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Contra: Kritiker warnen vor Google-Monopol

02.02.2010 | 11:01 Uhr |

Google zu mächtig?
Vergrößern Google zu mächtig?
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Sie nutzen die Google-Suche, Google Mail, Google Maps und jetzt auch Chrome? Auch Youtube und Picasa gehören zu Google. Kritiker warnen deshalb vor einem Monopol, gegen dass sich der Anwender ab einem bestimmten Punkt nicht mehr wehren kann.

Bei jedem seiner zahlreichen Dienste sammelt das Unternehmen aus Mountain View fleißig Daten. Manche Dienste laufen vom Surfer weitgehend unbemerkt im Hintergrund - Google Analytics beispielsweise. Viele Computer-Nutzer kennen also gar nicht alle Google-Dienste, geschweige denn ihre Alternativen . Mit nur einem Dienst, nur einer Software - wie etwa Chrome - stellt ein Konzern keine allzu große Gefahr für die eigene Privatsphäre dar. Kombiniert ein Konzern die Nutzerdaten verschiedener Dienste miteinander, erfährt er wesentlich mehr über eine Person, als bei einer nach Diensten getrennten Auflistung.

Aber nicht nur die Privatsphäre wird durch ein Monopol gefährdet; Monopole lassen sich generell ausnutzen, um Mitbewerber bequem auszustechen. Denkbar wären beispielsweise beliebte E-Mail-Dienste und vielgenutzte Videoportale, die nur mit einem bestimmten Browser funktionieren. Dadurch kann ein Konzern zur Nutzung dieses Browsers zwingen.

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