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DVD+R(W): Das richtige Schreibformat für Hobbyfilmer

16.12.2002 | 09:00 Uhr | Verena Ottmann

Besitzen Sie eine digitale Videokamera und schneiden Ihre Filme selbst? Dann kommt für Sie ein DVD+R- oder DVD+RW-Brenner in Frage. Bei diesen Laufwerken gibt es einen zusätzlichen Hardware-Schutz vor den Folgen eines Buffer Underruns. Wird der Datenstrom einmal unterbrochen, ist hier nicht gleich der Rohling ruiniert: Der Laser setzt den Schreibvorgang einfach an derselben Stelle fort - laut Hersteller besser als bei den DVD-R(W)-Kollegen.

Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Laufwerk nicht nur wiederbeschreibbare (DVD+RW), sondern auch einmal beschreibbare Medien (DVD+R) brennt. Ältere Geräte, sprich: Brenner der ersten Generation, können nur DVD+RWs beschreiben und lassen sich auch nicht nachrüsten. Allerdings sind reine DVD+RW-Laufwerke um rund 80 Euro billiger als Laufwerke, die beide Techniken beherrschen.

Empfehlenswerte DVD+R(W)-Laufwerke sind beispielsweise das Philips DVDRW 228 für etwa 370 Euro und das Ricoh MP5125A-DP für rund 390 Euro. Der MP5120A-DP von Ricoh für rund 270 Euro kann nur DVD+RWs beschreiben.

Sie wollen Ihre selbstgebrannten Scheiben natürlich auch im DVD-Player und im DVD-ROM-Laufwerk abspielen? Fast alle diese Leselaufwerke kommen mit DVD+R und DVD+RW zurecht. Die (wiederbeschreibbaren) Medien haben übrigens eine Kapazität von 4,7 GB.

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