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Das beste USB Typ C-Zubehör: Hubs, Adapter & mehr

24.05.2019 | 08:02 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Immer mehr Mobilgeräte konzentrieren sich auf einen Anschluss: Typ C. Um andere Geräte zu nutzen, benötigen Sie einen Verbinder. Diese Marktübersicht verschafft Ihnen Orientierung im Riesenangebot von Adaptern, Docking-Stationen und Monitoren mit Hub-Funktion.

Aktuelle Notebooks, Tablets und Smartphones haben verstärkt eines gemeinsam – den USB-Typ-C-Anschluss. Mit ihm hat falsches Einstecken ein Ende, da er verdrehsicher konstruiert ist. Gleichzeitig fallen mit Typ C häufig andere Schnittstellen am Gerät vollkommen oder zumindest teilweise unter den Tisch. Die Folge: Möchten Sie vorhandene Peripherie wie etwa Monitore, externe Speicher oder Tastatur und Maus weiter einsetzen, sind Sie auf Verbindungszubehör angewiesen.

Und hier beginnt die Verwirrung: Denn die Auswahl an Adaptern, Mini-Docks und stationären Docking-Stationen für Typ C ist ausgesprochen groß. Dazu gibt es auch noch Monitore mit Hubs, an die Sie Ihre Peripherie anstecken können. Neben der Vielzahl an Möglichkeiten werden Sie auch noch mit Schlagwörtern wie Power Delivery, Alternate Mode und Thunderbolt bombardiert. Klar ist: Das Sorglos-Zubehör für Typ C gibt es derzeit nicht. Diese Marktübersicht hilft Ihnen jedoch – Tipps und Gerätebeispiele inklusive –, den passenden Verbinder zu finden.

Siehe auch: Mit USB Typ C schneller laden

Typ C am Host analysieren

Die USB-Typ-C-Schnittstelle von Ihrem Notebook oder Tablet bestimmt, in welchem Umfang Sie den Anschluss für Ihre Peripheriegeräte einsetzen können. Hinweise zu den Fähigkeiten Ihres USB-C-Steckers gibt die Beschriftung direkt an der Schnittstelle. In diesem Punkt hat die Genauigkeit der Hersteller in letzter Zeit zugenommen. Dies gilt besonders dann, wenn Sie einen Mobilrechner haben, der auch für Business-Einsätze vorgesehen ist.

USB-C-Schnittstellen am Rechner sind zunehmend mit Symbolen gekennzeichnet.
Vergrößern USB-C-Schnittstellen am Rechner sind zunehmend mit Symbolen gekennzeichnet.

So sehen Sie beispielsweise beim Asus Zenbook 14 (UX433FN) am Port ein USB-Superspeed-Symbol mit einer hochgestellten 10. Damit sieht die Schnittstelle USB-3.1-Gen-2-Spezifikation mit einer Geschwindigkeit bis zu 10 GBit pro Sekunde vor. Auch beim Lenovo Yoga C930 macht es Ihnen der Hersteller einfach: Neben den beiden USB-C-Ports sind Blitzsymbole angebracht, die für Thunderbolt 3 stehen und damit einen Datenverkehr in bis zu 40 GBit pro Sekunde zulassen. Gleichzeitig unterstützen so gekennzeichnete Typ-C-Schnittstellen USB mit Superspeed-Plus-Tempo. Sie können mit Displayport-Signalen umgehen und andere Geräte über Power Delivery mit bis zu 100 Watt Strom versorgen.

Wenn bei Ihrem Rechner ein Symbol am Typ-C-Port fehlt, sollten Sie die Infos dazu im Handbuch oder in den technischen Daten zum Mobilrechner finden. Ist Ihnen das zu umständlich, können Sie die Schnittstelle(n)-Standards auch direkt über den Rechner recherchieren. Denn ist beispielsweise Thunderbolt 3 vorhanden, gibt es immer auch ein passendes Programm auf dem PC. Sie finden es, indem Sie ins Windows-Suchfeld Thunderbolt eingeben.

