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Das Internet-Zonenmodell

14.05.2013 | 17:09 Uhr |

Zonenmodell mit unter- schiedlichen Sicherheits- regeln: Den meisten Benutzern ist dieses Modell nicht bewusst. Es greift auch nur beim Einsatz des Internet Explorer.
Vergrößern Zonenmodell mit unter- schiedlichen Sicherheits- regeln: Den meisten Benutzern ist dieses Modell nicht bewusst. Es greift auch nur beim Einsatz des Internet Explorer.

Das Systemsteuerungs-Applet „Internetoptionen“ enthält ein differenziertes Zonenmodell für den Zugang ins Internet. Die meisten PC-Benutzer dürfte die Registerkarte „Sicherheit“ deutlich überfordern. Noch entscheidender ist aber, dass dieser Dialog „Eigenschaften von Internet“ nicht ist, was er vorgibt: Alle Einstellungen gelten nämlich nur beim Einsatz des Internet Explorer.

Davor schützen die Internetoptionen: Die Registerkarte „Sicherheit“ erlaubt unterschiedliche Sicherheitsregeln für vier verschiedene Webzonen: für nicht näher definierte Webseiten („Internet“), für das lokale Intranet, für vertrauenswürdige und eingeschränkte Sites. Das Zonenmodell kann potenziell gefährliche Script- und ActiveX-Komponenten gezielt in jenen Internet-Zonen abschalten, wo sie zu erwarten sind, und dort erlauben, wo keine Gefahr droht.

Tipps für den Einsatz: Firefox- oder Chrome-Nutzer können die „Internetoptionen“ ignorieren. Als Benutzer des Internet Explorer 9 oder 10 sollten Sie sicherstellen, dass für die Zone „Internet“ die Standardstufe „Mittel bis hoch“ eingestellt ist. Alle anderen Stufen sind im privaten Umfeld meistens nicht definiert.

Wenn Sie auf einer wichtigen Internetseite mit der Sicherheitsstufe „Mittel bis hoch“ Probleme haben, gehen Sie im Internet Explorer auf „Internetoptionen, Sicherheit, Vertrauenswürdige Sites, Sites“. Die Adresse der aktuellen Seite steht bereits im Eingabefeld. Beginnt diese mit „https://“, klicken Sie auf „Hinzufügen“ und „Schließen“. Andernfalls deaktivieren Sie vorher die Option „Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich“. Für die Zone „Vertrauenswürdige Sites“ gibt es kaum Verbote; somit ist auszuschließen, dass Sicherheitseinstellungen die korrekte Darstellung behindern.

Wichtiges Grundwissen zu Firewalls

Die Windows-Firewall
Paketfilter wie die Windows-Firewall sind eine empfehlenswerte Ergänzung zum DSL-Router, der seinerseits einen Basisschutz bietet. Die Windows-Firewall wurde mit Windows XP eingeführt und gilt seit Windows 7 als ausgereift.

Davor schützt die Firewall: Die Firewall blockt standardmäßig alle Zugriffsversuche aus dem Internet und lässt nur Daten passieren, die der PC zuvor tatsächlich angefordert hat. Alles andere – und damit auch Angriffsversuche aus dem Web – weist die Firewall ab.

Tipps für den Einsatz: Eine Meldung „Die Windows-Firewall hat [...] blockiert“ sollten Sie immer ernst nehmen. Nur wenn Sie das im Meldungsfenster angezeigte Programm selbst aufgerufen haben, können Sie mit „Zugriff zulassen“ die Blockade aufheben. Damit nehmen Sie das Programm dauerhaft in die Liste der zugelassenen Programme auf. Genau diese Liste sollten Sie dann auch gelegentlich kontrollieren, um sicher zu sein, dass dort nur erwünschte Einträge stehen. Die Liste finden Sie unter, Systemsteuerung, Windows Firewall, Programm/App über die Windows-Firewall kommunizieren lassen“.

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