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Tipps & Tools: Die Cloud optimal nutzen

15.03.2018 | 08:00 Uhr |

Die Clouddienste von Dropbox & Co. können weit mehr, als die Standardeinstellungen vermuten lassen. Unsere Tipps zeigen, wie Sie Ihre Cloud erweitern, verschlüsseln, besser synchronisieren und durch viele Apps mit nützlichen Funktionen verbessern.

Der Speicherplatz im Internet eignet sich hervorragend zum Sichern und Archivieren wichtiger Dateien, für die Synchronisation mehrerer Geräte sowie als Aufbewahrungsort für Fotos und MP3s, die auf diese Weise überall zur Verfügung stehen. In den vergangenen Jahren hat sich rund um die Clouddienste eine Toolszene entwickelt, die beispielsweise Werkzeuge zum Verschlüsseln oder auch für die Zusammenfassung mehrerer Clouds umfasst – was besonders deshalb interessant ist, weil sich viele Anbieter bei den kostenlosen Speichervolumen recht geizig zeigen. Gleichzeitig wurden die Dienste selbst renoviert. Somit bieten diese erweiterte Funktionen, die sie auch für professionelle Anwender attraktiv machen. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen, was bei der Cloud jetzt alles geht.

1. Dropbox: So nutzen Sie den mobilen Dokumentenscanner

Der Dropbox-Client bringt einen eingebauten Scanner zum Digitalisieren von Dokumenten mit.
Vergrößern Der Dropbox-Client bringt einen eingebauten Scanner zum Digitalisieren von Dokumenten mit.

Die Dropbox-App für Android und iOS enthält einen Scanner, über den Sie mithilfe der Kamera Ihres Smartphones beliebige Dokumente einlesen und als PDF- oder JPEG-Datei speichern können. Das Tool verarbeitet aber auch bereits vorhandene und auf der Kamera gespeicherte Fotos. Um die Funktion aufzurufen, öffnen Sie die App und tippen auf das Pluszeichen. Gehen Sie danach auf „Dokument scannen“ und tippen Sie zwei Mal auf „Zulassen“, um der Software Zugriff auf Ihre Fotos zu gewähren. Nun halten Sie die Kamera über das Dokument und wählen den gewünschten Ausschnitt. Tippen Sie auf das Fotosymbol, um den Scan durchzuführen. Abschließend wählen Sie nur noch das Dateiformat aus. Achtung: Selbst wenn Sie sich an dieser Stelle für „PDF“ entscheiden, führt der Scanner keine Texterkennung durch, sondern fügt den Scan lediglich als Bild in ein PDF-Dokument ein.

2. Dropbox: Cloudspeicher als Hosting-Server verwenden

Über den Webdienst Kissr können Sie den Dropbox-Speicher zum Veröffentlichen Ihrer Website nutzen. Rufen Sie die Seite auf und tippen Sie im Folgenden den gewünschten Domain-Namen ein. Kissr erlaubt Bezeichnungen nach dem Schema „ http://meineseite.kissr.com “. Klicken Sie sodann auf „Create Site“. Falls Sie das zuvor noch nicht erledigt hatten, melden Sie sich jetzt bei Ihrem Dropbox-Account an. Kissr legt daraufhin im Ordner „App“ einen Unterordner namens „KISSr“ an und darin wiederum einen Ordner mit der Bezeichnung Ihrer Domain. In dieses Verzeichnis laden Sie Ihre Webseite hoch und überschreiben dabei die Datei „index.html“ mit Ihrer eigenen Version. Später können Sie Ihre Webseite einfach über Dropbox aktualisieren.

Kissr ist in der Grundversion kostenlos, erlaubt allerdings nur das Anlegen einer Webseite sowie bis zu tausend Zugriffe pro Monat. Für eine unbegrenzte Nutzung zahlen Sie 5 US-Dollar pro Monat.

