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CeBIT 2003 spiegelt die Krise wider

06.03.2007 | 15:28 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Auch an der CeBIT ging die Krise der Informations- und Telekommunikations-Industrie nicht spurlos vorbei. Zur CeBIT 2002 kamen 700.000 Besucher, ein Rückgang um 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zur CeBIT 2003 mussten die Veranstalter einen erneuten Rückgang melden. Zur Veranstaltung vom 12. bis 19. März 2003 kamen 7074 Firmen aus 65 Ländern. An der CeBIT 2002 nahmen 7962 Aussteller teil, davon hatten allerdings 698 für ihren Auftritt nicht gezahlt und damit Millionen-Einbußen verursacht. Innerhalb von zwei Jahren hatte die CeBIT damit rund 15 Prozent ihrer Aussteller verloren.

Bei der CeBIT 2003 schrumpfte auch die Ausstellungsfläche um rund neun Prozent auf 362.000 Quadratmeter. 2002 hatten 674.000 Menschen die Messe besucht. Auch Adobe, einer der weltgrößten Hersteller von Layout-Software, hat seinen Messeauftritt abgesagt mit der Begründung, neue Produkte wären nicht rechtzeitig zur Messe fertig geworden. Mit einem Schlag wurden so 400 Quadratmeter in Halle 4 frei. Aufmerksame Besucher konnten die durch Sitzgelegenheiten oder durch Blumenkübel nur mühsam kaschierten Lücken und die nicht gebuchten Standplätze deutlich erkennen.

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