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Bordcomputer und Head-up-Display im Auto nachrüsten

16.12.2020 | 08:31 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Kein Bordcomputer und kein Head-up-Display im eigenen Fahrzeug? Kein Problem, denn für ein paar Euro rüsten Sie beides inklusive der Apps für Ihr Smartphone nach. Ihre Mitfahrer werden staunen!

Je neuer und teurer das Auto, desto umfangreicher meist die Funktionen des Bordcomputers. Auch Head-up-Displays, die Geschwindigkeit und Navigationshinweise in der Frontscheibe darstellen, lassen sich die Fahrzeughersteller teuer bezahlen. Doch beides lässt sich nutzen, ohne dass es im Fahrzeug vorhanden wäre.

Einen Bordcomputer mit unzähligen Motor- und Fahrzeuginformationen erhalten Sie mit der Android-App Torque Pro aus dem Play Store (3,55 Euro) in Kombination mit einem OBD2-Bluetooth-Adapter (10 bis 15 Euro). Den Adapter stecken Sie in die OBD-Buchse meist links unterhalb des Lenkrads.

Ein Head-up-Display (HUD) simulieren Sie, indem Sie das Smartphone über dem Lenkrad flach auf das Armaturenbrett legen und in der jeweiligen App den HUD-Modus einschalten. Darin reduziert sich die Anzeige auf das absolut Notwendige wie Geschwindigkeit und Abbiegepfeile und zeigt alles spiegelverkehrt, sodass es nach dem Spiegeln in der Scheibe wieder korrekt erscheint. 

Geeignete Apps finden Sie mit „HUD“ als Suchbegriff im Play Store beziehungsweise App Store. Gratis ist die Navigations-App Navier HUD 3 (Android). Sygic mit HUD- und Real-View-Funktion kostete inklusive Europakarten, unbegrenzten Echtzeitverkehrsdaten und HUD-Freischaltung knapp 20 Euro. Damit alles auch bei Tageslicht gut ablesbar ist, empfiehlt sich eine Telefonhalterung mit spezieller Spiegelscheibe – beispielsweise vom Versender Pearl für gut zehn Euro .

Siehe auch: Apple Carplay im Test - Funktionen, Apps, Anbieter, Wireless Carplay

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