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Das Story-Potential von GTA 6: Crypto-Welt und Elon Musk

11.03.2022 | 12:02 Uhr |

Rockstar Games ist verdammt gut darin, mit GTA eine Satire auf unsere Gesellschaft zu zeichnen. Also ja, GTA 6 wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die Crypto-Welt des 21. Jahrhunderts drehen. Um Dogecoin-Millionäre. Um Elon Musk, Tesla, Space X und die Technologie, die gerade kommt: selbstfahrende Autos, Roboter, die für uns kochen. Lasst uns über das Story-Potential von GTA 6 reden.

Wann spielt GTA 6? Wir sind uns ziemlich sicher: In der heutigen Zeit oder der nahen Zukunft. Wir leben in einem Zeitalter maximaler technischer Evolution. Wir stehen kurz vor dem Mega-Durchbruch in Künstlicher Intelligenz, mit selbstfahrenden Autos und Robotics. Wir werden es noch erleben, dass Robo-Köche in unserer Küche stehen, uns fragen, was wir zum Abendessen wünschen, und sie werden es für uns zubereiten. Es wird völlig selbstverständlich für uns sein, uns in unser Auto zu setzen, via Smartphone oder Spracheingabe einen Film auszusuchen, uns zurückzulehnen, Netflix zu bingen und das Auto fährt uns zum Termin. Und ja, natürlich werden wir auch in Autos arbeiten, sie werden zu mobilen Büros – Prototypen hat die Branche bereits viele vorgestellt. Das ist nur noch eine Frage der Zeit, vielleicht fünf Jahre, vielleicht zehn. Das Faszinierende an Technologie ist, das sie sich meist im Geheimen entwickelt und irgendwann einfach da ist, wir lernen damit zu leben und sie durchlebt Evolutionen. Das erste iPhone erschien 2007, das ist gerade einmal 14 Jahre her. Noch vor 25 Jahren waren Handys dick wie Backsteine, konnten quasi nichts außer telefonieren und kosteten ein Monatsgehalt. Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass jeder von uns einen Hightech-Computer in seiner Hosentasche rumtragen würde, der mehr Power hat als jene, mit denen einst Bill Gates Windows programmiert hat.

Wir hatten bereits über ein Patent berichtet, womit Rockstar Games wohl plant, die KI seiner Passanten und KI-Fahrer zu revolutionieren. Ob der enormen CPU-Power moderner PCs, Xbox Series X und PS5 gibt es viel mehr Raum für solche Innovation in GTA 6.
Vergrößern Wir hatten bereits über ein Patent berichtet, womit Rockstar Games wohl plant, die KI seiner Passanten und KI-Fahrer zu revolutionieren. Ob der enormen CPU-Power moderner PCs, Xbox Series X und PS5 gibt es viel mehr Raum für solche Innovation in GTA 6.

Wer hätte vorhersagen können, dass Smartphones mal den Mittelpunkt unseres Lebens bilden würden: Auf dem wir netzwerken, Freunde finden, den nächsten Job, uns verlieben oder auch unsere Investments steuern. Die meisten von uns benutzen doch zumindest ihr Smartphone, um Aktien- und Crypto-Kurse zu checken, viele nutzen sicherlich auch Apps, um direkt zu traden. Und wer Rockstar Games kennt, der weiß, wie wichtig es ihnen ist, Storytelling in einem GTA anzubieten, das perfekt in diese Zeit passt. GTA 5 persiflierte Facebook, Twitter und Youtube, weil sich schon damals abzeichnete, dass diese Firmen mal die mächtigsten der Welt werden würden. Es gibt ja durchaus Menschen, die glauben, dass Mark Zuckerberg, Elon Musk oder Bill Gates über mehr Macht verfügen, als der eigentlich mächtigste Mann der Erde – der US-Präsident. Bill Gates sagte einmal in einem Interview, dass es für ihn keinen Sinn ergebe, einfach nur Präsident der USA zu werden, schließlich kann er global als Milliardär mit nahezu unendlichen Mitteln viel mehr bewirken, ohne sich mit Bürokratie herumschlagen zu müssen. Und wie spannend wäre es denn, Elon Musk als Charakter in GTA 6 zu begleiten.

Lesetipp: Take-Two CEO Strauss Zelnick über GTA 6

Elon Musk als Figur im Spiel begleiten, statt umbringen, wie sonst immer in GTA? 

Elon Musk zeigte sich enttäuscht, dass Rockstar Games GTA 6 noch nicht angekündigt hat. Er würde sicherlich seine Teslas ins Spiel bringen wollen – ansonsten übernehmen das, wie bei GTA 5, einfach Modder.
Vergrößern Elon Musk zeigte sich enttäuscht, dass Rockstar Games GTA 6 noch nicht angekündigt hat. Er würde sicherlich seine Teslas ins Spiel bringen wollen – ansonsten übernehmen das, wie bei GTA 5, einfach Modder.