Weiteren Aufschluss über die Typ-C-Schnittstellen Ihres Geräts gibt Ihnen der Geräte-Manager von Windows. Denn für Typ C sind spezielle Controller-Chips im Rechner eingebaut oder direkt in die CPU-Architektur integriert – wie etwa bei der topaktuellen Prozessorserie Intel Whiskey Lake, die bei ultraflachen Notebooks eingesetzt wird. Suchen Sie im Geräte-Manager nach „PCI Express“ und „USB-Controller“. Klicken Sie auf den Pfeil, um sich die Details anzeigen zu lassen. Allerdings können Sie hier letztlich nicht ganz sicher sagen, welche USB-Standards tatsächlich unterstützt werden. Denn meistens wird der Chip erst dann aktiv, wenn Sie ihn direkt ansprechen. Das geht nur, indem Sie tatsächlich ein USB-C-Gerät anschließen.

Einen Anschluss nachrüsten

Verbinder für einen Anschluss erfüllen fast alles – auch Sonderwünsche wie etwa HDMI-2.0-Fähigkeit.
Vergrößern Verbinder für einen Anschluss erfüllen fast alles – auch Sonderwünsche wie etwa HDMI-2.0-Fähigkeit.

Im einfachsten Fall fehlt Ihnen nur ein Anschluss am Typ-C-Notebook – zum Beispiel ein LAN-Port. Über einen einfachen Typ-C-auf-Ethernet-Adapter rüsten Sie sie nach. Verbinder für einen bestimmten Anschluss gibt es für nahezu jedes Szenario, weshalb Sie sicher schnell fündig werden.

Allerdings unterscheiden sie sich oft stark bei den Preisen. Differenzen von zehn Euro und mehr sind keine Seltenheit. Das kann am Design oder an der Verarbeitung liegen. Häufiger jedoch ist bei sehr günstigen Varianten zwar die Schnittstelle vorhanden, nicht allerdings in der aktuellsten Ausführung. So schafft der USB-C-auf-HDMI-Adapter zwar UHD-Auflösung mit 3840 x 2160 Pixeln, erreicht aber nur eine Bildwiederholfrequenz von 30 Hertz, nicht etwa 60 Hertz, die erforderlich sind, um eine ruckelfreie Anzeige zu erhalten. Scannen Sie deshalb die technischen Infos zum vermeintlichen Schnäppchen genau, bevor Sie zuschlagen.

Umgekehrt kann beim Adapter nicht der aktuellste, sondern vielmehr ein älterer Standard gefragt sein. Möchten Sie etwa das alte Ladekabel Ihres Smartphones im Auto weiterverwenden, ist ein Mini-Übersetzer praktisch. Durch einfaches Anstecken bringt er das betagte Micro-USB-Kabel des alten Handys auf das aktuelle Typ-C-Format und lässt sich so mit dem neuen Phone weiterverwenden. Die Mini-Adapter unterstützen jedoch zumeist nur USB-2.0-Tempo, übertragen aber Strom. Hinweise zu den unterstützten Smartphones schützen Sie vor einem Fehlkauf. Die Investition hält sich außerdem in Grenzen: Die Mini-Stecker kommen einzeln auf etwa 10 Euro, im Multi-Pack sind sie sogar weit günstiger.

Mit den USB-C-Adaptern für eine Schnittstelle können Sie sich ebenfalls speziellere Wünsche erfüllen. Wie beispielsweise eine HDMI-Verbindung, die HDR-Bilder erkennt und übertragen kann – wie mit dem Club 3D USB 3.1 Type C auf HDMI 2.0. Im Verbinder ist ein aktiver Signalwandler eingebaut, der sowohl die Audio-/Video-Signale als auch die Meta-Daten, die für statisches und dynamisches HDR notwendig sind, von Displayport-in HDMI-Signale umsetzt. Mit über 30 Euro ist der Übersetzer jedoch auch nicht ganz billig in der Anschaffung.

Auch USB-OTG-Kabel (On-the-Go) gibt es für Typ-C. Darüber machen Sie Ihr Mobilgerät zum Host und steuern angesteckte Geräte wie beispielsweise USB-Sticks mit 3.0-oder 2.0-Schnittstellen über Ihr Typ-C-Smartphone. So lassen sich große Datei-en auf einem Stick ablegen und auf dem Phone ansehen. Oder Sie erweitern darüber den Speicherplatz Ihres Handys. Fürs richtige USB-OTG-Kabel sind zweierlei Dinge wichtig: Ihr Mobilgerät muss OTG-fähig sein und das Kabel muss mit dem Handy-modell kompatibel sein. Beides überprüfen Sie vor dem Kauf anhand der technischen Angaben zum jeweiligen USB-OTG-Kabel.

