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Das magische Dreieck

Apple empfiehlt Unternehmen oft, Active Directory und Open Directory parallel zu verwenden. Der Trick dahinter ist, dass damit eine Reihe von Kompatibilitätsproblemen vermieden werden, die bei anderen Lösungen auftreten. Die Verwaltung erfordert aber mehr Wissen und mehr Hardware – nötig dafür ist mindestens ein Mac mit Mac-OS X Server als Betriebssystem (empfehlenswert ist noch ein weiterer Mac für den Administrator, weil Apples Software für die Verwaltung des Servers nur unter Mac-OS X läuft).

Im Arbeitsgruppenmanager von Mac-OS X Server kann man ähnliche Beschränkungen festlegen wie mit Centrify Directcontrol.
Vergrößern Im Arbeitsgruppenmanager von Mac-OS X Server kann man ähnliche Beschränkungen festlegen wie mit Centrify Directcontrol.
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Es muss nicht Apples Xserve sein. Die Maschine bietet aber einige Hardware-Vorteile gegenüber anderen Macs; zum Beispiel eine zusätzliche Ethernet-Schnittstelle für das Management des Rechners („Lights Out Management“) sowie leicht auswechselbare Komponenten und einen eigenen Baukasten („Applecare Service Parts Kit for Xserve“), der die wichtigste Teile für den Notfall enthält (Lüfter, Netzteil, Hauptplatine).

Zu der Hardware kommt dann der Umgang mit Apples Verwaltungssoftware Arbeitsgruppen-Manager. Dort lassen sich alle Rechte (oder Einschränkungen derselben) definieren, die mit Active Directory nicht machbar sind („Managed Client for OS X“). Empfehlenswert ist Mac-OS X Server außerdem für die Netzvolumes der Mac-Besitzer, da man sich damit einige Probleme beim Datenaustausch mit Windows-Rechnern erspart. Sollen Benutzer mit unterschiedlichen Betriebssystemen Dateien austauschen, kann man diese Netzvolumes von Mac-OS X Server den Windows-Benutzern zur Verfügung stellen. Die Anmeldedaten dazu können von Active Directory kommen.

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