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Das ist neu in Linux Mint 20.3

24.05.2022 | 08:02 Uhr | Hermann Apfelböck

Linux Mint 20.3 erneuert seine Systembasis, indem es seinen Unterbau auf das dritte Point Release 20.04.3 LTS seines Ubuntu-Vorbilds umstellt. Wir stellen die Neuheiten in Version Linux Mint 20.3 gegenüber dem Vorgänger vor.

Das beliebte Desktopsystem Linux Mint erhielt Anfang 2022 sein Update auf Version 20.3. Mint basiert auf Ubuntu LTS. Das dritte Point Release von Ubuntu LTS, nämlich 20.04.03, war schon Ende August 2021 erschienen, doch Mint benötigte einige Zeit, um den neuen Unterbau zu übernehmen. Mint 20.3 wird, wie sein Unterbau, bis 2025 mit Updates unterstützt. Das jüngste Mint „Una“ garniert somit Systemaktualisierung mit zahlreichen, aber durchgehend bescheidenen Änderungen.

Upgrades von 20.x: Wenn Sie bereits ein Linux Mint 20.x installiert haben, brauchen Sie natürlich kein Installationsmedium. Für die Aktualisierung auf Version 20.3 gibt es ein Onlineupgrade. Das genaue Prozedere war bei Redaktionsschluss Anfang Januar noch offen.

Nach bisherigen Erfahrungen gibt es entweder die komfortable Option über „Aktualisierungsverwaltung“ oder den manuellen Weg über ein nachinstalliertes Tool: 

sudo apt install mintupgrade 
mintupgrade download 
mintupgrade upgrade 

Welchen Weg das Mint-Team im aktuellen Fall vorsieht, erfahren Sie im Zweifel auf https://blog.linuxmint.com/ .

Die drei Mint-Editionen

Synchronisierte externe Kalender: Das kleine Leistenapplet („Kalender“), das bei vielen Nutzern nur als Zeitansage dient, kann unter anderem den Google-Kalender integrieren.
Vergrößern Synchronisierte externe Kalender: Das kleine Leistenapplet („Kalender“), das bei vielen Nutzern nur als Zeitansage dient, kann unter anderem den Google-Kalender integrieren.

Wie immer lässt es sich Linux Mint nicht nehmen, drei Desktops anzubieten. Dabei ist aber die Hauptedition mit Cinnamon ohne Zweifel das Aushängeschild von Linux Mint, dessen wichtigste Eigenentwicklung und das Hauptmotiv der Nutzer, sich für Linux Mint zu entscheiden. Auch die Ansprüche an die Hardware unterscheiden sich mittlerweile so gering, dass die beiden zusätzlichen Editionen neben Cinnamon fast überflüssig erscheinen. Mit vier GB RAM und einer Dualcore-CPU lässt sich jede Mint-Edition flüssig bedienen. Der RAM-Bedarf aller drei Systeme liegt nach der Anmeldung bei etwa 600 MB.

Linux Mint 20.3 XFCE bleibt dennoch das sparsamste Mint, weil die Anforderungen dieses Desktops auch an CPU und Grafikchip aufgrund sparsamer Grafikeffekte sehr gering sind. Der konservative XFCE-Desktop ist unter Linux Mint durch frische Iconsets deutlich modernisiert.

Linux Mint 20.3 Mate hat im Mint-Umfeld zwischen Cinnamon und XFCE einen schweren Stand: Wer das möglichst sparsamste Linux Mint sucht, greift besser zu XFCE. Wer andererseits das attraktivste Linux Mint nutzen will, erhält mit Cinnamon den besten Mint-Desktop.

Linux Mint 20.3 Cinnamon ist die mit Abstand dominierende Hauptvariante. Die Cinnamon-Oberfläche orientiert sich an vielen Windows-Standards und ist eine der wenigen Linux-Desktops, die im Benutzeralltag eine vollständig grafische Bedienung erlauben. Linux Mint fokussiert auf Umsteiger und Einsteiger, hat aber auch Linux-Freaks auf seiner Seite. Die nachfolgende Vorstellung bezieht sich in erster Linie auf die Cinnamon-Hauptedition.

