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DLP versus LCD

09.06.2007 | 22:20 Uhr |

LCD-Projektoren waren im Einstiegssegment bisher immer ein wenig günstiger als ihre DLP-Vettern, aber mit der Marktmacht einiger großer Auftragsfertiger haben sich die Preise relativ angeglichen. Dennoch ist DLP, anders als von DTC prognostiziert, nicht so stark gewachsen, dass sich Seiko Epson als marktbeherrschender Anbieter von LCD-Panels wirklich Sorgen machen muss. Je nach Aussage beträgt das Verhältnis DLP zu LCD heute 52 bis 55 zu 45 bis 48.

Auch Toshiba, vor drei Jahren noch ein glühender Verfechter der Mikrospiegeltechnologie, ist vom Markt gezwungen worden, auch wieder LCD-Projektoren anzubieten. Der japanische Hersteller will die 3LCD-Technik deutlich verbessert haben. Selbst Optoma-Mutter Coretronic, einer der Top-3-OEM-Lieferanten von DLP-Projektoren, überlegt bereits, wie der große taiwanesische Mitbewerber Benq in kleineren Stückzahlen für ausgesuchte Kunden auch LCD-Beamer zu bauen.

Denn obwohl DLP mit dem neuen Dark-Chip von Texas Instruments (TI), Quasi-Monopolist der Mikrospiegeltechnik, deutlich an Farbwiedergabe gewonnen hat, schwören große Unternehmen wegen der besseren Farbtreue und tiefe immer noch auf LCD. Und das, obwohl LCD-Projektoren trotz spezieller UV-Filter immer noch dazu neigen, dass die Farben (vor allem das Blau) nach einiger Zeit verblassen.

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