisten Desktop-Ubuntus bieten den Installer als Desktopverknüpfung im Livesystem. Lubuntu macht eine Ausnahme und bietet im Bootscreen die Auswahl, entweder das Livesystem zu starten oder die Installation.

Die erste wesentliche Neuerung in Ubuntu 18.04 ist die frühe Abfrage einer „normalen“ oder „minimalen“ Installation. Ein komplettes Desktopsystem erhalten Sie in jedem Fall, jedoch verzichtet die Option „minimal“ auf jegliche Anwendungssoftware. Lediglich der Browser – je nach Edition Firefox oder Chromium – kommt auch hier mit. Diese neue Auswahl ist vor allem für Nutzer hilfreich, die ein minimales System bevorzugen oder die üblichen Standardprogramme Libre Office, Shotwell, Rhythmbox oder Thunderbird gewohnheitsmäßig durch andere ersetzen.

Eine zweite Änderung erscheint an späterer Stelle des Installers im Dialog „Wer sind Sie?“. Dies dient bekanntlich der Einrichtung des Erstbenutzerkontos. Über Jahre gab es hier die zusätzliche Option „Meine persönlichen Daten verschlüsseln“. Dabei handelte es sich um die Verschlüsselung des kompletten Home-Verzeichnisses mit Ecrypt FS. Diese Option hat Ubuntu 18.04 ersatzlos und ohne Begründung gestrichen: „ The installer no longer offers the encrypted home option using ecryptfs-utils “. Die genauere Recherche ergibt, dass Ecrypt FS als fehlerhaft und nicht mehr ausreichend gepflegt gilt. Trifft dies zu, ist Ubuntus Entscheidung letztlich konsequent. Alternativ wählt man beim Setup gleich eine komplette Luks/LVM-Datenträgerverschlüsselung (an früherer Stelle unter „Installationsart“) oder man behilft sich später anderweitig – etwa mit Veracrypt.

Der Ubuntu-Installer knickt die Option, das Home-Verzeichnis mit Ecrypt FS zu verschlüsseln.
Vergrößern Der Ubuntu-Installer knickt die Option, das Home-Verzeichnis mit Ecrypt FS zu verschlüsseln.

Eine dritte Änderung vereinfacht die Partitionierung, weil die Swappartition entfällt. Das erledigt Ubuntu 18.04 jetzt in einer Swapdatei ähnlich wie Windows. Die Änderung wurde bereits in der Zwischenversion 17.10 im letzten Jahr eingeführt. Sie gilt aber nur bei Neuinstallationen: Wenn Version 18.04 eine bereits bestehende Swappartition vorfindet, benutzt es diese weiter. Eine vierte Änderung betrifft die schlichte Leistung des Installationsvorgangs: Auf einem schnellen Rechner (mit SSD) ist der Vorgang in beeindruckenden sechs Minuten absolviert. Es handelte sich dabei um eine volle Installation der Ubuntu-Hauptvariante.

Der Serverinstaller Subiquity: Dies ist die einzige Komponente, die in der uns vorliegenden Betaversion noch schlicht unfertig war und daher kein tragfähiges Urteil zuließ.

Rekordverdächtiger Systemstart

Die Bootgeschwindigkeit wird gerne überschätzt, denn allzu oft muss man sein System ja nicht starten. Aber richtig ist, dass der Benutzer in der Regel arbeiten möchte, sobald der Rechner läuft. An dieser Stelle hat Ubuntu 18.04 offensichtlich ordentlich investiert: Wir booten die Ubuntu-Standardausgabe auf schnellem Rechner mit SSD in 11,8 Sekunden zum Anmeldebildschirm. Ein schlankes Xubuntu auf demselben Rechner und auf SSD bleibt sogar deutlich unter zehn Sekunden (9,4 Sekunden). Zum Vergleich: Auf derselben Hardware benötigt das aktuelle Linux Mint 18.3, das noch auf der Basis von Ubuntu 16.04 steht, 20,6 Sekunden bis zur Anmeldung. Das ist immer noch flott, wird aber vom neuen Ubuntu deutlich übertroffen.

Aktueller Kernel 4.15 & Software

Ubuntu 18.04 wird mit dem Linux-Kernel 4.15 ausgeliefert. Ubuntu 18.04.2 kommt mit dem Kernel 4.18. Die Versionen enthalten bereits die Schutzmechanismen vor den CPU-Bugs Meltdown und Spectre, ferner die neuesten Treiber für AMD-Grafikkarten. Auch Unterstützung für die jüngste Intel-CPU-Generation „Coffee Lake“ (seit Ende 2017) ist gewährleistet.

