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Brennprogramm inklusive

Eine der vielen Neuerungen ist, dass im Betriebssystem bereits ein Brennprogramm vorhanden ist. Es basiert auf der Technologie der Firma Roxio. Roxio ist unter anderem der Hersteller von "Easy CD Creator" für Adaptec. Vor einiger Zeit hat Roxio auch die Macher von WinOnCD von Cequadrat aufgekauft. Die Cequadrat-Leute entwickeln weiterhin WinOnCD und haben erst vor kurzem die Version 3.8 veröffentlicht.

Schon bei der Installation von Whistler werden eingebaute Brenner erkannt. Im Eigenschaftsmenü des Brenner-Laufwerks findet sich anschließend der Reiter "Recording". Hier kann unter anderem eingestellt werden, mit welcher Geschwindigkeit ein eingelegtes CD-R- oder CD-RW-Medium gebrannt werden soll. Ebenfalls hier wählt man das Laufwerk, auf dem die zu brennenden Dateien zwischengespeichert werden sollen.

Das Brennen an sich ist in der derzeitigen Whistler-Version noch etwas umständlich und für Nutzer von Brennprogrammen wie Nero oder Easy CD-Creator gewöhnungsbedürftig.

Die zu brennende Datei muss im Explorer mit der rechten Maustaste angeklickt werden. Im Kontextmenü muss dann "Send to"-undgt;"Writable CD" ausgewählt werden. Daraufhin speichert Whistler die Datei vorübergehend auf dem zuvor gewählten Laufwerk. Whistler nennt diesen Bereich "Staging Area".

Das Brennen ist auch per "Drag und Drop" möglich. Dazu braucht die zu brennende Datei oder der Ordner einfach nur mit der Maus angeklickt werden und anschließend auf das Icon des CD-Brenners gezogen zu werden. Die Datei(en) werden dann in die "Staging Area" aufgenommen.

Um zu sehen, welche Dateien zum Brennen vorgesehen sind, genügt es im Explorer das Laufwerk des Brenners auszuwählen. Die zu brennenden Dateien erscheinen dort mit einem Pfeil nach unten im Icon.

Um die Dateien zu brennen muss der CD-Brenner im Explorer mit der rechten Maustaste angeklickt werden und im Kontextmenü "Write to CD" ausgewählt werden. Whistler legt beim Brennen Multisession-CD an.

Wenn doch nicht gebrannt werden soll, wird die "Staging Area" über das Kontextmenü des Brenners mit "Clear staging area" gelöscht.

Mit CD-RW-Medien wird ebenso verfahren. Hier kann über das Kontextmenü des Brenners "Erase CD-RW" ausgewählt werden, um alle Dateien auf dem Medium zu löschen.

Die Brennfunktion funktioniert in der aktuellen Whistler-Version alles andere als zuverlässig. Des öfteren wurden beim Test die Brennversuche mit Abstürzen quittiert. Auch ließ sich die "Staging Area" ab und zu nicht einfach löschen. Hier muss Microsoft also noch etwas nachbessern. Mit der Beta 2 dürften die Brennprobleme aber beseitigt sein.

Lobenswert aber jetzt schon die Stabilität: Obwohl Whistler bei den Brennversuchen abstürzte, war niemals ein Neustart nötig. Über den Task-Manager ließ sich der eingefrorene Prozess beenden und anschließend arbeitete Whistler problemlos weiter.

Wie erstaunlich stabil Whistler schon in der Beta 1 läuft, zeigte sich auch noch an anderer Stelle. Lesen Sie mehr zu diesem Thema im Abschnitt "Warum Whistler so stabil läuft".

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