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Das Beste aus zwei Welten

Anforderung

Zeitaufwand

Sie möchten auf ISDN umsteigen, benötige aber weiterhin ein analoges Modem:

Sie haben drei Möglichkeiten, die Kompatibilität zur analogen Welt aufrechtzuerhalten. Zum einen können Sie einfach Ihr altes Modem behalten und über einen a/ b-Wandler an das ISDN-Netz anschließen. Solche a/b-Wandler sind oft in externen ISDNAdaptern enthalten, so dass Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie bekommen sie aber auch einzeln erhältlich. Auch Telefonanlagen für ISDN bieten analoge Ausgänge, an denen Sie Ihr Modem betreiben können.Achtung: Bevor Sie diese Lösung wählen, informieren Sie sich über die Leistung des a/b-Wandlers. Einfache Geräte sind oft nicht in der Lage, schnellere Verbindungen als 14,4 Kbps zu gewährleisten. Der a/b-Wandler der Deutschen Telekom, der Terminaladapter TA2 ab Komfort, erreicht nur 28,8 Kbps. Die intergrierten a/b-Wandler in den ISDN-Adaptern von AVM (Fritz!X PC und Fritz!X USB erzielen dagegen Übertragungsraten von 33,6 Kbps.

Wenn Sie einen externen ISDN-Adapter kaufen, sollten Sie sich die Geräte anschauen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus ISDN-Karte und Modem. Funktionell ist diese Lösung mit der ersten identisch, Sie sparen also lediglich Platz.Die letzte Lösung ist die Emulation eines analogen Modems. Diese Funktion ist selbst bei passiven Adaptern im Kommen. Die Fritzcard von AVM beispielsweise ist mit den neuesten Treibern in der Lage, Verbindungen zu analogen Modems aufzubauen. Allerdings ist hier bei 9,6 Kbps Schluß, und auch die setzen einen schnellen Rechner voraus. Zu empfehlen ist dieser Weg, wenn Sie keine schnellen Verbindungen benötigen, sondern nur gelegentlich Informationen von einer analogen Gegenstelle brauchen.

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