Tipp: So finden Sie das richtige USB-C-Kabel

Mini-Docking-Stationen

Die Docking-Station Dell WD19TB eignet sich laut Hersteller nicht nur für Thunderbolt-Notebooks.
Vergrößern Die Docking-Station Dell WD19TB eignet sich laut Hersteller nicht nur für Thunderbolt-Notebooks.

Benötigen Sie mehr als eine zusätzliche Schnittstelle und wollen Sie den Adapter gleichzeitig auch für unterwegs einsetzen, bieten sich Mini-Docking-Stationen an, die Sie per Kabelverbindung in den Typ-C-Anschluss Ihres Rechners stecken. Wiederum sehen Sie sich einer Fülle von Variationen aus Typ C zu anderen Anschlüssen gegenüber. Im Schnitt müssen Sie mit einer Investition von rund 60 Euro rechnen.

In der Regel bieten die Mini-Docks mindestens eine USB-Typ-A-Schnittstelle für Speichersticks, Maus oder Tastatur mit USB-3.0-Tempo. Bemerkenswert sind Dock-Varianten mit Switch-Funktion wie der Club 3D Sense Vision (CSV-1537) : Mittels Schalter am Adapter bestimmen Sie, wie die vorhandenen Displayport-Leitungen belegt werden. Über vier Leitungen steuern Sie ein Display mit UHD-Auflösung und 60 Hertz Bildwiederholrate an und drosseln den USB-Port gleichzeitig auf USB-2.0-Tempo herunter. Bei zwei DP-Leitungen schrauben Sie das USB-Datentempo auf 3.0 oder 5 GBit/s hinauf, machen aber bei der Displayansteuerung einen Kompromiss. Denn hier sind 3840 x 2160 Pixel nur noch mit maximal 30 Hertz möglich.

Mini-Docks für unterwegs
Vergrößern Mini-Docks für unterwegs

Stromversorgung

Bei den Mini-Docks sind in der Regel keine Netzteile im Lieferumfang enthalten. Trotzdem lassen sich externe Geräte aufladen – insbesondere das angeschlossene Notebook, aber auch Smartphones und Tablets. Dafür sehen die Docks eigene Lade-Typ-C-Ports vor. Sie nutzen Power Delivery, kurz PD – also eine Ladetechnik, die zwar vom USB-IF (Implementers Forum) vorgegeben ist, sich allerdings allgemein auf USB und nicht ausschließlich auf den verdrehsicheren Stecker bezieht.

Bei den Adaptern begegnet Ihnen PD in den Versionen 2.0 und 3.0, die parallel gelten. Beide Fassungen stellen sicher, dass das angeschlossene Gerät maßgeschneidert geladen und während des Betriebs mit Energie versorgt wird. Im Unterschied zu PD 2.0 haben sich die Regeln für die Zuteilung der Energieversorgung bei PD 3.0 verfeinert. Gleichzeitig ist die 3.0-Fassung abwärtskompatibel und hält überdies wie PD 2.0 an der maximalen Leistungsaufnahme von 100 Watt fest, die nur über spezielle „Fully-Featured“-Kabel erreicht wird.

Der Typ-C-Ladeanschluss am Adapter lei-tet die ausgehandelte Energie passend an das angeschlossene Gerät weiter. Die Hersteller bezeichnen das Verfahren als Pass-Through-Technik. Smartphones und Tablets sowie andere angesteckte Geräte erhalten so genau angepasste Ladeströme. Fürs Aufladen eines Notebooks reichen Adapter für bis zu 60 Watt. Manche Macbook-Modelle benötigen jedoch mehr Power. Alternativ zum Notebook-Netzteil können Sie auch andere Ladegeräte nutzen. Zahlreiche Hersteller bieten Produkte an, die genau auf ihre Adapterlösungen zugeschnitten sind – so passt etwa bei Inateck zum USB-C-Hub HB9003 der Charger UCC1003. Er kostet etwa 35 Euro zusätzlich, lässt sich für alle Mobilgerätetypen einsetzen und liefert drei EU-Reise-Steckadapter mit.

