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Client-Installation

28.10.2002 | 11:21 Uhr |

Bei der Client-Einrichtung sind in der Regel Treiber des Herstellers sowie zusätzliche Software zur Konfiguration (Betriebsmodus, SSID, Kanalnummer) und zur Messung der Signalqualität zu installieren. Windows XP enthält die erforderlichen Treiber in den meisten Fällen, ältere Windows-Versionen benötigen zusätzliche Treiber. Bei Einsatz von DHCP muss auch der Client entsprechend konfiguriert werden.

In der werksseitigen Voreinstellung steht die SSID üblicherweise auf "Any" und WEP ist abgeschaltet. Der Client bucht sich damit automatisch in jedes Funknetz ein, das er findet, sofern das Netz dies nicht verhindert, zum Beispiel mit einer WEP-Verschlüsselung. Für einen Test auf bereits vorhandene WLANs ist das eine sinnvolle Einstellung. Wird ein fremdes WLAN gefunden, zeigt die Client-Software die SSID an, die dem Namen des Funknetzes entspricht, und die Kanalnummer. Es empfiehlt sich, die eigene Kanalnummer mit einem Abstand von vier zum fremden Netz zu wählen, damit es zu möglichst wenig Störungen kommt. Die 13 hier zu Lande in einem 802.11b-Funknetz möglichen Kanäle liegen nämlich so eng beieinander, dass nur vier Netze gleichzeitig störungsfrei betrieben werden können.

Für ein Ad-hoc-Netzwerk stellt der Anwender auf allen Clients den entsprechenden Modus ein (Ad-hoc-Modus) sowie gegebenenfalls die gleiche SSID und die gleiche Kanalnummer (1 bis 13), falls nicht sofort eine Verbindung zustande kommt. Normalerweise ist das jedoch nicht nötig. Wird ein Access Point (AP) verwendet, ist der Infrastruktur-Modus zu wählen.

Nur einige wenige Parameter sind auf einem Funk-Client überhaupt einzustellen, meistens reichen die Voreinstellungen.

Ist kein DHCP-Server vorhanden, müssen die statischen IP-Adressen aller Clients aus dem gleichen Subnetz stammen, zum Beispiel 192.168.0.1 für den ersten Client, 192.168.0.2 für den zweiten und so weiter. Mit dem Befehl "ipconfig" in der Kommandozeile von Windows XP lässt sich das leicht kontrollieren, mit dem Kommando "Ping ip-adresse" wird die Erreichbarkeit der anderen Clients geprüft. Für Hot Spots und Ad-hoc-Netzwerke ist allerdings ein DHCP-Server erste Wahl.

Treten Verbindungsprobleme auf, ist der Grund meist eine falsche SSID oder Kanalnummer oder die Stationen liegen zu weit auseinander.

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