Unabhängig vom jeweiligen Desktop kommen frische Softwareversionen mit 18.04 mit: Libre Office 6.0.2.1, der VLC Media Player 3.0.1, der Firefox-Browser 59.0.2 und der unter Ubuntu Budgie genutzte Chromium-Browser die Version 65.0.

Xorg statt Wayland

Wayland-Server unter Ubuntu und Kubuntu.
Vergrößern Wayland-Server unter Ubuntu und Kubuntu.

Der Umstieg vom alten X11-Display-Server (Xorg) zu Wayland ist weiter verschoben. Alle Ubuntu-Editionen nutzen weiterhin Xorg als Standard. Die Hauptedition mit Gnome, ferner auch Kubuntu mit KDE bieten Wayland aber immerhin optional am Anmeldebildschirm. Wayland verspricht im Prinzip schnellere Grafikdarstellung und flüssigere Videos, denn er verkürzt und vereinfacht grafischen Programmen den Weg auf den Bildschirm. Der Effekt-Compositor, den die Desktopoberflächen verwenden, kommuniziert umweglos mit Wayland.

Unter Wayland gibt es aber immer noch diverse Probleme: So ist die Anzeige grafischer Programme über das Netzwerk via SSH derzeit nicht möglich (X11-Forwarding) und Tools wie xprop, xkill oder die Shell-Erweiterung Force Quit arbeiten unter Wayland nicht oder nicht erwartungsgemäß. Generell gilt: Wer Ubuntu oder Kubuntu mit Wayland nutzt, sollte diese Tatsache nicht aus den Augen verlieren und bei Problemen am Anmeldebildschirm wieder auf X11 zurückschalten – also auf „Ubuntu“ statt „Ubuntu mit Wayland“.

Tipp: Die besten Systemwerkzeuge für Ubuntu und Mint

Die Softwarezentrale (Gnome-Software)

Gnome-Software integriert Paketquellen, Snaps, Codecs, Treiber und Gnome-Erweiterungen.
Vergrößern Gnome-Software integriert Paketquellen, Snaps, Codecs, Treiber und Gnome-Erweiterungen.

Mit Ubuntu 17.10 ist Ubuntu nicht nur zum Gnome-Desktop zurückgekehrt, sondern auch zu Gnome-Software als Softwarezentrale. Die dient ab sofort auch in der LTS-Version als grafischer Paketmanager – und dies in der Ubuntu-Hauptedition, in Ubuntu Budgie, in Xubuntu sowie in Lubuntu. Die Mate-Edition geht mit der „Software Boutique“ eigene Wege, ebenso Kubuntu mit „Discover“.

Das Systemwerkzeug kann über den Filter „Installiert“ die vorhandene Software anzeigen und über Kategorien nach der gesuchten Software filtern. Außerdem gibt es eine Direktsuche über das Lupensymbol in der Titelleiste. Die Softwarezentrale integriert neben den üblichen Paketquellen nun auch portable Snap-Container. Für den Anwender soll es keine Rolle spielen, ob eine Software als klassisches Deb-Paket oder als Snap vorliegt.

Ganz unproblematisch ist das nicht: Wer im Suchfeld „vlc“ eingibt, wird den Player zweimal finden – einmal als herkömmliches Binärpaket, ein zweites Mal als Snap-Paket. Es erfordert dann den Blick in die „Details“ zu ermitteln, ob diese Software aus den Paketquellen stammt oder aus dem „Snap- Store“. Der Unterschied ist nicht unerheblich, da Snaps wesentlich umfangreicher ausfallen und außerdem eine andere Updatemethode benötigen.

In der Hauptedition mit Gnome bietet Gnome-Software die zusätzliche Kategorie „Gnome-Erweiterungen“. Das ist im Prinzip verdienstvoll, weil es die zahlreichen Extensions von http://extensions.gnome.org umweglos integriert – dies allerdings unkategorisiert und in einfacher alphabetischer Abfolge. Das eignet sich nur für Benutzer, die vorab sehr genau wissen, was sie suchen. Die Webseite verspricht da bessere Übersicht. Positiv überrascht hingegen die Tatsache, dass die meisten Gnome-Extensions nun offenbar auch unter dem Wayland-Displayserver funktionieren.

Unterm Strich hat sich Gnome-Software mit dem hohen Anspruch, alles zu integrieren, etwas überhoben – insbesondere in der Hauptedition, die auch noch die Gnome-Erweiterungen einbaut. Erfahrene Nutzer werden klarkommen, Anfänger aber Mühe haben, zwischen Snaps und Deb-Paketen zu unterscheiden und in den Erweiterungen fündig zu werden.

