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Blind im Netz: Ein kaum wahrgenommenes Problem

Hindernisse gibt es überall. Dabei ist es im WWW relativ einfach, die reine Information von der Visualisierung zu trennen. Einige Websites bieten eine "Nur Text"-Version ihrer Informationen an. Auch Grafiken finden hier Verwendung, aber stets mit ausführlichem Alternativtext. Frames hingegen sind "verboten". Noch problematischer als Frames sind Javascripts, mit denen die gängigen blindentauglichen (textorientierten) Browser nicht umgehen können.

Um die Öffentlichkeit hierauf aufmerksam zu machen, hat in diesem Jahr erstmals der Arbeitskreis "Barrierefreies Internet" des BiGuB-Vereins den "Gordischen Web-Knoten" für vorbildliche Webgestaltung in verschiedenen Kategorien verliehen. Nähere Informationen hierzu können bei presse@bigub.com angefordert werden.

Generell fehlt im Internet die Sensibilität für den behindertengerechteren Zugang. Das Internet wird von uns allen genutzt und sollte deshalb für alle zugänglich gemacht werden. Wenn Behinderte eine Seite lesen bzw. bearbeiten können, ist der allgemeine Zugang erst recht gewährleistet - umgekehrt gilt das leider nicht.

Jan Eric Hellbusch

PC-WELT Marktplatz

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