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DLT-Anbindung via SCSI

01.08.2013 | 08:55 Uhr |

Die Verbindung zwischen dem Computer und dem Bandlaufwerk erfolgt mittels SCSI (Small Computer System Interface). Beim Anschluss sind einige Dinge zu beachten, man kann die Geräte also nicht einfach zusammenstecken, wie man es von USB gewohnt ist. Es gibt verschiedene SCSI-Versionen: SE (Single Ended), HVD (High Voltage) und LVD (Low Voltage Differential). Es gibt 68polige Kabel bzw. Stecker und sol-che mit 50 Adern. Letztere unterstützen SCSI und SCSI2 mit 8 Bit und liegen meistens in der SE-Version vor. Die Kabel brauchen immer an beiden Enden einen sogenannten Terminator. Computerseitig befindet der sich im Controller, also der SCSI-Karte, die man mit der Hauptplatine des Rechners verbindet und die dann am Gehäuse eine SCSI-Buchse bereitstellt. Geräteseitig muss sich der Benutzer um die Terminierung kümmern, beispielsweise durch Betätigen eines kleinen Schalters. Wenn man das Laufwerk zusammen mit einem SCSI-Controller gekauft hat, wird der Anschluss keinerlei Probleme bereiten. Vorsicht ist dann ange-sagt, wenn der SCSI-Controller anders aussieht als die Anschlussbuchse am Gerät. Wenn man dort auf 50 Pole kommt, sollte man in den PC ei-nen der etwas neueren 8-Bit-Controller einbauen, die für höchstens zwanzig Euro zu bekommen sind. Man sollte prinzipiell jedes Bandlaufwerk an einen eigenen Controller anschließen. Wer sich für große Libraries entscheidet, der fährt mit Wide SCSI und SCSI3 besser, hier kann man mit 16-Bit-Übertragungen wesentlich schneller arbeiten.

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