Tipp: Die besten kostenlosen Cloud-Speicher aus Deutschland

3. Dropbox: Dateien per Mail in der Cloud speichern

Der Dienst Send to Dropbox ermöglicht es, dass Sie Dateien mittels Mailanhang in Ihre eigene Dropbox speichern. Melden Sie sich dafür auf https://sendtodropbox.com einmalig an. Sie werden über „Connect to Dropbox“ aufgefordert, Ihre Dropbox mit dem Dienst zu verbinden. Sobald dies erledigt ist, erscheint ein Fenster, in welchem Sie eine neue Mailadresse zu Ihrer Dropbox angezeigt bekommen. Auf dieser Seite können Sie darüber hinaus festlegen, dass Zip-Archive automatisch entpackt werden („Extract zip archives automatically“) und dass die Originalmail als Text- oder HTMLDatei gleichfalls eingefügt wird („Include plain text copy of email message“, „Include html copy of email message“). Ein Klick auf „Save Settings“ beendet die einmalige Einrichtung, und Sie können sich von da an über die neue Mailadresse eine oder mehrere Dateien in Ihre Dropbox schicken.

4. Google Drive: Webseiten archivieren

Nutzer von Googles Chrome-Browser können eine Erweiterung aus dem Chrome Web Store installieren, mit der sich die aktuell aufgerufene Website per Mausklick als PNG-Datei auf Google Drive speichern lässt. Der Ordner ist frei wählbar. Bei umfangreichen Seiten wie www.pcwelt.de, bei denen man scrollen muss, um alle Inhalte zu sehen, fotografiert das Tool in der Voreinstellung die einzelnen Bereiche nacheinander ab und setzt sie zu einem File zusammen. Über die Optionen können Sie jedoch auch einstellen, dass lediglich der aktuell sichtbare Ausschnitt verwendet werden soll. Alternativ dazu lässt sich die Seite zudem als HTML-, MHT- oder Google-Dokument speichern.

5. Microsoft Onedrive: Gelöschte Dateien wiederherstellen

Wenn Sie im Sync-Ordner von Onedrive auf Ihrem PC mit dem Windows-Explorer oder dem Desktop-Client von Onedrive Dateien oder Ordner löschen, landen sie im Papierkorb von Windows. So lange dessen Fassungsvermögen nicht erschöpft ist, bleiben sie dauerhaft erhalten, und Sie können die Files wie gewohnt wiederherstellen.

Haben Sie auf Onedrive gelagerte Dateien im Browser gelöscht, verschiebt der Clouddienst sie in den Onlinepapierkorb, den Sie über das Menü auf der linken Seite erreichen. Haben Sie sich mit einem Microsoft-Konto bei Onedrive angemeldet, so bleiben die Daten dort 30 Tage lang liegen, im Anschluss daran werden sie automatisch gelöscht. Bei einem Geschäfts-, Schul- oder Uni-Konto wird der Papierkorb erst nach 93 Tagen automatisch geleert.

Übrigens wird durch den Papierkorb der Speicherplatz auf Onedrive nicht erweitert, sondern bleibt immer gleich. Sprich: Wenn Sie Dateien löschen, verschiebt der Clouddienst diese einfach nur, der Gesamtspeicher nimmt dadurch nicht zu. Erst wenn die Daten aus dem Papierkorb heraus endgültig entfernt werden, bekommen Sie wieder mehr Platz in Ihrer Cloud.

6. Microsoft Onedrive: Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Anmeldung bei Onedrive erfolgt in der Standardeinstellung einfach nur mit Benutzername und Passwort. Das sind üblicherweise die gleichen Daten, mit denen Sie auf Ihr Microsoft-Konto zugreifen und sich in vielen Fällen auch bei Windows anmelden. Die Gefahr, dass jemand diese Informationen ausspäht, ist also verhältnismäßig groß. Um zumindest die Daten im Cloudspeicher besser zu schützen, können Sie die Anmeldung bei Onedrive jedoch mit einer Zwei- Faktor-Authentifizierung absichern. Hierdurch ergänzen Sie die Authentifizierung mit User-Namen und Kennwort um die Eingabe eines zusätzlichen Passworts, das Ihnen bei jeder Anmeldung auf einem von Ihnen gewählten Weg zugestellt wird.