Ubuntu als Datenkrake?

Alle Betriebssysteme sammeln mittlerweile Nutzerdaten, Browser sowieso und auch Ubuntu macht das mit Erlaubnis des Nutzers auch schon einige Zeit über seine Problemberichte. Laut Canonicals eigenen Aussagen übermittelt das Setup der neuen LTS-Version einige, aber ausschließlich technische Informationen wie CPU, RAM, Partitionsgröße, Bildschirmauflösung oder Desktop. Einzige theoretisch „persönliche“ Information ist die Sprachauswahl, die der Benutzer bei der Installation trifft. Die wenigen Infos gehen verschlüsselt an Canonical. Das ist unterm Strich nicht heikel. Unklar ist, ob und wann das mitinstallierte Programm popularity-contest (unter „/usr/ sbin/“) zum Einsatz kommt. Das Tool leistet zu den installierten Programmen eine Analyse, wann und wie oft diese zum Einsatz kommen. Ein automatisierter periodischer Aufruf dieses Tools ist aber offensichtlich nicht vorhanden. Verglichen mit anderen „Datenkraken“ hält sich die Schnüffelei in Grenzen und zielt ganz eindeutig auf technische Daten, nicht auf persönliche.

Vollfarbige Emoji-Symbole

Nach Hotkey Strg-Umschalt-, (Komma) zeigt Ubuntu dieselben Farb-Emojis, wie sie auch auf Android-Geräten zu finden sind.
Vergrößern Nach Hotkey Strg-Umschalt-, (Komma) zeigt Ubuntu dieselben Farb-Emojis, wie sie auch auf Android-Geräten zu finden sind.

Farbige Emojis erforderten auf älterem Ubuntu die Installation von zusätzlichen Tools. Ab Version 18.04 LTS sind sie standardmäßig an Bord. Die Emojis sind die vertrauten Open-Source-Emojis von Android-Mobilgeräten. Das Tastaturkürzel auf deutschsprachigem System für die Emoji-Eingabeauswahl ist Strg-Umschalt-, (Komma). In den Beta-2-Versionen funktionierte das Einblenden der Emoji-Auswahl nur in der Standardedition mit Gnome einwandfrei. Andere Editionen antworten zwar auf den Hotkey, boten aber die Piktogramme nicht an. Wir nehmen an, dass das Problem in den finalen Versionen überall behoben ist.

Die Ubuntu-Varianten

Alle offiziellen Ubuntu-„Flavours“ (Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu, Ubuntu Mate sowie Budgie) bleiben weiterhin in der 32- und 64-Bit-Architektur erhältlich. Einzige Ausnahme ist die Ubuntu-Hauptedition mit Gnome, die nur noch für 64-Bit-CPUs angeboten wird. Die Neuerungen an den verschiedenen Desktops bleiben insgesamt überschaubar. Am meisten hat sich beim aufstrebenden Budgie-Desktop getan, während Kubuntu, Lubuntu und Ubuntu Mate sich äußerlich von den Vorgängerversionen kaum unterscheiden. Unser Hauptaugenmerk gilt der Hauptedition mit Gnome:
Ubuntu (Gnome): Die Umsteiger der bisherigen LTS-Version 16.04 auf 18.04 erwartet nun der Bruch, den Ubuntu schon mit der Zwischenversion 17.10 vollzogen hat. Man wird Canonical aber anerkennen, dass es den Übergang von Unity zu Gnome außerordentlich sanft ebnet.

Anders als unter originalem Gnome ist die Favoritenleiste standardmäßig sichtbar – ähnlich der bisherigen Unity-Starterleiste. Ihre Position ist über „Einstellungen –› Dock“ flexibel auch rechts oder unten möglich. Anders als bei Gnome dient die Desktopoberfläche standardmäßig als Dateiablage. Für diese Funktion nutzt Ubuntu gezielt einen älteren angepassten Dateimanager Nautilus. Nautilus, der identisch auch in Ubuntu Budgie enthalten ist, wurde generell überarbeitet und verschlankt: „Geräte“ und „Netzwerk“ ist zu „Andere Orte“ zusammengefasst und die Option „Mit Server verbinden“ erscheint automatisch in der Statusleiste, sobald man diesen Navigationspunkt auswählt.

„Einstellungen“ (gnome-control-center) mit Navigationsspalte.
Vergrößern „Einstellungen“ (gnome-control-center) mit Navigationsspalte.

