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Benutzeroberfläche, Dokument- und Formatvorlagen

13.10.2011 | 10:33 Uhr | Thorsten Eggeling

3. Die Open-Office-Benutzeroberfläche

Open Office besteht nur aus einem einzelnen Startprogramm, Über jenes Sie die unterschiedlichen Software-Module erreichen. Nach dem Start sehen Sie ein Fenster, in dem Sie auf „Textdokument“, „Tabellendokument“, „Präsentation“, „Zeichnung“, „Datenbank“ oder „Formel“ klicken –je nachdem, was Sie gerade benötigen. Über „Öffnen“ laden Sie eine bereits vorhandene Datei von der Festplatte.

Textdokumente: Für Textdateien ist das Modul Open Office.org Writer zuständig. Es unterscheidet sich optisch nur wenig von Word XP und bietet fast den gleichen Funktionsumfang. Die Symbolleisten sehen etwas anders aus, enthalten aber – genau wie die Menüs – weitestgehend die vertrauten Funktionen. Sie finden hier die üblichen Symbole, beispielsweise für „Speichern“, „Öffnen“, „Fett“ und „Kursiv“.

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Tabellendokumente: Das Open-Office-Modul Calc unterscheidet sich kaum von Excel. Die Hauptmenüpunkte heißen genau gleich, und die Symbolleisten bergen auch keine Überraschungen. Es gibt eine Eingabezeile, in die Sie Ihre Formeln eintippen, und einen Funktionsassistenten, der Sie bei der Suche nach passenden Formeln unterstützt.

Präsentationen: Open Office.org Impress ist das Pendant zu Powerpoint. Beim ersten Start begrüßt Sie der „Präsentations-Assistent“, der Sie durch die ersten Schritte beim Erstellen einer Präsentation führt. Danach können Sie in Impress ähnlich wie in Powerpoint arbeiten. Das Open-Office-Modul kann Präsentationen auch als PPT-Datei im Powerpoint-Format, als SWF-Datei (Makromedia Flash) oder im HTML-Format speichern.

4. Dokument- und Formatvorlagen

Open Office Writer (oben) und Microsoft Word XP unterscheiden sich optisch und bei der Bedienung nur wenig. Anordnung sowie Beschriftung der Menü-Elemente und der Schaltflächen der Symbolleisten sind fast identisch.
Vergrößern Open Office Writer (oben) und Microsoft Word XP unterscheiden sich optisch und bei der Bedienung nur wenig. Anordnung sowie Beschriftung der Menü-Elemente und der Schaltflächen der Symbolleisten sind fast identisch.

Die Open-Office-Textverarbeitung Writer folgt bei der Formatierung von Dokumenten ähnlichen Konzepten wie Microsoft Word. Jede Textdatei kann auf einer Dokumentvorlage basieren, aus der sie Einstellungen und Formatierungen übernimmt. Anders als bei Word gibt es aber standardmäßig keine allgemeine Dokumentvorlage. Sie können diese jedoch bei Bedarf schnell selbst erzeugen und Ihren Texten damit ein einheitliches Aussehen verleihen.

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Schritt 1: Erstellen Sie ein neues, leeres Textdokument. Um dort beispielsweise die Schriftart und Schriftgröße zu ändern, gehen Sie im Menü auf „Format ➞ Formatvorlagen“. Open Office zeigt dann das Fenster „Formatvorlagen“ an. Klicken Sie dort in der Leiste auf das Symbol „Absatzvorlagen“ am oberen linken Rand.

Schritt 2: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Standard“, und wählen Sie dann im Menü „Ändern“. Gehen Sie auf die Registerkarte „Schrift“, und stellen Sie die gewünschte Schriftart und -größe ein. Klicken Sie zur Bestätigung auf „OK“.

Schritt 3: Klicken Sie im Menü auf „Datei ➞ Dokumentvorlage ➞ Speichern“. Geben Sie unter „Neue Dokumentvorlage“ eine aussagekräftige Bezeichnung ein, etwa „Standardvorlage“. Klicken Sie unter „Bereiche“ auf „Meine Vorlagen“ und dann auf „OK“.

Schritt 4: Weiter geht es mit „Datei ➞ Dokumentvorlage ➞ Verwalten“. Klicken Sie auf der linken Seite doppelt auf „Meine Vorlagen“. Sie sehen dann den Eintrag, den Sie in Schritt 3 angelegt haben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie im neuen Menü „Als Standardvorlage setzen“. Über „Datei ➞ Dokumentvorlage ➞ Speichern“ lässt sich jedes Dokument als Dokumentvorlage ablegen. Sie können sich so individuelle Vorlagen für Briefe, Faxe oder Rechnungen erstellen. Um eine Vorlage zu nutzen, klicken Sie nach dem Start von Open Office auf „Vorlagen“. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem Sie eine Vorlage für das Dokument wählen können.

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