Version 20.3: Was ist neu?

Version 20.3 erneuert Kernel- und Softwareversionen. Wer jedoch den Vorgänger 20.2 („Uma“) konsequent aktualisiert hat, wird dort ebenfalls schon Kernel 5.4.0, Firefox 95 oder Thunderbird 78.14 vorfinden. Und wer Wert auf ein aktuelles Libre Office legt, wird dieses eher über das externe PPA beziehen, als sich mit der hier vorinstallierten und nicht mehr taufrischen Version 6.4.7.2 zu begnügen. In der Softwareaktualität lag der Fokus des konservativen Ubuntu-Derivats aber noch nie. Ziel von Mint ist ein einsteiger- und umsteigerfreundlicher Desktop mit durchgehend grafischer Bedienung und umfassender Softwareausstattung. So wurde auch dieses Mal vor allem an Zubehörprogrammen und an den Cinnamon-Komponenten gefeilt. Alle nachfolgenden Neuerungen gelten für die Cinnamon-Hauptedition. Nicht alle, aber fast alle Verbesserungen bei den X-Apps übernehmen aber auch die Mateund XFCE-Edition. Auch die geänderte Themenoptik für Fenster und Titel ist zum Großteil auch in die anderen Editionen eingeflossen.

Cinnamon: Der Mint-Desktop ist bei Version 5.2.5 angekommen. Die meisten Neuerungen im Vergleich zur Vorgängerversion 5.0.7 zeigt die Oberfläche aber nur unterm Mikroskop.

Das Cinnamon-Hauptmenü ist das standardmäßige Menüapplet für die Cinnamon-Systemleiste und zeigt jetzt Icons für sämtliche angebotenen Programme. Eine neue Einstellungsoption in dem seit jeher detailliert konfigurierbaren Hauptmenü bietet unter „Verhalten“ einen Verzögerungsmechanismus bei der Mausbewegung über das Menüsymbol.

Die „Gruppierte Fensterliste“ (Grouped-Window-List) ist ein weiteres komplexes Applet der Systemleiste. Es entspricht als Kombination von Taskverwaltung und Favoritenstarter ziemlich exakt der Windows-Taskleiste inklusive der dauerhaften Pin-Option (als Favorit), der Gruppierung von Tasks (etwa mehrerer Browsertabs oder Dateimanager-Fenster) und der Vorschaubilder für geöffnete Fenster. Der detaillierte (und reichlich komplizierte) Einstellungsdialog dieses Applets ist unverändert, aber die Darstellung für gruppierte Anwendungen mit geöffneten Unterfenstern wurde verbessert.

Der Cinnamon-Kalender dient in der Systemleiste oft nur zur Anzeige der Uhrzeit, leistet aber wesentlich mehr als etwa nur eine schnelle Monatsübersicht. Das Applet ist jetzt in der Lage, mehrere Onlinekalender zu synchronisieren und mit verschiedenen Farbmarkierungen anzuzeigen. Besonders einfach ist die Integration des Google-Kalenders, indem man unter „Systemeinstellungen –› Internetkonten“ das Google-Konto am System anmeldet. Zur Anmeldung an Evolution-Server mit Kalenderdaten kann Thunderbird mit einem Add-on aushelfen.

Weiteres Applet-Tuning: Der optionale „Arbeitsflächenwechsler“ (Workspace Switcher) erhält eine zusätzliche Einstellungsoption, um das Scrollen mit dem Mausrad durch die virtuellen Desktops komplett abzuschalten. Dies kommt Nutzern entgegen, die ausschließlich mit gezieltem Mausklick zum gewünschten Desktop wechseln wollen. Beim Standardapplet „Meldungen“ (Notifications) gibt es die neue, aber definitiv marginale Option, die Anzahl ausstehender Systemmeldungen zu unterdrücken. Ebenfalls marginal ist das Tuning für das optionale Leistenapplet „Fensterliste“ (Window List): Dessen Einstellungsdialog zeigt nun die Option, die Fensternamen auszublenden. Dies führt dann zu einer Nur-Symbol-Darstellung ähnlich der „Gruppierten Fensterliste“, die den meisten Nutzern sowieso als alleinige Taskverwaltung ausreichen wird.

