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Cfos als Modem-Emulation

Anforderung

Zeitaufwand

Frage: Ich möchte den AOL-Client installieren und natürlich auch AOLISDN. Das Setup-Programm meldet aber, daß bereits ein Cfos installiert sei. Was mache ich falsch?

Antwort: Während T-Online schon seit langem die Schnittstelle direkt unterstützt, setzen AOL und Compuserve auf Cfos. Dieses Programm emuliert einen seriellen Port mit angeschlossenem Modem sowie die virtuellen Modems von Windows 95. So muß die Online-Software nicht umgebaut werden, sondern glaubt nach wie vor, mit einem Modem zu kommunizieren. Problematisch wird es, wenn zwei Programme sich auf Cfos stützen, beispielsweise AOL und Compuserve. Aus Lizenzgründen arbeitet AOLISDN, die AOL-Version von Cfos, nur mit der AOL-Software, und bei Compuserve ist es ähnlich. Da sich aber Cfos -egal in welcher Form -nur einmal im System installieren läßt, kommt es zu der beschriebenen Fehlermeldung. Wenn Ihre ISDN-Karte einen anderen Modem-Emulator hat, etwa Capiport bei der Fritzcard von AVM, so können Sie Compuserve damit betreiben und nur den AOL-Cfos installieren. Ist Compuserve nicht auf Ihrem System, kann es sein, daß bei der Installation der ISDN-Treiber eine Cfos-Variante mit eingerichtet wurde. Dann können Sie diesen Treiber auch mit AOL nutzen.Als universelle Lösung können Sie auch die Vollversion von Cfos (siehe vorherigen Tip) für Windows installieren. Diese ist mit 89 Mark zwar nicht billig, doch können Sie dann auf alle anderen Emulatoren verzichten. Cfos stellt einen seriellen Port, eine AT-Schnittstelle und die virtuellen Modems zur Verfügung.

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