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DSL: So funktioniert die Technik

28.03.2002 | 12:41 Uhr |

Per DSL (Digital Subscriber Line) lassen sich Daten mit hoher Geschwindigkeit über Kupferkabel transferieren. Bei DSL-Angeboten für Privatkunden handelt es sich meist um ADSL (Asymmetric DSL): Hier steht für den Datentransport zum Nutzer mehr Bandbreite zur Verfügung als für die Verbindung vom Anwender ins Internet. Theoretisch gehen bis zu 8 MBit/s übers Telefonkabel.

Da aber aus technischen Gründen die Qualität der übertragenen Signale abnimmt, je länger das Kabel ist, lassen sich bestimmte Datenraten nur für eine festgelegte Entfernung garantieren: Bei vier Kilometern Kabellänge sind zum Beispiel maximal rund 1,5 MBit/s möglich.

Telefonie und Daten werden über dasselbe Kabel, aber in verschiedenen Frequenzen übertragen: Ein Splitter beim Anwender leitet die Sprache zum Telefon und die Daten ans DSL-Modem. In der Vermittlungsstelle, in der das vom Anwender kommende Kupferkabel endet, trennt ein entsprechendes Modem die Daten und gibt sie in das Datennetz des DSL-Anbieters weiter.

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