Nvidia-Support: Programmverknüpfungen auf Linux-Desktops sind bekanntlich Textdateien mit der Endung „.desktop“ und einer verbindlichen Anweisungsstruktur. In der Nachfolge von Gnome erweitert nun auch Cinnamon diese Starter um die Option „PrefersNonDefaultGPU“. Diese dient auf Notebooks mit hybriden Intel-Nvidia-Grafiklösungen dazu, für das jeweilige Programm die leistungsstärkere Nvidia-Grafik zu verwenden.

Namenskonflikt beim Kopieren: Der Dateimanager Nemo erspart die manuelle Eingabe eines anderen Namens durch die neue Option „Verdoppeln“.
Vergrößern Namenskonflikt beim Kopieren: Der Dateimanager Nemo erspart die manuelle Eingabe eines anderen Namens durch die neue Option „Verdoppeln“.

Dateimanager Nemo: Der Dateimanager von Cinnamon zeigt jetzt beim Kopieren und Einfügen gleichnamiger Dateien im Dialog „Dateikonflikt“ die zusätzliche Option „Verdoppeln“. Schon vorher gab es das Angebot, einen anderen Namen zu wählen, was aber stets einen manuellen Eingriff des Benutzers forderte. Beim „Verdoppeln“ erledigt der Dateimanager die Namensänderung automatisch, indem er den Zusatz „(Kopie)“ anfügt.

Als weitere Kleinigkeit bei Nemo bleibt der Inhalt der Zwischenablage erhalten, wenn Nemo beendet wird. Vorher kopierte Dateinamen können folglich als Text in Terminals oder Scripts eingefügt werden. Kaum alltagsrelevant sind zusätzliche Beschreibungstags für Mediendaten „m4a“ und „mp4“ sowie die Möglichkeit, für Nemo-Kontexterweiterungen (nemo-actions) Pfadangaben im „UriScheme“-Format zu verwenden (file:///...).

Fensteranimationen: Die Effekte wurden überarbeitet und vereinfacht. Dies führt zu einem deutlich reduziertem Dialog unter „Systemeinstellungen –› Effekte“, der jetzt auf das frühere Register „Anpassen“ komplett verzichtet. Pauschale Anpassungen sind auf der verbleibenden Registerkarte immer noch möglich, ohne aber noch so kleinteilige Details wie Effektdauer in Millisekunden und Effektkurven anzubieten.

Fensterthemen und Farben

Themenfarbe und Akzentfarbe: Beachten Sie die dezente Akzentfarbe im Menü des Dateimanagers im Vergleich zur Themenfarbe (markiertes Objekt und „Schließen“-Button).
Vergrößern Themenfarbe und Akzentfarbe: Beachten Sie die dezente Akzentfarbe im Menü des Dateimanagers im Vergleich zur Themenfarbe (markiertes Objekt und „Schließen“-Button).