Das neue gnome-control-center („Einstellungen“) erhält links eine Navigationsspalte mit den Hauptkategorien. Das ist übersichtlicher als früher, da die Hauptkategorien immer mit einem Klick erreichbar sind. Vor allem erspart dieses Layout das umständliche Zurückblättern zu „Alle Einstellungen“. Die Softwarezentrale Gnome-Software hat, wie oben beschrieben, einen umfassenden Anspruch, darf aber in kommenden Versionen noch übersichtlicher ausfallen.

Ubuntu Budgie: Der Budgie-Desktop zeigt die meisten Neuerungen. Der Desktop hat eine moderne und kontrastreiche, dennoch dezente Optik, die er jetzt um das zusätzliche Pocillo-Thema erweitert. Zahlreiche Desktopapplets für die Systemleiste sind hinzugekommen, die über das Tool „Budgie Applets“ zu beziehen und über den zentralen Anpassungsdialog „Budgie Desktop Einstellungen“ zu integrieren sind. Der neue „Windows Shuffler“ erlaubt exaktes Positionieren von Programmfenstern nach vorgegebenen Spalten-Zeilen-Schemata. Ungeachtet der klaren Optik und des soliden Unterbaus ist Ubuntu Budgie 18.04 immer noch etwas konfus in der Aufgabenteilung seiner Systemkomponenten und bei der Menüsortierung.

Xubuntu: Die Edition mit XFCE-Desktop bleibt ein erzkonservativer Klassiker für ältere Rechner. Außer dem neuen Pulse-Audio-Indikator für die Soundsteuerung in der Systemleiste tauscht Version 18.04 lediglich einige Gnome-Zubehörprogramme gegen Mate-Zubehör aus, so etwa den Archivmanager Fileroller gegen Engrampa oder den Gnome Calculator gegen den Mate Calculator.

Ubuntu Mate/Kubuntu/Lubuntu: Die Mate-Edition verbessert die Unterstützung für hochauflösende HDPI-Monitore und führt ein neues Desktopthema „Familiar“ ein. Das Desktoplayout „Mutiny“ von Mate, das bekanntlich die Optik der verflossenen Unity-Oberfläche simuliert, erhält ästhetische Korrekturen. Ansonsten bleiben die Neuerungen bei diesen drei Edition marginal: Der Wechsel des Unterbaus ist hier lediglich ein Anlass zum Bugfixing des Desktops und zur Auffrischung der Anwendungssoftware.

Siehe auch: Gratis-Sicherheits-Leitfaden für Ubuntu Linux

Ubuntu 18.04 optimieren

In der Programmübersicht sind die „Hilfsprogramme“ in einem Sammelordner untergebracht.
Vergrößern In der Programmübersicht sind die „Hilfsprogramme“ in einem Sammelordner untergebracht.

Ubuntu 18.04 ist installiert, aktualisiert, spricht deutsch und beherrscht Hardware und Netzwerk. Eingerichtet und individuell angepasst ist es damit aber noch nicht. Die interessantesten Optionen der System- und Desktopanpassung erfahren Sie hier.

Wie Sie eine der sechs Desktopversionen von Ubuntu 18.04 auswählen, installieren und einrichten, verrät der Beitrag auf Seite 18. Hier geht es um die Optimierung von Ubuntu. Dabei legt dieser Artikel den Fokus auf die Gnome-Hauptedition und die Budgie-Variante. Das ist keine Wertung, sondern Reflex auf die Tatsache, dass hier der größte Informationsbedarf besteht: Gnome bedeutet für bisherige Ubuntu- LTS-Nutzer eine größere Umstellung und der Budgie-Desktop ist die aktuell agilste Oberfläche mit den meisten Neuerungen. Für KDE-, Mate-, XFCE- und LXDE-Nutzer bedeutet das Upgrade auf Ubuntu 18.04 weitestgehende Desktopkontinuität auf neuem Unterbau.

Optionen im Gnome-Control-Center („Einstellungen“)

So richten Sie Ubuntu 18.04 LTS nach ihren Wünschen ein.
Vergrößern So richten Sie Ubuntu 18.04 LTS nach ihren Wünschen ein.

