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DVD-Camcorder

29.07.2008 | 14:14 Uhr |

DVD-Camcorder

Seit der Markteinführung der DVD-Camcorder vor mehr als fünf Jahren sind die Preise längst in den unteren Regionen angekommen. Empfehlenswert sind Geräte ab 3 Megapixel. Canon s DC40 speichert Filme beispielsweise mit über 4 Megapixeln und kostet dennoch nur knapp 300 Euro. Als Speichermedien kommen vorwiegend MiniDVDs mit einem Durchmesser von 8 Zentimetern zum Einsatz. Bis zu 30 Filmminuten passen auf eine Scheibe mit 1,4 Gigabyte. Bisweilen ist ein Medium schon für weniger als 1 Euro zu haben. Auf einer solchen Disc werden Videos mit 720 x 576 Bildpunkten im MPEG-2-Format aufgezeichnet. Dabei reicht die Qualität der Aufnahme in der höchsten Qualitätsstufe durchaus an die von MiniDV-Camcordern heran..

Wer jedoch die maximale Aufnahmedauer ausschöpfen will, riskiert durch die MPEG-2-Komprimierung sporadische Klötzchenartefakte. Dafür entfällt das zeitraubende Spulen: Der Camcorder springt im Nu zu einer anderen Stelle. Meist lassen sich die Aufnahmen in einer Playlist ordnen. Etliche Geräte unterstützen sogar rudimentäre Schnittfunktionen. Allerdings erschweren die verschiedenen DVD-Formate die Wiedergabe der selbstgedrehten Streifen auf DVD-Playern. Zudem muss die Scheibe erst finalisiert werden. Ansonsten fehlt die standardkonforme Struktur, womit die meisten Abspielgeräte Probleme haben. Tipp: Da nur wenige Geräte mit DVD-RAMs zurechtkommen, empfehlen sich DVD-Rs. Zur Bearbeitung auf dem PC reicht ein DVD-Laufwerk. Wer seine Videos auf einer wiederbeschreibbaren DVD ablegt und am Rechner einen DVD-Brenner verwendet, kann das Material gleich direkt auf der DVD-RW bzw. DVD-RAM bearbeiten. Im Vergleich zu MiniDV spart das ordentlich Zeit.

Vorschau
Erfahren Sie in den nächsten beiden Teilen unseres Ratgebers alles über Festplatten- und Flash-Speicher-Camcorder sowie High-Definition-Geräte.

Fortsetzung
Ratgeber: Digitale Camcorder - Teil 2

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