Linux Mint 20.3 bringt für alle drei Desktops eine überarbeitete Fensteroptik. Die Titelleiste wird etwas höher und somit die wichtigen Fenstercontrols (Schließen, Minimieren) größer und griffiger. Wie Windows 11 zeigen alle Programmfenster gerundete Ecken, hier allerdings nur oben beim Fenstertitel. Das Resultat insgesamt ist nicht spektakulär, aber optisch wie funktional überzeugend. Als unscheinbarer, aber feinsinniger Optikschliff kommen noch Akzentfarben für Anwendungsmenüs hinzu, die den aktiven Menüpunkt mit dezenter Schattierung hervorheben, anstatt wie bisher die relativ aufdringliche Themenfarbe („Mint-Y-Aqua“ et cetera) zu verwenden. Allerdings versteht Linux Mint derartige Themenänderungen immer als offenes Angebot. Sobald der Nutzer unter „Systemeinstellungen –› Themen“ von den Mint-Y-Standards abweicht, erscheint wieder die gewohnte kleinere Titelleiste ohne gerundete Ecken. Dafür genügt es schon, beim Element „Steuerung“ auf ein älteres Mint-X-Thema zu wechseln. Natürlich gibt es Dutzende weitere und ältere Mint-Themen online („Hinzufügen/Entfernen“), die den neuen Themenstil der Version 20.3 ebenfalls aufheben.

Und mehr noch: Das Mint-Team selbst verweist auf das extra zurückgelegte Paket „Mint-Y-Legacy“ für konservative Nutzer, das nach 

sudo apt install mint-themes-legacy

wieder komplett die Optik der Vorgängerversionen zurückholt. Diese „Legacy“-Komponenten erscheinen dann wieder unter „Systemeinstellungen –› Themen“.

Dunkle Apps trotz hellem Systemthema: Immer mehr Zubehörprogramme (hier Bildbetrachter Xviewer) bieten einen Dunkelmodus unabhängig vom globalen Thema.
Vergrößern Dunkle Apps trotz hellem Systemthema: Immer mehr Zubehörprogramme (hier Bildbetrachter Xviewer) bieten einen Dunkelmodus unabhängig vom globalen Thema.

Dunkler Modus für etliche Apps: Schon seit einigen Mint-Versionen gibt es einen systemweiten dunklen Modus für alle Programmfenster – am einfachsten einzustellen im Willkommen-Dialog, differenzierter unter „Systemeinstellungen –› Themen“. Wem es mit dieser globalen Einstellung zu finster zugeht, kann jetzt systemweit beim hellen Modus bleiben, aber für bestimmtes Zubehör die dunkle Darstellung wählen.

Für die Medienwiedergabe Celluloid gilt dies schon länger. Hypnotix, eine Mint-Eigenentwicklung und Sammlung von nahezu 3000 freien IP-TV-Kanälen, wurde überarbeitet und zeigt im Dialog „Einstellungen“ die Option „Dunklen Modus bevorzugen“. Der Bildbetrachter Xviewer ist jetzt standardmäßig dunkel, unabhängig vom Systemthema, lässt sich aber über „Bearbeiten –› Einstellungen –› Module“ weiterhin hell schalten. Analoges gilt für die Bildverwaltung Pix mit ihrer zusätzlichen Option „Bearbeiten –› Einstellungen –› Allgemein“.

Weiteres Zubehörtuning

Desktopnotizen: Die Sticky Notes erhalten ein zusätzliches Menü zur schnellen Formatierung.
Vergrößern Desktopnotizen: Die Sticky Notes erhalten ein zusätzliches Menü zur schnellen Formatierung.

Hypnotix, der umfangreiche, aber relativ chaotische Akkumulator für TV-Sender, erhält jetzt eine Suchfunktion. Dasselbe gilt für die überarbeiteten Sticky Notes. Diese Desktopnotizen zeigen zudem ein neues Control, um den markierten Text umstandslos zu formatieren. Die aufklappende Drop-down-Liste bietet verschiedene Textgrößen sowie Auszeichnungen wie „Fett“ oder „Kursiv“.

Der (PDF-)Dokumentenbetrachter Xreader und der Texteditor Xed bringen platzsparende Optionen, um die Menüleiste auszublenden. Zum bedarfsweisen Einblenden dient die dafür typische Alt-Taste. Der Xreader verzichtet zudem auf seine Funktionsleiste, sobald mit F11 (oder „Ansicht –› Vollbild“) die Vollbildanzeige aktiviert wird. Der Texteditor wiederum nutzt den neuen Hotkey Strg-Tab, um schnell zwischen mehreren Texten in Tabs zu wechseln.