In GTA 5 haben wir wenig Zeit verbracht mit den CEOs der großen Tech-Konzerne: Mark Zuckerberg erleidet unter anderem Namen, aber ganz ähnlichem Fashion-Stil, auf der Bühne einen explosiven Unfall und auch ansonsten müssen die Silicon-Valley-Größen in diesem Spiel recht flott ins Gras beißen. Aber eigentlich wäre es doch super, einen Visionär wie Elon Musk einzubauen. Der würde wahrscheinlich sogar selbst mitmachen, erst kürzlich schrieb er auf Twitter, wie sehr er sich auf GTA 6 freut. Ansonsten baut man ihn einfach nach, nennt ihn aber anders und integriert lose seine Geschichte, denn die ist super spannend. Man spricht nicht umsonst von der Paypal-Mafia: Paypal ist quasi der Ursprung des extremen Reichtums des Silicon Valley und seine Gründer haben die Grundsteine für unsere moderne Hightech-Gesellschaft gelegt: Jawed Karim investierte sein Geld in Youtube, heute der größte Video-Service der Welt. Jeremy Stoppelman in Yelp, heute eines der größten Empfehlungsportale der westlichen Welt. Wer nach einem guten Restaurant in einer neuen Stadt sucht, verlässt sich oft auf Yelps Empfehlungen. 

Paypals erster CFO Roelof Botha ist heute Senior Partner bei Sequoia Capital, einem der mächtigsten und größten Investment-Funds des Silicon Valley. Sequoia hat früh investiert in Firmen, die wir alle kennen und nutzen: Apple, Google, Dropbox, Linkedin, Eventbrite, AirBnB, WhatsApp). Dank 12 Milliarden US-Dollar Kapital können sie quasi in alles investieren, woran sie glauben. Peter Thiel war der erste Investor in Facebook, er gab Mark Zuckerberg 500.000 US-Dollar und verkaufte einen Teil seiner Aktien für 600 Millionen US-Dollar. Der gebürtige Frankfurter gilt als einer der mächtigsten Männer im Silicon Valley, denn durch seine strategischen Investments, kann er sich jetzt kaufen, was er will – gerade will er den neuen US-Präsidenten stellen, Thiel plant Donald Trump wieder ins Weiße Haus zu bringen. Nun, das hat ja schon mal nicht so gut geendet, wenn wir an den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 denken, aber das haben die Amerikaner auch nicht vergessen. Wäre das nicht eine faszinierende Geschichte für GTA? Klar, nicht mit den richtigen Namen, dezent abgewandelt, aber manchmal ist die Realität so irre, das kann man sich gar nicht ausdenken. Eine brillante Start-Up-Idee reichte, um nicht nur die Bankenwelt ins Wanken zu bringen, denn Paypal ist nach wie vor viel schneller als traditionelle Finanzinstitute. Sondern auch die Basis für den Überfluss an Kapital im Silicon Valley baute. Und hey, Elon Musk alleine ist ja auch nochmal super, super spannend: Der Mann ist quasi der reale Tony Stark und vielleicht einer der smartesten Menschen dieses Planeten. 

Elon Musk ist quasi der Tony Stark der realen Welt. Der Mann hat einen Tesla Roadster mit seiner Space-X-Rakete ins All geschossen – noch mehr GTA-Charakter geht ja quasi nicht.
Vergrößern Elon Musk ist quasi der Tony Stark der realen Welt. Der Mann hat einen Tesla Roadster mit seiner Space-X-Rakete ins All geschossen – noch mehr GTA-Charakter geht ja quasi nicht.
© SpaceX

Dabei geht es gar nicht darum, was er entwickelt hat, sondern sein Vermarktungsgenie: Musk hat der deutschen Autobranche Feuer unter den Hintern gemacht, ohne Tesla hätte es nie diesen Boom im Elektro-Sektor gegeben. Und weil die NASA zusammengespart wurde, baute er mit Space X die Space Shuttles, die jetzt die ISS beliefern. Man kann das gut oder schlecht finden, dass das Weltall jetzt quasi privatisiert wurde, aber Space X treibt die Forschung voran. Musk lässt überall dort Taten walten, wo andere nur überlegen: Sein Heimatort Los Angeles leidet schon seit gefühlten Jahrzehnten unter extremen Staus in den Morgenstunden, wenn alle zur Arbeit wollen. Ergo gründet er mit Boring eine Tunnelbaugesellschaft, die plant, LA zu untertunneln. Wird das hinhauen? Keine Ahnung, spannend wäre es aber auf jeden Fall innerhalb einer GTA-Kampagne oder etwa nicht? Wir würden ja schon gerne mit der SpaceX-Rakete losschießen und Aliens finden, denen wir einen Tesla schenken. Oder so ähnlich.  