Die Gnome- und Budgie-Variante verwenden beide als zentrale „Einstellungen“ das gnome-control-center. Mit den Rubriken „ Hintergrund “ und „ Dock “ gibt es hier optische Grundeinstellungen. Die Unity-ähnliche Starterleiste kann unter „Dock“ hinsichtlich Größe und Position angepasst werden. Die Bestückung des Docks mit den wichtigsten Programmen erfolgt intuitiv in der Leiste selbst, indem Sie das Symbol eines laufenden Programms rechts anklicken und die Option „Zu Favoriten hinzufügen“ wählen. Als Hintergrundbilder für Desktop und Anmeldebildschirm liefert Ubuntu einige Vorgaben, kann aber über die Option „Bilder“ auch individuelle Bilder einbinden, die dazu allerdings im „Bilder“-Ordner und in „/home“ liegen müssen. Das unten erwähnte Extratool gnome-tweaks ist in diesem Punkt flexibler und erlaubt jeden beliebigen Quellpfad.

Unter „ Online-Konten “ machen Sie die Gnome-Shell mit Ihren Webkonten bekannt. Besonders elegant ist die Verbindung zum Google-Konto, sofern Sie Google Drive verwenden. Der Cloudspeicher von Google Drive erscheint dann nämlich umweglos im Dateimanager Nautilus unter „Andere Orte“.

Die Punkte „ Datenschutz “, „ Klang “ und „ Energie “ lohnen eine einmalige Durchsicht für einige Grundeinstellungen, sind aber nicht wirklich ergiebig. Dagegen ist der Gang nach „Geräte –› Tastatur“ eine Pflicht für Anwender, die sich über die bestehenden Hotkeys informieren oder diese selbst anpassen wollen. Letzteres geschieht durch Anklicken der Funktion und Drücken der gewünschten Tastenkombination.

Einigermaßen versteckt sind die wichtigen Benutzerkonten unter „ Information –› Benutzer “. Dass hier das „Entsperren“ des eigenen Kontos die Möglichkeit freischaltet, neue Konten einzurichten, erschließt sich ebenfalls nicht spontan.

Das Optimierungstool gnome-tweaks

Onlinekonten mit Gnome verknüpfen.
Vergrößern Onlinekonten mit Gnome verknüpfen.

Erweiterte Einstellungsoptionen für Gnome bietet das Tool gnome-tweaks (früher gnome- tweak-tool, „ Optimierungen “ auf deutschem System). Da die meisten Gnome-Nutzer das Tool für unentbehrlich halten und notfalls nachinstallieren, bringen einige Gnome-Distributionen das Programm bereits mit – Ubuntu 18.04 allerdings nicht. Sie müssen es also mit

sudo apt install gnome-tweaks 

nachrüsten. Hier ist es dann möglich, Arbeitsflächen, Schriftbild, Fensterverhalten, Fensterschaltflächen und Fensteroptik sowie die Gnome-Erweiterungen genauer zu justieren. Wir nennen im Folgenden einige wichtige Optionen:

Unter „ Arbeitsoberfläche “ erscheint die Option „Symbole auf Arbeitsfläche“. Ist diese aktiviert, kann der Desktop als Dateiablage funktionieren. Nebenbei sind an gleicher Stelle Standardsymbole wie „Papierkorb“ oder „Netzwerk-Server“ aktivierbar. Der Desktophintergrund ist hier im Tweak-Tool ebenfalls komfortabler einstellbar als in den allgemeinen „Einstellungen“.

Der Punkt „ Erscheinungsbild “ kann die Fensteroptik, Titelleisten und Icons wesentlich verändern. Ubuntu liefert allerdings seit Jahren nur eine sehr schmale Auswahl an Themes (Ambiance, Radiance, Adwaita) und Iconsets mit. Wem dies nicht ausreicht, muss Gnome-Themes im Web suchen und aus externen PPAs nachinstallieren. Diese erscheinen dann an dieser Stelle zur Auswahl.

Benutzerkonten einrichten.
Vergrößern Benutzerkonten einrichten.

Unter „ Erweiterungen “ verwalten Sie die aktuell installierten Gnome-Extensions. Über das Tweak-Tool schalten Sie Erweiterungen mit sofortiger Wirkung „An“ und „Aus“. Außerdem führt das Zahnradsymbol zu den Detaileinstellungen einer Erweiterung, sofern diese solche vorsieht. Mehr zu diesen Erweiterungen lesen Sie im nächsten Punkt.

Der Punkt „ Fenster “ zeigt interessante Details wie den „Fensterfokus“. Wenn Sie es vorziehen, dass ein Fenster bereits beim Mouseover den Eingabefokus erhält, dann setzen Sie hier die Option „Gleitend“. Fenster lassen sich nicht nur an der Titelleiste, sondern an jeder Position verschieben, wenn Sie gleichzeitig die Windows-Taste („Super“) drücken. Diese „Fenster-Aktionstaste“ können Sie abschalten oder auf Alt-Taste verlegen.