USB 4: Das müssen Sie wissen

Multiport-Adapter

Zu vielen Multi-Adaptern und Mini-Docks gibt es passende Ladegeräte.
Vergrößern Zu vielen Multi-Adaptern und Mini-Docks gibt es passende Ladegeräte.

Je größer die Adapterlösung ausfällt, desto wahrscheinlicher finden Sie ein passendes Ladegerät im Lieferumfang – wie beispielsweise beim Belkin USB-C-3.1-Express-HD-Dock (F4U093vf). Selbstverständlich ist die Ausstattung mit einem Ladegerät jedoch auch hier nicht. Dafür bringen die Hersteller in den größeren Gehäusen mehr Anschlüsse unter und verlangen entsprechende Preise für ihre Gesamtpakete – 200 bis 300 Euro sind hier keine Seltenheit. Die Multiport-Adapter eignen sich eher für den stationären als für den mobilen Gebrauch.

Mit Multiport-Adaptern können Sie spezielle Anwendungsfälle realisieren, ohne auf weitere Anschlüsse wie mehrere USB-A-Ports oder eine LAN-Schnittstelle verzichten zu müssen. So lassen sich beispielsweise Setups mit mehreren UHD-Monitoren oder einem 5K-Schirm darstellen. Erneut ist es empfehlenswert, die technischen Angaben genau zu studieren. So lässt sich beim Modell von Plugable ( UD-6950H ) der Multi-Monitor-Aufbau mithilfe von extra Grafikpower erreichen. Denn dieser Adapter hat Display-Link-Technik in Form eines extra Grafikchips integriert, welcher die Emulation übernimmt. Damit das klappt, müssen Sie auf dem Host-Rechner die passenden Treiber installieren. Über den Adapter lassen sich dann zwei Displays mit UHD-Auflösung bei 60 Hertz über HDMI oder Displayport ansteuern. Alternativ nutzen Sie die beiden Displayport-Anschlüsse am Adapter, um ein 5K-Display zu betreiben. Der Adapter von Startech ( DK30C2DAGPD ) stellt dagegen im Dual-Display-Betrieb UHD mit nur 30 Hertz Wiederholrate bereit.

Multiport-Adapter
Vergrößern Multiport-Adapter

Typ-C-Docks mit Thunderbolt 3

Unter den eher hochpreisigen Typ-C-Docking-Stationen finden Sie auch Geräte mit Thunderbolt-3-Schnittstelle. Sie haben einen Chip integriert, der zwingend fordert, dass Docking-Station und Notebook oder Tablet Thunderbolt-3-fähig sind. Trifft dies nicht zu, wird die Docking-Station nicht erkannt. Sie können sie nicht einsetzen.

Eine Ausnahme in unserer Übersicht macht derzeit nur Dell mit dem topaktuellen Modell Thunderbolt Dock WD19TB , das das bisherige Thunderbolt Dock TB16 ablöst. Im Gegensatz zur bisherigen Docking-Station ist der Thunderbolt-Chip im Gehäuse des WD19TB abwärtskompatibel. Er nimmt damit quasi die nächste Entwicklungsstufe vorweg, die für USB 4 gelten soll – siehe Kasten „USB 4: Gute Nachrichten für Docking-Kompatibilität“. So verspricht Dell, dass die Dockinsg-Station mit allen Mobilrechnern kommunizieren kann, auch wenn sie das Thunderbolt-3-Protokoll nicht unterstützen. Wie sich das breitere Einsatzspektrum auf den Preis auswirkt, lässt sich zum Recherche-Zeitpunkt noch nicht genau abschätzen. Zu vermuten ist, dass sich die neue Docking-Station preislich im Bereich der TB16 bewegt, die mit nahezu 280 Euro ordentlich zu Buche schlägt.

