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Bringen Sie Ihrer CPU das Stromsparen bei

04.01.2010 | 15:41 Uhr | Benjamin Schischka

Die Freeware RMClock Utility erlaubt es, Spannung und Taktfrequenz der CPU – eines der größten Stromfresser – anzupassen. Im Gegensatz zum Übertakten spricht man hier vom Undervolten, da die Versorgungsspannung des Prozessors gedrosselt wird, was normalerweise ein deutliches Laufzeit-Plus im Akkubetrieb bedeutet.

RMClock Utility: CPU-Undervolting spart Strom.
Vergrößern RMClock Utility: CPU-Undervolting spart Strom.
© 2014

RMClock Utility unterstützt die gängigen Intel- und AMD-Prozessoren. In der neuen Version auch Intel Core Duo und Core Solo, Centrino und Centrino Duo. Nach der Installation klicken Sie sich zu den „Settings“ und machen ein Häkchen bei „Start minimized to system tray“ und „Run at Windows startup“. Belassen Sie die Methode „via Startup registry key“. Im Menü „Management“ stellen Sie die Option „Multi-CPU load calculation“ bei Doppelkern-Prozessoren auf „Maximum of CPU core loads“ (ansonsten „Sum of CPU core loads“).

Unter „Profiles“ stellen Sie alle vier Felder auf „Perfomance of Demand“ und aktivieren alle Kästchen darunter. Wechseln Sie jetzt auf das ausgeklappte „Perfomance on demand“ auf der linken Seite. Aktivieren Sie alle Häkchen bei AC power (PST) und Battery (PST). Stellen Sie den „Target CPU usage level“ (ganz unten) bei „Battery“ möglichst hoch ein. Im „Down transition interval“ legen Sie fest wie schnell die CPU an Takt verlieren soll – gerade im Akku-Modus (Battery) ist ein kleiner (schneller) Wert sinnvoll. Umgekehrt taktet die CPU nicht so schnell hoch, wenn Sie das „Up transition interval“ hoch wählen. Empfehlenswert für „AC power“ sind die Werte 25, 100 und 500 (von oben nach unten). Beim Akku, also Battery, können Sie behutsam etwa mit 50, 250, 100 vorgehen oder mehr sparen mit 75, 300, 100.

Multiplikatoren und Spannungen

Unter „Profiles“ stehen unter „FID“ die Multiplikatoren der CPU. Interessant ist fast nur die erste und letzte, die Zwischenwerte spielen keine große Rolle. Wichtig: Nur der Index darf mit einem Haken versehen sein, der gerade getestet wird. Deaktivieren Sie die anderen vorübergehend. Wählen Sie dann eine niedrigere Stromversorgung unter „VID“. Ist der Wert zu hoch, sparen Sie nur wenig oder keine Energie, ist er zu niedrig, kann es zu Programmabstürzen kommen. Hardwaredefekte sind der Redaktion auch nach intensiver Recherche nicht bekannt, trotzdem übernimmt PC-WELT keine Haftung! Am sichersten ist es, sich von oben nach unten vorzuarbeiten und bei den ersten Abstürzen aufzuhören. Testen Sie Ihr System nach jedem Undervolten auch mit anspruchsvollen Anwendungen über einige Stunden. Tipp: Gehen Sie täglich einen Schritt nach unten und fahren Sie nach normaler Laptop-Nutzung ohne Zwischenfälle am nächsten Tag fort.

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