So richten Sie die Authentifizierung ein: Rufen Sie die Seite https://onedrive.live.com auf und melden Sie sich über den Browser mit Ihrer Benutzerkennung bei Onedrive an. Klicken Sie rechts oben auf Ihren Namen und gehen Sie auf „Mein Konto“. Klicken Sie oben in der Leiste auf „Sicherheit“ und auf der Folgeseite auf den Link „weitere Sicherheitsoptionen“. Im Fenster „Identität überprüfen“ klicken Sie auf den Kasten mit Ihrer E-Mail-Adresse. Microsoft schickt Ihnen jetzt per E-Mail einen Code, den Sie im nächsten Fenster „Code eingeben“ eintippen. Auf der folgenden Seite wird Ihnen eine Smartphone-App angeboten, über die Sie künftig die Anmeldung bestätigen können. Besonders unterwegs ist das wesentlich bequemer, als jedes Mal die Mails abzufragen, da die App auf Wunsch auch offline einen Code generieren kann, mit dem Sie sich bei Onedrive authentifizieren. Klicken Sie also auf „Ja bitte“ und folgen Sie daraufhin dem Assistenten zur Installation des Microsoft Authenticators.

Sobald Sie sich das nächste Mal bei Onedrive anmelden, meldet sich nach der Eingabe von Benutzername und Passwort der Authenticator auf dem Smartphone und fragt, ob Sie die Anmeldung genehmigen wollen, was Sie bei bestehender Internetverbindung mit einem Fingertipp bestätigen. Alternativ hierzu können Sie sich von der App auch einen offline generierten Sicherheitscode erzeugen oder sich einen per E-Mail zuschicken lassen.

Siehe auch: So nutzen Sie Cloud-Dienste sicher

Speicherplatz erweitern

Bei den kostenlosen Grundversionen ihrer Dienste geizen die Cloudanbieter gerne mit dem zur Verfügung gestellten Speicherplatz. Allerdings können Sie Ihr kostenloses Kontingent mit einigen Tricks oft erhöhen.

7. Dropbox

Für jede erfolgreiche Empfehlung des Dienstes an einen Ihrer Freunde erhalten Sie zusätzliche 500 MB. Klicken Sie dazu nach der Anmeldung auf der Website rechts oben auf Ihr Profilbild und wählen Sie „Einstellungen –› Abo –› Freunde einladen“. Für jede Person, die sich anschließend bei Dropbox anmeldet und den Client installiert, bekommen Sie 500 MB extra. Weitere 250 MB gibt es, wenn Sie den Assistenten „Erste Schritte“ durcharbeiten und dabei unter anderem einen Ordner freigeben und weitere Freunde einladen.

8. Microsoft Onedrive

Wenn Sie Microsoft Office nicht mehr als Paket beim Händler kaufen oder herunterladen, sondern für 69 Euro im Jahr abonnieren, bekommen Sie ein Terabyte freien Onedrive-Speicher mit dazu.

9. GMX/Web.de

Den Basisspeicherplatz von 2 GB können Sie um 4 GB erweitern, indem Sie die Mailapp der beiden Dienste herunterladen. Zusätzliche 4 GB bringt Ihnen der Download des Web.de Online-Speichers für Windows beziehungsweise des GMX Mediacenters für Windows.

10. Telekom Magenta Cloud

Als Telekom-Kunde – und zwar ganz gleich, ob Sie einen Festnetz-, einen Mobilfunkoder einen DSL-Vertrag haben – erhalten Sie anstatt der 10 GB im Basispaket 25 GB freien Cloudspeicher.

7. Multcloud: Daten von Cloud zu Cloud verschieben

Multcloud unterstützt Sie beim Kopieren von Daten von einem Cloudanbieter zum anderen.
Vergrößern Multcloud unterstützt Sie beim Kopieren von Daten von einem Cloudanbieter zum anderen.

Viele Anwender benutzen mehrere Clouddienste parallel, zum Beispiel um berufliche und private Dateien voneinander zu trennen. Teilweise ist es aber dennoch erforderlich, Files von einer Cloud in die andere zu verschieben. Wenn es sich um umfangreiche Datenmengen handelt, kann das eine recht langwierige Angelegenheit sein, die den Internetzugang stundenlang blockiert. Einfacher und schneller geht der Datentransport mit dem Webdienst Multcloud . Damit können Sie sich bei sämtlichen wichtigen Clouddiensten anmelden und dann Dateien einfach online und direkt von einer Cloud zur nächsten kopieren oder verschieben. Multcloud bietet Ihnen sogar eine Synchronisationsfunktion zum automatischen Abgleichen der Daten bei zwei Cloudspeichern. Der Dienst ist für bis zu 2 TB Traffic-Daten kostenlos, darüber hinaus kostet er rund 8 US-Dollar im Monat.