Elon Musk liebt Dogecoin, das Millionäre macht

Der Aufstieg des Bitcoin und anderer Cryptos löste einen Goldrausch aus. Hunderttausende Menschen wurden mehr aus Versehen Millionäre und fuhren plötzlich Supersportler.
Vergrößern Der Aufstieg des Bitcoin und anderer Cryptos löste einen Goldrausch aus. Hunderttausende Menschen wurden mehr aus Versehen Millionäre und fuhren plötzlich Supersportler.

Da kommen wir auch schon zur nächsten Storytelling-Komponente: Crypto. Elon Musk liebt Dogecoin und hat den ja auch immer wieder versucht mit aller Kraft nach oben zu drücken. Was für herrliche Geschichten lassen sich über eine Crypto-Währung erzählen, die als Spaß gedacht war und dann über Nacht einen Haufen Millionäre aus dem Boden hat schießen lassen. Und dann gibt es Hardcore-Crypto-Hodler wie Glauber Contessoto: Der lustige Amerikaner mit Wikinger-Bart, der sein gesamtes Vermögen in Dogecoin investiert hat. Kurzzeitig hatte er Dogecoin im Wert von 3,6 Millionen US-Dollar, alle sagten ihm: Verkauf, höher wird’s nicht gehen. Aber Hardcore-Hodler, die hodlen lieber und jetzt ist er eigentlich kein Dogecoin-Millionär mehr, aber seine Assets sind nach wie vor 700.000 US-Dollar wert. Er verkauft aber nur so viel, dass es für die Miete seines neuen Haus in Las Vegas reicht. 

Das ist so irre, das wollen wir doch in GTA 6 haben, oder? Was für eine Storyline und wie gut passt das bitte zu Elon, der ja wirklich alles getan hat, um Doge zu pushen. Was man dazu wissen muss: Die US-Regierung hat in Corona-Zeiten nur so den Cash auf seine Bevölkerung geworfen. Und zwar auf alle, nicht nur die, die das Geld brauchten, sondern auch die, die es eben in Bitcoin, Dogecoin oder Ethereum investiert haben. Oder einen anderen der hunderten Crypto-Coins, wodurch die Rallye erst so richtig losging. Und klar, Rockstar Games könnte natürlich wahnsinnig viel Spaß daran haben, all die NFT-Millionäre durch den Kakao zu ziehen. Vor einem Jahr war es noch Bitcoin, jetzt sind es NFTs, die aus normalen Menschen reiche Lamborghini-Fahrer machen. Neben der Affen-Crypto-Kunst, wo ein Bored Ape schon mal für eine Million US-Dollar über den Tresen geht, ist Virtual Real-Estate gerade total hip – also das An- und Verkaufen virtueller Ländereien und Villen in Welten wie Decentraland. Was aktuell noch erschwinglich ist, dürfte mit dem Übergang ins Metaverse schon bald so viel kosten wie ein echtes Haus. Oder noch mehr, weil es exklusiver ist. 

Der Dogecoin Millionaire: Der Amerikaner Glauber Contessoto hatte 3,6 Millionen US-Dollar in Dogecoin, wollte aber nicht verkaufen. Sein Buddy Andrei Jikh wurde durch Youtube reich und pushte sein Vermögen auf 3,6 Millionen mit Crypto und Aktien.
Vergrößern Der Dogecoin Millionaire: Der Amerikaner Glauber Contessoto hatte 3,6 Millionen US-Dollar in Dogecoin, wollte aber nicht verkaufen. Sein Buddy Andrei Jikh wurde durch Youtube reich und pushte sein Vermögen auf 3,6 Millionen mit Crypto und Aktien.
© Andrei Jikh

Der Zerfall des amerikanischen Wertesystems: Harter, aber spannender Stoff für GTA 6 

Die USA sind so gefährlich für Polizisten geworden, selbst Kleinigkeiten wie Drogenbesitz werden von SWAT-Einheiten geregelt, die ausgerüstet sind wie das Militär und schwer gepanzerte MRAPs fahren.
Vergrößern Die USA sind so gefährlich für Polizisten geworden, selbst Kleinigkeiten wie Drogenbesitz werden von SWAT-Einheiten geregelt, die ausgerüstet sind wie das Militär und schwer gepanzerte MRAPs fahren.

