36346

Spezialisten für Community & Blogs

18.04.2010 | 09:45 Uhr |

Drupal ist ein quelloffenes Content-Management-System, dass eine besondere Stärke auf dem Bau sozialer Netzwerke hat und sich besonders für den Aufbau von Communities à la Web 2.0 eignet. Man kann damit also eine Basis dafür schaffen, dass sich Nutzer eigene Weblogs anlegen können oder sich in Foren miteinander austauschen. Die technische Basis bilden PHP und MySQL, für das auch als alternative Datenbank PostgreSQL verwendet werden kann.

Wie so viele CMS-Systeme kann es um Module erweitert und damit an die individuellen Bedürfnisse des eigenen Webauftritts angepasst werden. Drupal bietet eine Versionierung für die Inhalte und ein differenziertes Rechtesystem für die Benutzer. Mit einer Drupal-Installation können beliebig viele völlig voneinander unabhängige Websites betreut werden.

Neben den typischen CMS-Vertretern lassen sich auch Weblogs durchaus für Unternehmenszwecke verwenden. Beispielsweise für schnelle unkomplizierte Mitteilungen an den Kunden. Oder für schnelle Berichte von Messen und Veranstaltungen. Oft berichten Unternehmen aus der Softwarebranche in speziellen Unternehmensweblogs über die Weiterentwicklung ihrer Software, Microsoft und Google sind nur zwei Beispiele hierfür. Eine typische Weblog-Software ist Wordpress, das ebenfalls auf PHP und MySQL basiert. Mit Wordpress können Sie nicht nur ein typisches Weblog pflegen, sondern auch statische Seiten eines Webauftritts warten. Zu jedem Beitrag können ältere Versionen betrachtet werden. Der Funktionsumfang von Wordpress lässt sich um Plugins, die es für nahezu jeden Zweck gibt, rasch erweitern. Wem die Standard-Optik von Wordpress nicht gefällt, der kann unter einer Fülle fertiger Templates auswählen.

Wordpress machte in der Vergangenheit immer wieder durch Sicherheitslücken von sich reden, deshalb sollten Sie beim Einsatz dieses Systems immer auf dem aktuellen Stand bleiben und Updates umgehend einspielen. Seit Version 2.8 gelingt das Update von Wordpress allerdings spielend leicht, so dass es selbst für Blog-Einsteiger keinen Grund gibt, das Update nicht immer umgehend aufzuspielen.

Übrigens müssen Sie nicht unbedingt eine Software auf Ihrem Server installieren, wenn Sie einen Blog betreiben wollen. Es gibt nämlich auch die Möglichkeit, gehostete Weblogs zu nutzen. Der bekannteste Vertreter für derartiges Weblog-Hosting dürfte Blogger von Google sein. Wordpress.com ist ebenfalls ein derartiges gehostetes Weblog, das nicht mit der Software Wordpress verwechselt werden darf.

0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

36346