8. Cloudevo: Mehrere Clouds zusammenschließen

Cloudevo fasst mehrere Cloudspeicher zusammen.
Vergrößern Cloudevo fasst mehrere Cloudspeicher zusammen.

Die Gratis-Versionen der Clouddienste sind teilweise recht knapp bemessen. Sie können natürlich weitere Accounts bei anderen Anbietern eröffnen. Darunter leidet dann allerdings die Übersicht, denn beinahe jeder Dienst legt ein eigenes Verzeichnis oder einen neuen Sync-Ordner in Ihrem Windows-System an. Einen Ausweg bietet Cloudevo . Nach der Installation und Anmeldung können Sie dort Ihre Cloudservices eintragen, das Programm unterstützt alle großen Anbieter auf dem Markt. Cloudevo fasst daraufhin den gesamten freien Speicher der Dienste in einem einzigen Windows-Laufwerk zusammen. Sämtliche Dateien, die Sie dort ablegen, werden von der Software verschlüsselt und komprimiert, in Fragmente aufgeteilt und auf Ihre Clouds verteilt. Dort speichert Cloudevo sie in einem neuen Ordner namens „Cryptedfiles“. Die Originaldateien bleiben dabei auf dem lokalen Rechner erhalten. Auch schon vorhandene Daten in den einzelnen Cloudspeichern rührt Cloudevo nicht an und bezieht sie nicht in seine Verschlüsselung mit ein. Mit Cloudevo brauchen Sie sich um die Verwaltung und den Schutz Ihrer online abgelegten Daten keine Gedanken mehr zu machen, denn das erledigt alles die Software. So erlauben die erweiterten Programmfunktionen unter anderem eine Steuerung der Synchronisierung, die Einstellung der maximal verwendeten Bandbreite et cetera. Außerdem bekommen Sie mit der Software die Möglichkeit, Ihren Cloudspeicher beinahe unbegrenzt zu erweitern. Auf diese Weise können Sie beispielsweise mehrere Dropbox-Accounts anlegen und diese über Cloudevo zu einem zusammenfassen.

Dropbox mit IFTTT aufbohren

Der Service Ifttt verbindet beliebte Internetdienste wie Facebook, das Mailpostfach und die Cloudspeicher wie Dropbox & Co. und führt dann automatisch nützliche Aktionen aus. Hier finden Sie die vier cleversten Tricks für die Dropbox.

13. Mailanhänge speichern lassen

Bekommen Sie oft Dateien per Mail geschickt, wird es schnell mühsam, diese einzeln in einen Ordner zu sichern. Mit einem Ifttt-Rezept automatisieren Sie das so, dass jeder Mailanhang automatisch in Ihre Dropbox gespeichert wird, etwa mit diesemn Rezept . Damit das funktioniert, müssen Sie Ihre Mailadresse im „Email Channel“ ( https://Ifttt.com/email ) unter „Settings“ eintragen und Mails mit Anhängen anschließend an trigger@Ifttt.com weiterleiten.

14. Facebook-Fotos in die Dropbox

Wenn einer Ihrer Facebook-Freunde ein Foto hochlädt, auf dem Sie abgebildet sind, können Sie es in Ihre Dropbox speichern lassen. Das geht über https://ifttt.com/recipes/15 – zumindest dann, wenn Sie auf einem solchen Foto markiert werden.

15. Doppelte Cloudsicherung

Wenn Sie Dropbox als Datenspeicher nutzen, können Sie über https://ifttt.com/recipes/54687 alle Ihre Daten bei Dropbox automatisch in Ihr Konto bei Google Drive sichern lassen. So haben Sie stets ein Backup Ihrer Daten.