Zusatztool gnome-tweaks.
Vergrößern Zusatztool gnome-tweaks.

Der Punkt „ Schriften “ erlaubt einen praktisch stufenlosen Skalierungsfaktor für die Schriften. Damit verändern Sie das Erscheinungsbild maßgeblich und passen es optimal an Bildschirm und Sehvermögen an. Der Punkt „Startprogramme“ vereinfacht das Einrichten grafischer Autostart-Programme, weil hier die komplette Softwareliste angezeigt wird. Es genügt dann ein Mausklick auf das gewünschte Programm, um es als Autostarter anlegen. Funktional ist dieser Dialog allerdings beschränkt: Wenn Sie Scripts oder Programme mit Parameter als Autostart definieren wollen, benötigen Sie das Systemtool „Startprogramme“ (gnome-session-properties).

Unter „ Tastatur und Maus “ finden Sie eine Reihe interessanter Angebote, Tasten stillzulegen, neu zu belegen oder zu vertauschen („Zusätzliche Belegungsoptionen“). So ist der Hotkey Strg-Alt-Del standardmäßig abgeschaltet und kann hier als „Tastenkombination zum erzwungenen Beenden des X-Servers“ aktiviert werden.

Siehe auch: Pannen & Lösungen für typische Linux-Probleme

Die Gnome-Erweiterungen

Erweiterter Gnome: Hier ist die Oberfläche durch eine Reihe von Extensions ergänzt.
Vergrößern Erweiterter Gnome: Hier ist die Oberfläche durch eine Reihe von Extensions ergänzt.

Durch externe Erweiterungen kann Gnome signifikant gewinnen. Diese Erweiterungen sind meist kleine Javascripts, die – überwiegend in der oberen Systemleiste – einen Menüpunkt oder ein Desktopelement, zum Teil auch mikroskopische Spezialfunktionen nachrüsten. Technisch landen die kleinen Tools im Verzeichnis „~/.local/share/ gnome-shell/extensions/“. Damit einhergehende Änderungen an der Gnome-Shell werden sofort und in der Regel ohne Neustart der Shell wirksam. Eine optimale Kombination solcher Erweiterungen ist nicht einfach, weil viele dieser Shell-Tools funktional ähnlich bis redundant sind. Hier hilft nur Ausprobieren.

Die Gnome-Erweiterungen sind auf https://extensions.gnome.org gesammelt. Mit der Firefox-Erweiterung „Gnome Shell Integration“ kann diese Webseite wie ein Installationsarchiv genutzt werden. Im renovierten Softwarecenter (gnome-software) sind diese Erweiterungen aber ebenfalls zugänglich, nämlich über „Erweiterungen –› Shell-Erweiterungen“. Diese Liste ist alphabetisch und nicht sonderlich übersichtlich, erfüllt aber ihren Zweck. Bereits installierte Erweiterungen erkennen Sie an einem kleinen Symbol.

Installierte Erweiterungen können Sie über das vorgestellte gnome-tweaks, aber auch mit dem Systemstandard gnomeshell- extension-prefs („Shell-Erweiterungen“) ein- und ausschalten sowie konfigurieren. Zum Deinstallieren benötigen Sie aber das Softwarcenter, wo die Erweiterungen unter „Installiert“ an unterster Stelle erscheinen. Folgende Kandidaten gehören in die engere Wahl.

Gno-Menu: Diese Erweiterung bietet mit Kategorien, Shut-down-Optionen und integriertem Suchfeld ein opulentes Menü, das aber dennoch klassischer ausfällt als das monumentale „Anwendungen zeigen“ (Super-A) der Gnome-Shell. Der sonstige Gnome-Standard bleibt auf Wunsch erhalten („View“ für „Aktivitäten“ und „Apps“ für die Programmübersicht), kann aber über die zahlreichen Optionen dieser Erweiterung auch abgeschaltet werden.

Places Status Indicator: Diese Erweiterung erscheint als Leisteneintrag „Orte“ und repräsentiert genau das, was der Nautilus-Dateimanager in der Navigationsleiste anbietet – die Standardorte und die angelegten Lesezeichen (Strg-D).

Drop Down Terminal: Auf einen Tastendruck (Standard ist die Taste über Tab, also die Caret-Taste „^“) wird das Terminal heruntergeklappt, das beim erneuten Drücken des Hotkeys wieder verschwindet. Die Erweiterung ist gut konfigurierbar, was Größe, Transparenz, Farbe des Fensters betrifft.

