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Buffer Underrun: Definition

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Zeitaufwand

Sie planen den Kauf eines CD-Brenners. Während Ihrer Informations-Tour stoßen Sie immer wieder auf den Begriff "Buffer Underrun".

Um es gleich vorweg zu nehmen: Bei einem Buffer-Underrun bricht das Brennprogram den Schreibvorgang ab und der verwendete Rohling (leere CD-R-Scheibe) wird unbrauchbar. Wann tritt ein "Buffer Underrun" auf? Beim Brennen einer CD-R schreibt ein Laserstrahl die digitale Information spiralförmig von innen nach aussen auf die Datenscheibe. Deshalb ist es erforderlich, dass der CD-Brenner die Daten kontinuierlich von der Quelle (Festplatte oder CD-ROM-Laufwerk) erhält. Wird dieser kontinuierlich fließende Datenstrom unterbrochen, hält das Brennprogramm automatisch den Schreibvorgang an. Was ist passiert? CD-Brenner besitzen einen Pufferspeicher ("Buffer"), der Verzögerungen beim Bereitstellen der Daten ausgleichen soll. Für einen kontinuierlichen Schreibvorgang muss dieser Puffer permanent mit Daten gefüllt sein. Läuft der Puffer leer, gehen dem Laser die Daten aus und der Brennvorgang bricht ab. Das tritt dann auf, wenn der CD-Brenner viel schneller schreibt, als Daten nachgeliefert werden. Was können Sie machen? Falls Sie von der Festplatte brennen: Vielleicht sind die Daten auf der Harddisk zu stark zerstückelt. Lesevorgänge dauern in disem Fall zu lange und setzen die Geschwindigkeit der Datenübertragung herab: Defragmentieren Sie Ihre Festplatte. Falls Sie von CD kopieren: Ihr System ist möglicherweise zu langsam für das On-the-fly-Brennen. Kopieren Sie die Quelldaten (als Image-Datei) auf die Festplatte und versuchen Sie es erneut. Wenn das nicht hilft, setzen Sie die Schreibgeschwindigkeit des CD-Recorders herab. Auch sollten Sie während des Brennvorgangs nicht mit anderen Programmen arbeiten.

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