Die Telekom, als Besitzer der so genannten "letzten Meile", also dem Zugang vom Telefonkabel in die Wohnung des Kunden, berechnet jedem Anbieter eine Durchleitungsgebühr. Diese Gebühr wird pro Minute fällig und liegt, ohne Mehrwertsteuer bei 1,5 Pfennig.

Legt man einen monatlichen Pauschal-Tarif von beispielsweise 89 Mark zu Grunde und teilt man diesen lediglich durch diese 1,5 Pfennig, erhält man einen maximalen Stundenwert von 98,88.

Das bedeutet, dass ein Nutzer bei einer 30-tägigen Berechnungsgrundlage lediglich 3,3 Stunden täglich im Netz sein darf, damit die Einnahmen gerade mal die Kosten für die Durchleitung decken. Nicht inbegriffen sind natürlich noch Kosten für Server, Personal, Miete und so weiter.

Aus dieser Sicht wird schnell klar, dass sich eine Flatrate mit einem solchen Tarif kaum realisieren lassen kann. Hier gewann wohl zum Teil die Vogel-Strauß-Taktik über betriebswirtschaftliche Nüchternheit.

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