Frippery Bottom Panel: Diese Erweiterung etabliert eine weitere Systemleiste am unteren Bildschirmrand mit einer klassischen Taskanzeige sowie einem Arbeitsflächenwechsler.

Clipboard Indicator: Das gut konfigurierbare Werkzeug dient in der Systemleiste als Ablage von Texten beliebiger Anzahl (einstellbar).

Force Quit: Die kleine Erweiterung repräsentiert das xkill-Kommando als Symbol in der Systemleiste. Bei hängenden Programmfenstern klicken Sie erst auf dieses Symbol, dann auf das betreffende Fenster, um den Task gewaltsam zu beenden.

Feineinstellungen mit dem Dconf-Editor

Der nachinstallierte dconf-editor eröffnet viele zusätzliche Feineinstellungen für grafische Programme.
Vergrößern Der nachinstallierte dconf-editor eröffnet viele zusätzliche Feineinstellungen für grafische Programme.

Dconf ist das jüngere Konfigurationssystem von Gnome-basierten Oberflächen. Vom älteren Gconf-Konzept mit XML-Dateien hat sich Ubuntu 18.04 ganz aktuell soeben verabschiedet. Dconf speichert die Einstellungen von grafischen Systemprogrammen und Zubehör und bietet auch Optionen an, die an der grafischen Oberfläche nicht erreichbar sind. Typischerweise hat Ubuntu den zugehörigen Editor (dconf-editor) nicht vorinstalliert an Bord, doch dieses Defizit lässt sich mit

sudo apt install dconf-editor  

leicht korrigieren.

Der hierarchische dconf-Aufbau hat gewisse Ähnlichkeiten mit der Windows-Registry. Der umfangreichste Zweig liegt unter „org –› gnome“, wo Sie das Aussehen und Verhalten vieler Programme tunen. Durch Doppelklick auf einen Eintrag im Wertebereich kommen Sie in den Editiermodus, den Sie nach getaner Arbeit mit der Schaltfläche „Anwenden“ abschließen.

Ein Beispiel für eine Einstellung, die nur auf diesem Weg erreichbar ist, ist das Zielverzeichnis für Bildschirmfotos mit gnomescreenshot. Das lässt sich in dconf unter „org –› gnome –› gnome-screenshot“ und dem Wert für „autosave-directory“ individuell anpassen.

Ein weiteres Beispiel ist das Adressfeld des Dateimanagers Nautilus. Wer hier das editierbare Eingabefeld bevorzugt und dieses ständig mit Strg-L erzwingt, kann das Eingabefeld unter „org –› gnome –› nautilus –› preferences“ mit dem Wert „always-uselocation- entry“ zum permanenten Standard machen.

Auch der Bildbetrachter eog zeigt in seinen „Einstellungen“ nicht alle Optionen, die sich unter „org –› gnome –› eog“ einstellen lassen.

Ein weiteres Beispiel ist die Namensvergabe für virtuelle Desktops. Der dconf-Pfad hierfür lautet „org –› gnome –› desktop –› wm –› preferences –› workspace-names“.

Die komplette dconf-Zentrale ist auch über das Kommandozeilenprogramm gsettings erreichbar. Dieses kann mit „get“ und „set“ nicht nur sämtliche Werte kontrollieren, sondern einen kompletten Schlüssel nach Konfigurationspannen mit

gsettings reset-recursively org.gnome.eog  

auf die Standardwerte zurücksetzen.

Den Budgie-Desktop einrichten

Die Budgie -Oberfläche stammt ursprünglich aus der Distribution Solus. Während sein Stammsystem derzeit stagniert, gewinnt Budgie immer mehr Fans, was „Ubuntu Budgie“ vor einem Jahr zur offiziellen Ubuntu-Variante beförderte.

Budgie ist jung, in manchen Details etwas konfus, die deutsche Lokalisierung nicht vollständig und auch die überschätzte Benachrichtigungsleiste „Raven“ ist kein ernstes Motiv, sich in diesen Desktop zu vergucken.

Die Gründe liegen woanders: Budgie hat eine klare, moderne Optik mit kontrastreichen Bedienelementen: Leistenapplets, Fenstertitel und Dialogfarben – man weiß immer ohne Suche, wohin man zu klicken hat. Budgie ist, wenn man so will, ein schickeres Cinnamon (Linux Mint).

