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Chipsatz bei Netbooks

Idealerweise arbeiten die Z-Prozessoren mit dem Chipsatz US15W (Poulsbo) zusammen, der wiederum sparsamer ist als die 945er-Lösung der Atom-N-CPUs. So beziffert Intel den TDP-Wert für diesen Chipsatz mit 2,3 Watt, während der 945er mit 6 Watt spezi9 ziert ist.

Atom-Z kommt meist mit einem sparsamen Grafikchip.
Zum Chipsatz, der mit der Z-Version des Atom-Prozessors kommt, gehört die integrierte Gra9 k GMA500, die leistungsmäßig etwas unter der GMA-950 bleibt. Derzeit trifft man in entsprechenden Netbooks meist auf die Z-Varianten Atom Z520 (1,33 GHz, FSB 533 MHz) sowie Z530 (1,6 GHz, FSB 533 MHz).

Samsung N120: lange Akkulaufzeit und hervorragende Tastatur. Das Display könnte allerdings besser sein
Vergrößern Samsung N120: lange Akkulaufzeit und hervorragende Tastatur. Das Display könnte allerdings besser sein
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Die Z-Atoms unterstützen – anders als der Atom N270 – Intels Virtualization Technology (VT) und den Enhanced Halt State (C1E). VT macht sich beim Einsatz von Virtualisierungs-Software nützlich. Und über die weiterentwickelte Stromsparfunktion C1E freut sich jeder Anwender, weil damit – wie zuvor erwähnt – der Akku länger hält.

Prozessor: Schneller Pine Trail soll Atom N ablösen
Intel möchte nun die nächste Atom-Generation in Form der Plattform Pine Trail auf den Markt bringen; die ersten mobilen Rechner mit Pine Trail sind bereits erhältlich . Bei Pine Trail wird das bisherige Drei-Chip-Konzept aufgegeben. Dabei integriert Intel Speichercontroller und Grafik in den Prozessor Pineview. Bislang ist die Atom-Plattform der Netbooks sehr traditionell aufgebaut und besteht aus Prozessor, MCH und ICH. Der zweite Teil der neuen Plattform ist die „Southbridge“ Tiger Point, die sich um I/O wie Serial ATA, USB und PCI Express kümmert. Nach Aussagen von Intel soll Pine Trail einige Flaschenhälse der bisherigen Atom-Plattform in Sachen Leistung eliminieren.

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