Adapter für USB Typ C Mit einer Schnittstelle
Vergrößern Adapter für USB Typ C Mit einer Schnittstelle

Docking-Stationen vom Hersteller

Neben Dell bieten auch Hersteller wie etwa Asus, HP oder Lenovo spezielle Docking-Stationen an. Sie sind meistens für den stationären Gebrauch gedacht und stellen sicher, dass Dock und Notebook optimal aufeinander abgestimmt sind. Daher empfehlen die Hersteller die Geräte oft nur für bestimmte Mobilrechner-Serien oder -Modelle aus dem eigenen Haus.

Das heißt allerdings nicht, dass die Docks mit Rechnern anderer Hersteller nicht zurechtkommen. Sie können jedoch eventuell ihr volles Potenzial nicht ausspielen. So lässt etwa Dell nur für bestimmte eigene Mobilrechner eine Ladeleistung bis 130 Watt zu, bei Laptops anderer Unternehmen ist sie auf 60 Watt beschränkt. Die Schnellladefunktion stellt sicher, dass der Notebook-Akku innerhalb von einer Stunde auf bis zu achtzig Prozent aufgeladen wird und Sie währenddessen mit dem Gerät weiter arbeiten können. Noch ein zusätzlicher Aspekt ist den Hersteller-Docks vorbehalten: Denn diese beherrschen das Durchschleusen von Rechner-Mac-Adressen, was im Business-Einsatz in Unternehmensnetzwerken wichtig ist. So lassen sich die angeschlossenen Mobilcomputer von IT-Seite her wie gewohnt erkennen und aus der Ferne verwalten.

Docking-Stationen vom PC-Hersteller
Vergrößern Docking-Stationen vom PC-Hersteller

Monitore mit USB-Typ-C-Hubs

Alternativ zum Dock können Sie auch einen Monitor mit Typ-C-Hub einsetzen, um zu mehr Anschlüssen für Ihr Notebook zu kommen. Hier verbinden Sie Ihren Rechner direkt per USB C mit dem Monitor. Verwenden Sie dazu das USB-C-Kabel aus dem Lieferumfang des Monitors. So stellen Sie sicher, dass sich Strom, Daten und Audio-/Video-Signale transportieren lassen. Die weiteren Geräte wie USB-Sticks, externe Festplatten, aber auch Maus und Tastatur verbinden Sie mit den USB-Anschlüssen am Schirm. Derartig ausgestattete Bildschirme finden Sie ausschließlich im gehobenen Preissegment – etwa ab rund 550 Euro.

Neben USB-A-Schnittstellen bieten Ihnen die Bildschirme mit Hub teilweise auch eine LAN-Verbindung – wie etwa der Benq PD2710QC . Benötigen Sie einen Monitor mit Thunderbolt-3-Funktion, so werden Sie beispielsweise beim LG 34WK95-W oder Samsung Curved Monitor LC34J791 fündig. Die Bildschirme decken unterschiedliche Auflösungen, Seitenverhältnisse und Spezialfunktionen wie etwa das Anzeigen von Hochkontrastbildern ab. Sie beherrschen die Alternate-Modi, unterscheiden sich jedoch darin, welche Stromversorgungsleistung möglich ist. So lädt der Eizo Flexscan EV2780 ein angeschlossenes Typ-C-Gerät nur mit maximal 30 Watt, während andere Modelle – wie etwa die Schirme von LG, Samsung oder Philips – Ladeströme von 60 bis 85 Watt zulassen. In jedem Fall läuft die Energiezufuhr über das Monitornetzteil – ein extra Ladegerät benötigen Sie nicht.

Monitore mit USB-C-Hub
Vergrößern Monitore mit USB-C-Hub

Fazit – weiter Wirrwarr um Typ C

Die Verwirrung rund um den Typ-C-Stecker und seine Fähigkeiten ist bisher nicht überwunden. Sie setzt sich bei den Adaptern und Hubs fort. Nehmen Sie den Typ-C-Anschluss an Ihrem Gerät als erste Anlaufstelle. Wenn Sie dazu genau wissen, was der Adapter leisten soll, studieren Sie die technischen Angaben zum jeweiligen Verbinder. Etwas einfacher wird es, wenn Sie Kompatibilitätslisten finden. Auch Hersteller-Docks, die auf bestimmte Modellreihen zugeschnitten sind, erleichtern die Kaufentscheidung. Für die höhere Bequemlichkeit müssen Sie jedoch auch oft wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Das gilt ebenfalls für Bildschirme mit Typ-C-Hubs. Hier gibt es derzeit keine Schnäppchen.

