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Das am meisten verschmähte Betriebssystem

08.05.2010 | 11:01 Uhr | Benjamin Schischka

Die unbeliebtesten Microsoft-Betriebssysteme kommen gleich in einem Dreigespann daher, bestehend aus MS-DOS 4, Windows ME und Windows Vista. Den Anfang macht MS-DOS 4, als es 1988 auf den Markt kommt. Schon damals machen zahlreichen Bugs die Arbeiten mit dem System zu einer Qual und viele Programme versagten gänzlich ihren Dienst. Die verärgerten Nutzer machen entweder einen Rückzieher zu MS-DOS 3.3 oder verlassen gleich das sinkende Schiff hin zu Digital Researchs DR-DOS 3.41. Windows ME, veröffentlicht im Jahr 2000, ist gleichfalls voller Bugs. Hinzu kommen Installationsfehler und zahllose Inkompatibilitäten bei Hard- und Software.

Windows Vista
Vergrößern Windows Vista
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Am wenigsten Sympathie durfte bislang aber Windows Vista aus dem Jahr 2006 erfahren, denn in puncto Fehleranfälligkeit ist es ein noch viel größeres Fiasko, als MS-DOS 4 und ME zusammen. Die Lücke von fünf Jahren zwischen Windows XP und Vista ist die längste Pause zwischen zwei Windows-Betriebssystemen, die es jemals gab. Mit ein Grund, warum die wartenden Kunden so hohe Erwartungen in Vista setzen. Unglücklicherweise werden die jedoch nicht erfüllt. Das System wird von weitgreifender Inkompatibilität geplagt, es läuft nicht mit älterer Hardware und viele kritisieren die extrem ressourcenhungrige Benutzeroberfläche. Um das Fass zum Überlaufen zu bringen, sind manche als “Vista-fähig” gekennzeichneten PCs nicht in der Lage, die komplette Version des Betriebssystems zum Laufen zu bringen – eine Schmach, die für Microsoft in einer Massenklage endet.

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