9. Cryptomator: Freie Verschlüsselung für Clouddaten

Cryptomator verschlüsselt Dateien und packt sie in einen Container für die Cloud (Punkt 16).
Vergrößern Cryptomator verschlüsselt Dateien und packt sie in einen Container für die Cloud (Punkt 16).

Geht es um die Verschlüsselung von Daten in der Cloud, fällt zumeist recht schnell der Name Boxcryptor . Die Software hat jedoch zwei Nachteile: In der kostenlosen Version sind Namen und Typ der gespeicherten Dateien für jeden sichtbar und die Free-Version unterstützt lediglich einen Clouddienst pro Person.

In dieser Hinsicht ist das Open-Source-Tool Cryptomator besser. Damit können Sie nicht nur auf mehrere Clouddienste zugreifen, es verbirgt die Dateien zudem in einem Container, der hier Tresor genannt wird. Sie selbst haben nach Aktivierung des Tresors über einen Sync-Ordner in Ihrer Windows-Installation jederzeit Zugriff auf die Daten, in der Cloud erscheinen sie jedoch immer nur als ein großes File.

Gegenüber Veracrypt wiederum hat Cryptomator den Vorteil, dass es nach dem Hinzufügen einer Datei nicht den gesamten Tresor synchronisiert, sondern lediglich das neue File.

Auch interessant: Dropbox, OneDrive, Google Drive, Amazon - Gratis-Cloud-Speicher im Vergleich

10. Cloudplayer: Musik direkt aus der Cloud abspielen

Der Cloudplayer von Doubletwist lädt automatisch die zugehörigen Albumcover herunter.
Vergrößern Der Cloudplayer von Doubletwist lädt automatisch die zugehörigen Albumcover herunter.

Cloudspeicher eignet sich gut als Ablage für MP3-Dateien, die auf diese Weise an jedem Ort zur Verfügung stehen und gleichzeitig nicht auf mehreren Geräten Speicherplatz belegen. Interessant ist dies besonders für Smartphones mit ihrem begrenzten Fassungsvermögen. Für sie gibt es sogar spezielle Cloudplayer. Es handelt sich hierbei um normale MP3-Player, die aber für den Zugriff auf verschiedene Clouddienste vorkonfiguriert sind und auch gleich die Anmeldung übernehmen. Ganz ohne eigenen Speicherplatz kommen diese Tools jedoch auch nicht aus, denn sie belegen auf dem Smartphone einen Cache mit einer zumeist einstellbaren Größe, den sie dann nach und nach mit Musik füllen. Eine der besten Apps dieser Art ist aktuell der kostenlose Cloudplayer von Doubletwist . Dieses Tool unterstützt Dropbox, Onedrive und Google Drive, bringt einen Equalizer und eine Lautstärkenormalisierung mit, ergänzt automatisch die CD-Cover und bietet an, den Cache auf eine SD-Karte auszulagern (so vorhanden).

11. GMX/Web.de: Große Dateianhänge per Cloud übermitteln

Der Versand umfangreicher Dateianhänge per E-Mail schafft oft Verdruss: Adressaten mit langsamen, schmalbandigen Internetverbindungen ärgern sich, dass der Download der Daten minutenlang ihr Mailprogramm blockiert. Deshalb ist es oft besser, große Dateien in die Cloud zu stellen und dort einen Link zu generieren, über den die Mailadressaten die Daten bequem zur gewünschten Zeit herunterladen können.

Die E-Mail-Dienste von GMX sowie Web.de bieten zu diesem Zweck in der kostenlosen Variante jeweils 2 GB Onlinespeicher. Um eine größere Datei zu verschicken, loggen Sie sich einfach in die Weboberfläche ein, wechseln über die Icon-Leiste zu „Online- Speicher“ und öffnen als Nächstes den Ordner, in dem Sie den Dateianhang ablegen möchten. Achtung bitte: Sie können keine einzelnen Dateien freigeben, sondern nur komplette Verzeichnisse. Legen Sie für das File eventuell einen eigenen Ordner an.

Klicken Sie auf „Hochladen“, markieren Sie im Ordner die gewünschte Datei und gehen Sie auf „Öffnen“. Sobald das File in der Cloud liegt, markieren Sie seinen Ordner und klicken auf „Freigeben“. Der Onlinedienst zeigt Ihnen nun einen Link, den Sie kopieren und in Ihre Mail einsetzen können. Über „Freigabeeinstellungen“ können Sie die Freigabe feinjustieren und mit einer PIN vor unberechtigten Zugriffen schützen.