Das verdienstvolle Tool Webapps ist eine Mint-Eigenentwicklung und hat die Aufgabe, Internetsites wie lokale installierte Desktopprogramme darzustellen – ohne Adressleiste und Navigationsbuttons, dafür aber integriert ins Hauptmenü oder in die Systemleiste. Das Zubehör zeigt in seinem Verwaltungsdialog nun den jeweils genutzten Browser an. Das ist praktisch, wenn mehrere Browser im System und für die Webapps genutzt werden.

Thingy: Das neue Zubehör („Bibliothek“) versammelt die zuletzt genutzten PDF- und Office-Dokumente – hier waren es offenbar einige LinuxWelten.
Vergrößern Thingy: Das neue Zubehör („Bibliothek“) versammelt die zuletzt genutzten PDF- und Office-Dokumente – hier waren es offenbar einige LinuxWelten.

Thingy („Bibliothek“) ist eine ganz neue Eigenentwicklung. Allerdings ist das Zubehör nicht viel mehr als ein kleines Verwaltungstool für zuletzt genutzte Dokumente. Auch die Reichweite des neuen Tools ist nicht beeindruckend, da es bislang nur Office-Dokumente und PDFs erfasst – übrigens ausschließlich lokal geöffnete (nicht übers Netz). Nach dem Start des Tools wählt man zunächst den Dokumenttyp, also etwa „Dokumentenbetrachter“, wenn man jüngst genutzte PDFs suchen will. Diese zeigt Thingy dann im Hauptfenster an und startet bei Doppelklick den zugehörigen Viewer/Editor (Xreader, Writer, Calc et cetera).

Kritisches Fazit

Sie werden zustimmen: Auch in Version 20.3 darf man dem Mint-Team um Clem Lefebvre Liebe zum Detail und klare Fokussierung auf Desktopnutzer attestieren. Was dieses Team dann im Einzelnen für verbesserungswürdig und ausbaufähig erachtet, führt aber – objektiv betrachtet – allzu oft in marginale Nebensächlichkeiten. Der Ausbau von Desktopnotizen ist ein Anachronismus, X-Apps wie Xed (Editor) oder Xreader (PDF-Viewer) tun schon längst, was sie tun sollen oder tun müssen. Ressourceninvestitionen in Eigenentwicklungen wie Thingy, Hypnotix oder Warpinator bleiben fragwürdig: das neue Thingy ist nicht mehr als eine „Zuletzt verwendet“-Liste für Office und PDF, Hypnotix nur eine aufgehübschte Liste der „ Free IPTV“-Liste " und der technisch wie bedientechnisch tadellose Warpinator hat schlicht das Problem, dass der Datenaustausch im lokalen Netz nicht auf Linux Mint gewartet hat.

Das Highlight der neuesten Mint-Version ist tatsächlich nicht im Funktionalen zu suchen, sondern bei der Optik. Vergrößerte und abgerundete Titelleisten und unaufdringliche Akzentfarben in Programmmenüs machen die Oberfläche eleganter und präziser.

Anders als etwa einem Ubuntu oder Windows 11 fehlt Linux Mint hier aber der diktatorische Mut, diese Optik einfach verbindlich zu setzen. Der komplizierte „Themen“-Dialog ist zwar basisdemokratisch, aber in seiner Komplexität eine Herausforderung – erst recht, wenn man sich zusätzlich einige Community-Themen oder die „Legacy“-Themen des Vorgängers nachinstalliert hat.

Bei diversen, komplexeren Desktopkomponenten steht es ähnlich: Das Mint-Konzept, alles anzubieten, aber möglichst nichts vorzuschreiben, führt zu Konfigurationsdialogen, die sowohl für den Entwickler wie für den Endbenutzer anstrengend werden. Für Leistenapplets wie Hauptmenü oder „Gruppierte Fensterliste“ wäre dringend Simplifizierung angesagt. Immerhin bei den Desktopeffekten hat Version 20.3 einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan.

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