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Bestehende Einstellungen mit Vorlage vergleichen

19.01.2011 | 12:03 Uhr | Christian Löbering

In der Management Console finden Sie Informationen zu den Einstellungen.
Vergrößern In der Management Console finden Sie Informationen zu den Einstellungen.
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Klicken Sie nun erneut mit der rechten Maustaste auf den Eintrag „Sicherheitskonfiguration und -analyse“, und setzen Sie im dann erscheinenden Menü einen Haken vor „Protokolldatei anzeigen“. So sehen Sie später, ob die Analyse und Konfiguration auch wirklich geklappt hat. Klicken Sie danach noch einmal mit der rechten Maustaste auf den Eintrag „Sicherheitskonfiguration und -analyse“, und wählen Sie „Computer jetzt analysieren“. Bestätigen Sie das Erstellen eines Fehlerprotokolls mit „OK“.

Nach Abschluss der Analyse bekommen Sie im rechten Fensterteil die untersuchten Rubriken angezeigt. Sobald Sie eine der Rubriken, etwa „Lokale Richtlinien“, per Doppelklick öffnen, sehen Sie die enthaltenen Bereiche. Ein weiterer Klick auf einen der Bereiche, etwa „Sicherheitsoptionen“, zeigt Ihnen die verglichenen Einstellungen an. In der ersten Spalte der Einstellungsliste sehen Sie die Namen der Richtlinien. In der zweiten steht, welche Einstellung laut Datenbank als sicher(er) gilt. Die letzte Spalte zeigt die jeweilige aktuelle Einstellung. Das zusätzliche Farbsymbol vor jeder Richtlinie erleichtet Ihnen den Überblick über Einstellungen, die nicht der Vorlage entsprechen. Diese sind rot markiert. Stimmen Vorlage und Einstellung überein, signalisiert das ein grünes Symbol. Gibt es zu einer Einstellung keine Vorlage, fehlt das Farbsymbol.

Vorlagen-Richtlinien anpassen: In der Regel sind die Einstellungen dieser Vorlagen nicht besonders einschränkend. Trotzdem sollten Sie alle Richtlinien, die die aktuelle Konfiguration verändern, auf Zumutbarkeit prüfen und gegebenenfalls anpassen, bevor Sie sie in Ihr Windows übertragen.

Klicken Sie dazu die entsprechenden Richtlinien einzeln an, um jeweils das zugehörige Konfigurations- und Erklärungsfenster zu öffnen. Auf der Registerkarte „Analysierte Sicherheitsrichtlinie“ können Sie die gespeicherte Einstellung in der Vorlagen-Datenbank verändern. Auf der Registerkarte „Erklärung“ erhalten Sie weiterführende Informationen zur Richtlinie. Nachdem Sie eine Einstellung angepasst haben, klicken Sie auf „OK“, um zur Liste zurückzukehren und die nächste Richtlinie aufzurufen.

Richtlinienkatalog in Windows einspielen: Nachdem Sie alle Einstellungen nach Ihren Wünschen angepasst oder die Vorlage beibehalten haben, können Sie den gesamten Richtlinienkatalog in Ihr Windows einspielen. Klicken Sie dazu wieder mit der rechten Maustaste auf den Eintrag „Sicherheitskonfiguration und -analyse“, und wählen Sie im Menü den Befehl „Computer jetzt konfigurieren“. Dann klicken Sie auf „Datei, Speichern“ und vergeben einen Namen, unter dem die Management Console mit Ihren Snap-Ins gespeichert werden soll, etwa Ihr Windows-Benutzername. Abschließend klicken Sie auf „Speichern“. Danach können Sie die Management Console schließen.

Wenn Sie später im Computeralltag merken, dass die neuen Sicherheitseinstellungen gewohnte Vorgehensweisen oder Programme zu sehr stören, können Sie wie beschrieben einzelne Einstellungen mittels Management Console gezielt zurücksetzen. Natürlich lassen sich die Sicherheitseinstellungen auch auf die Werkskonfiguration zurückstellen, wenn Sie mit dem PC gar nicht mehr klarkommen.

Starke Windows-Sicherheitseinstellungen sind ein großer Schritt in Richtung PC-Schutz. Mit einer sehr guten zusätzlichen Sicherheits-Software schotten Sie den Computer noch weiter vor Angriffen und Schädlingen ab. Das Programm Norton Internet Security 2011, das den großen PC-WELT-Vergleichstest von Internet-Sicherheitspaketen für diese Ausgabe gewonnen hat, ist dafür sicherlich eine gute Wahl.

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