USB 4: Gute Nachrichten für Docking-Kompatibilität

Bei USB bleibt es weiter spannend – der Grund: Intel hat die Spezifikationen für das Thunderbolt-3-Protokoll nun offiziell an die USB Promoter Group übergeben. Damit können andere Hersteller von USB-Geräten TB 3 in ihre Chips integrieren, ohne Lizenzgebühren bezahlen zu müssen. Dies hat das USB-IF (USB Implementers Forum) zum Anlass genommen, erste Hinweise auf USB 4, die nächste Version, zu geben.

Ab der angekündigten USB-Version 4 vereint der Standard die Vorteile von Thunderbolt 3 mit vorhandenen USB-Standards.
Vergrößern Ab der angekündigten USB-Version 4 vereint der Standard die Vorteile von Thunderbolt 3 mit vorhandenen USB-Standards.

Wichtigste Kennzeichen von USB 4: Das kommende USB vereint USB 3.2 mit Thunderbolt 3 und dem USB-C-Stecker. So sollen Datenraten von bis zu 40 GBit pro Sekunde möglich werden, die sich bislang nur über Thunderbolt 3 realisieren lassen. Gleichzeitig soll die neue USB-Version abwärtskompatibel sein und damit ebenfalls die bisherigen Standards bis USB 2.0 unterstützen. Das schließt ausdrücklich auch die bisher noch nicht umgesetzte Datentransferrate von USB 3.2 mit bis zu 20 GBit pro Sekunde ein.

Bessere Konnektivität bei Docking-Geräten: Dank der angekündigten Abwärtskompatibilität und der Integration von Thunderbolt 3 handeln die beteiligten Geräte mit Typ-C-Steckern künftig einfach die jeweils optimale Geschwindigkeit aus. Gleichzeitig soll sich die vorhandene Gesamtbandbreite über vielfältigere Daten-und Anzeigeprotokolle flexibler aufteilen lassen.

Bisher fehlen jedoch genaue Angaben zur technischen Umsetzung von USB 4. Details zur Spezifikation sind für Mitte des Jahres 2019 angekündigt.

Die Themen in Tech-up Weekly #152:

► Geforce GTX 1650: Mehr Gaming-Power für kleines Geld:
www.pcwelt.de/news/Geforce-GTX-1650-Mehr-Gaming-Power-fuer-kleines-Geld-10580716.html

► Grüne fordern: 100 Euro pro Tag, wenn Internet ausfällt:
www.pcwelt.de/news/Gruene-fordern-100-Euro-pro-Tag-wenn-Internet-ausfaellt-10581551.html

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Quick-News:

► Fortnite: Entwickler beklagen schlechte Arbeitsbedingungen:
www.pcwelt.de/news/Fortnite-Entwickler-beklagen-schlechte-Arbeitsbedingungen-10581187.html

► Web-Schnitzeljagd eröffnet: 1-Mio-Dollar-Schatz gesucht:
www.pcwelt.de/produkte/Web-Schnitzeljagd-eroeffnet-1-Mio-Dollar-Schatz-gesucht-10578956.html

► Microsoft begräbt Windows 10 Sets:
www.pcwelt.de/news/Microsoft-begraebt-Windows-10-Sets-10579861.html

► Telekom baut letzte gelbe Telefonzelle in Deutschland ab:
www.pcwelt.de/news/Telekom-baut-letzte-Telefonzelle-in-Deutschland-ab-10580088.html

► Microsoft ist über eine Billion US-Dollar wert:
www.pcwelt.de/news/Microsoft-ist-ueber-eine-Billion-US-Dollar-wert-10581583.html

► OnePlus 7 Serie wird am 14. Mai enthüllt:
www.pcwelt.de/news/OnePlus-7-Serie-wird-am-14.-Mai-enthuellt-10581154.html

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Fail der Woche:

► WiFi Finder: Android-App leakt 2 Mio. WLAN-Passwörter:
www.pcwelt.de/produkte/WiFi-Finder-Android-App-leakt-2-Mio.-WLAN-Passwoerter-10580497.html

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