Die Welt ist auch eine verrückte geworden. Die USA gelten als eines der patriotischsten Länder der Welt, das sein Geld aber komischerweise nicht in sein eigenes Volk investiert: Gesundheitssystem? Was ist das? Man könnte ja auch mal die tausenden von Menschen von der Straße holen. „Homeless“ heißt ja eigentlich, dass diese Person kein zu Hause hat und man ihm eines geben sollte. Es ist nicht so, dass wir in Deutschland dafür das Patentrezept hätten, aber wir versuchen es zumindest, jedem ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Selbst wer, wie der Autor dieser Zeilen, die USA liebt und dort schon viel Zeit verbracht hat, erlebt dieses Land wie ein Buch mit sieben Siegeln. Eine Nation, die so ein bisschen zur Perversion des Kapitalismus geworden ist. Wo die reichsten Menschen der Welt in der gleichen Stadt leben wie tausende Obdachlose, aber scheinbar kümmert sich da auch keiner drum. Und das auch nicht erst seit gestern, diese extreme Obdachlosigkeit, die man nirgendwo in Europa auch nur im Ansatz finden wird, wo ganze Straßenteile von Menschen in kleinen Zelten bewohnt werden, ist gefühlt schon seit mindestens 15 Jahren der Status Quo. 

Am 6. Januar griffen amerikanische Extremisten das Kapitol an, töteten einen Officer der Capitol Police und lieferten sich eine Schlacht mit den Secret Service, Riot Police und der Nationalgarde.
Vergrößern Am 6. Januar griffen amerikanische Extremisten das Kapitol an, töteten einen Officer der Capitol Police und lieferten sich eine Schlacht mit den Secret Service, Riot Police und der Nationalgarde.

Selbst als Millionär muss man sich doch die Frage stellen, warum man mittlerweile in Los Angeles in „Gated Communities“ wohnen muss: mit bewaffneter Security, hohen Mauern und Zäunen um das ganze Gelände. Der Rockstar Games Chefautor sagte mal so schön in einem Interview mit der GQ: „Unsere Welt ist extremer als jede Satire. Alles was wir schreiben, könnte in den nächsten zwei Minuten schon wieder übertroffen werden.“ Vielleicht braucht es ein Spiel wie GTA 6, das sicherlich wieder ein Kulturphänomen wird – ein virtuelles Kunstwerk, über das jeder schreibt und spricht – von CNN bis zur New York Times, um diese Missstände mal so richtig schonungslos der Gesellschaft als Spiegelbild vorzuhalten? Denn darin war GTA immer gut: Es wollte bissige Satire sein, aber es zeigte auch, was gerade falsch läuft in unserer Welt. Der 6. Januar 2021 dürfte als Schicksalstag in die Annalen der Weltgeschichte eingehen, denn was muss los sein mit einem Land, das seine Flagge derart liebt, dass es sein eigene Regierung versucht zu stürzen und Polizisten brutal zusammenschlägt, die doch eigentlich ihrer Nation dienen. Und die zu Hause Kinder haben, die auf sie warten, wie die vermummten Angreifer selbst auch. 

Mit Red Dead Redemption 2 hat Rockstar Games bewiesen, dass sie richtig gute Charaktere und Geschichten schreiben können. Diese Exzellenz, gerade im Character Writing, wünschen wir uns auch für GTA 6.
Vergrößern Mit Red Dead Redemption 2 hat Rockstar Games bewiesen, dass sie richtig gute Charaktere und Geschichten schreiben können. Diese Exzellenz, gerade im Character Writing, wünschen wir uns auch für GTA 6.
© Fanart: Lawzlow017 / Reddit.com

Ist natürlich immer die Frage, inwiefern man hier noch Salz in die offene Wunde einer Nation streuen sollte, aber wir trauen den Rockstar-Games-Autoren nach Red Dead Redemption 2 sehr viel zu. Das war ja Rockstars erstes Werk auf Hollywood-Niveau. Wo jeder Charakter mit einer derartigen Liebe zum Detail geschrieben ist, die Filmfabrik würde dafür locker den Oscar zücken. Generell würden wir uns wünschen, dass Rockstar mehr Niveau und Klasse in sein Storytelling bringt. Dan Houser sagte damals zur GQ: 

„Viele Videospiele funktionieren nach der gleichen Prämisse, dass man als schwache Person beginnt und als starker Superheld endet. Aber was ist, wenn man als harter Kerl beginnt? Jemand, der bereits sehr stark ist, jemand, der sich seines Platzes in der Welt emotional sicher ist. Bei Arthurs Reise geht es nicht darum, ein Superheld zu werden, denn das ist er am Anfang schon fast, sondern er wird auf eine eher intellektuelle Achterbahnfahrt mitgenommen, wenn sein Weltbild ins Wanken gerät.“

- Dan Houser, Narrative Director & Vice President Rockstar Games 

So jemanden würden wir gerne auch in GTA 6 spielen …

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