12. Web.de: Dateien in der Cloud verschlüsseln

Web.de bietet den Nutzern des Cloudspeichers ein Tresorprogramm zum Verschlüsseln von Dateien an.
Vergrößern Web.de bietet den Nutzern des Cloudspeichers ein Tresorprogramm zum Verschlüsseln von Dateien an.

In der Voreinstellung sind die Daten im Online-Speicher von Web.de nicht verschlüsselt. Der Betreiber des Dienstes kann sie also theoretisch frei einsehen. Würde jemand Ihren Benutzernamen und das Passwort ausspähen, könnte er ebenfalls an die Daten gelangen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, können Sie Ihre Files aber mit dem Tresor von Web.de verschlüsseln und mit einem eigenen Kennwort sichern. Der Dienst stellt hierzu eine Windows-Software sowie Apps für Android und Apple iOS bereit. Für die Benutzung der Windows-Anwendung müssen Sie zuerst den Web. de-Online-Speicher für Windows einrichten, zur Installation der beiden Mobilprogramme sind keine weiteren Vorarbeiten erforderlich.

Laden Sie je nach Windows-Variante die 32- oder die 64-Bit-Version von Tresor herunter und starten Sie die EXE-Datei. Achtung: Der Assistent benötigt Zugriff auf die Hosts-Datei von Windows, die häufig durch ein Antivirenprogramm geschützt ist. Deaktivieren Sie die Software vorübergehend oder tragen Sie die von der Tresor-Software angezeigte Zeile per Hand ein. Geben Sie abschließend den Zugriff auf die Firewall frei und folgen Sie dann den Anweisungen des Tresor-Assistenten für die Einrichtung. Merken Sie sich das Tresor-Passwort gut, denn es lässt sich später nicht ändern oder rekonstruieren. Der Assistent legt für den Tresor das Laufwerk „T:“ an. Alles, was Sie speichern, wird auf Ihrem Rechner verschlüsselt und dann zu Web.de hochgeladen. Über das Icon im Infobereich der Taskleiste haben Sie jederzeit Zugriff auf die Tresor-Einstellungen und können den Safe sperren. Bei GMX gibt es übrigens die gleichen Funktionen mit eigenen Tools und Apps.

13. Telekom: Magenta Cloud mit Fritzbox-Mediaserver verbinden

Direkt in die Fritzbox integriert ist eine Funktion, mit der sich die Magenta Cloud nutzen lässt.
Vergrößern Direkt in die Fritzbox integriert ist eine Funktion, mit der sich die Magenta Cloud nutzen lässt.

Der Clouddienst der Deutschen Telekom verteilt in der Grundversion ansehnliche 10 GB kostenfreien Speicherplatz, ohne dass die Benutzer hierzu Telefon- oder Internetkunde des Konzerns werden müssen. Das genügt, um einige tausend Songs und hunderte Videos zu speichern. Mithilfe einer Funktion der AVM-Fritzbox können Sie die Dateien darüber hinaus sogar direkt aus der Cloud in Ihr Heimnetz streamen. Rufen Sie dazu einfach die Fritzbox-Einstellungen auf und klicken Sie auf „Heimnetz –› Mediaserver –› Zur MagentaCLOUD“. Geben Sie daraufhin auf der nachfolgenden Seite den Benutzernamen und das Passwort für den Clouddienst ein und erteilen Sie im Anschluss daran die Freigabe für das Log-in bei AVM. Klicken Sie abschließend auf der Fritzbox-Oberfläche bitte noch auf „Übernehmen“. Danach finden Sie im Windows-Explorer einen neuen Ordner namens „MagentaCLOUD“, über den sich direkt auf die Clouddaten zugreifen lässt. Überdies können Sie dort abgelegte Mediendateien wie beispielsweise Videos oder Audiofiles mithilfe eines UPnP-/DLNA-fähigen Players wie dem Windows Media Player oder Kodi in Ihr Netzwerk senden.

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