Während für systemnahe Einstellungen das übliche gnomecontrol-center bereitsteht, sind für den Desktop spezielle Budgie-Werkzeuge zuständig: Wer die Oberfläche schnell einrichten will, kann es sich mit vorkonfigurierten „Themes“ relativ einfach machen (Menü „Systemwerkzeuge –› Budgie Themes“). Dieser Dialog lädt zusätzliche Themen, die sich dann an gleicher Stelle aktivieren lassen („Thema anwenden“). Individuellen Ansprüchen werden diese Themen aber nicht genügen. Für alle Feineinstellungen gibt es das Programm budgie-desktop-settings (Menü „Systemwerkzeuge –› Budgie Desktop Einstellungen“).

Der Punkt „Stil“ bestimmt das Aussehen von Fenstern, Titelleisten und Icons fundamental. Unter „Leisten“ definieren Sie Position, Aussehen und Bestückung einer oder mehrerer Systemleisten. Wenn Sie dort zusätzliche „Applets“ unterbringen möchten, gehen Sie nach Markieren der gewünschten Leiste auf „Applet hinzufügen“. In der Liste erscheinen nun alle derzeit verfügbaren Applets. Mit Markieren des gewünschten und Klick auf „Applet hinzufügen“ ist das Tool in der Leiste. Falls Sie Applets vermissen, sollten Sie vorher das Werkzeug „Budgie Applets“ aufsuchen (Menü „Systemwerkzeuge –› Budgie Applets“), das zusätzliche Applets aus dem Internet installiert. Die Position eines Applets in der Leiste lässt sich in den „Budgie Desktop Einstellungen“ mit den Pfeiltasten verändern. Wenn ein Applet zusätzliche Konfigurationsoptionen bietet, wird das im rechten Drittel des Dialogs angezeigt. In den Leisten selbst sind keine intuitiven Rechtsklickaktionen zum Verändern, Verschieben oder Löschen von Applets möglich. Das notwendige Hantieren in den „Budgie Desktop Einstellungen“ ist im Unterschied zum modernen Outfit des Desktops eher altmodisch und mühsam, lohnt sich aber auf alle Fälle.

Wer sich in einer Leiste einen Favoriten-Starter einrichten will, wird zunächst nicht fündig: Einschlägig ist das Applet „App-Leiste“ („Icon Task List“). Gestartete Programme werden dann als Icon angezeigt und lassen sich nach Rechtsklick mit der Option „Zur Leiste hinzufügen“ dauerhaft anheften – die einzige Aktion, die eine Appletänderung direkt am grafischen Objekt leistet.

Die Themen in Tech-up Weekly #154:

Gruß von Takis von der Microsoft-Messe “Build 2019” in Seattle (0:20)

► Radeon RX 3080 XT soll wohl zur E3 vorgestellt werden (01:31): www.pcwelt.de/news/Radeon-RX-3080-XT-soll-wohl-zur-E3-vorgestellt-werden-10588934.
html

► Das Ur-Minecraft gibt es nun kostenlos im Browser (03:05): www.pcwelt.de/news/Das-Ur-Minecraft-gibt-es-nun-kostenlos-im-Browser-10588207.html

Quick-News (04:18):

► Google arbeitet an faltbaren Smartphones: www.pcwelt.de/news/Google-arbeitet-an-faltbaren-Smartphones-10588270.html

► Frontier: AMD und Cray bauen weltweit schnellsten Supercomputer: www.pcwelt.de/news/Frontier-AMD-und-Cray-bauen-weltweit-schnellsten-Supercomputer-10588357.html

► Polizei-Auto für 3,4 Mio Dollar mit 791 PS: www.pcwelt.de/news/Polizei-Auto-fuer-3-4-Mio-Dollar-mit-791-PS-385-km-h-und-Big-Brother-inklusive-10588186.html

► Streik beim League-of-Legends-Entwickler: www.pcwelt.de/news/Sexuelle-Belaestigung-Streik-beim-League-of-Legends-Entwickler-10588098.html

► US-Luftwaffe schießt Raketen mit Laser ab: www.pcwelt.de/news/US-Luftwaffe-schiesst-Raketen-mit-Laser-ab-10586828.html

► Deutsche Telekom beschleunigt 960.000 Anschlüsse: www.macwelt.de/news/Deutsche-Telekom-beschleunigt-960.000-Anschluesse-10587317.html

Kommentar der Woche (07:13):

► Smartphone-Kamera Vergleich 2019: P30 Pro vs Galaxy S10+ vs iPhone XS Max: www.youtube.com/watch?v=yCJXWOTPJp8

Fail der Woche (08:00): Mega-Fail in Game of Thrones

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