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Benutzer-, Passwort- und Speicher-Check

28.06.2013 | 19:25 Uhr | Roland Freist

8. Benutzerkonten-Check
Wenn mehrere Personen an ein und demselben PC arbeiten, sollten Sie in Windows für jeden Benutzer ein eigenes Konto einrichten. Auf diese Weise bekommt jeder ein Stück Privatsphäre – dazu gehören beispielsweise eigene Ordner für die persönlichen Dokumente, Fotos, Musikdateien, eigene Favoriten beziehungsweise Lesezeichen im Internet-Browser und einen individuell gestalteten Desktop. Mit anderen Worten: Über die Benutzerkonten verhindern Sie, dass andere Personen oder schädlicher Code in Ihren Dateien herumschnüffeln. Lediglich der Administrator kann dann noch auf sämtliche Ordner zugreifen.

Aus Sicherheitsgründen sollten Sie vor allem unter Windows XP ein Standardbenutzer-Konto definieren. So haben es Viren schwerer, sich ins System zu schleusen.
Vergrößern Aus Sicherheitsgründen sollten Sie vor allem unter Windows XP ein Standardbenutzer-Konto definieren. So haben es Viren schwerer, sich ins System zu schleusen.

Neue Benutzer unter Windows Vista und 7: Neue Nutzer definieren Sie in der Systemsteuerung. In der Kategorie-Ansicht gehen Sie auf „Benutzerkonten hinzufügen/entfernen“, bestätigen die folgende Abfrage mit „Ja“ und klicken auf „Neues Konto erstellen“. Vergeben Sie einen Namen, lassen Sie die Einstellung „Standardbenutzer“ unangetastet und schließen Sie den Vorgang mit „Konto erstellen“ ab. Klicken Sie das neue Konto im folgenden Fenster an und definieren Sie ein erstes Kennwort. Standardbenutzer unter Windows Vista und 7 können Programme installieren und Systemeinstellungen ändern. Beides allerdings nur in ihrem eigenen Kontext, eine neu eingerichtete Software etwa steht nur ihnen selbst zur Verfügung.

Benutzer unter Windows XP: In dieser Windows-Version gibt es die Kontentypen „Computeradministrator“ und „Eingeschränkt“. Der Unterschied zwischen dem eingeschränkten Benutzer bei XP und dem „Standardbenutzer“ bei Vista und 7: Der XP-Nutzer darf keine Programme installieren.

Wichtig: Sie benötigen immer mindestens ein Konto mit Administratorrechten. Reduzieren Sie auf einem Windows-PC mit nur einem Admin-Konto dieses nicht auf die nur eingeschränkten Rechte eines Standardbenutzers. Anderernfalls hätten Sie sich weitgehend aus Windows ausgeschlossen.

Administrator- und Benutzerkonten unter Windows

9. Passwort-Check
Im Internet kann man Listen mit den am häufigsten verwendeten Passwörtern abrufen. Ganz vorne steht unangefochten „123456“, gefolgt von „password“ oder, auf deutschen Rechnern, „passwort“. Es gibt Millionen Computer, in die man eindringen kann, indem man einfach eines dieser Kennwörter ausprobiert. Achten Sie darauf, dass Sie immer ein individuelles Passwort wählen. Beachten Sie dabei drei goldene Regeln: Ihr Kennwort darf in keinem Wörterbuch stehen. Es muss aus Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen bestehen. Es muss mindestens acht, besser zwölf Zeichen lang sein.

Der Revo Uninstaller löscht Programme rückstandslos von der Festplatte. Das gelingt dem Tool oft deutlich besser als der Deinstallationsroutine der jeweiligen Software oder der von Windows.
Vergrößern Der Revo Uninstaller löscht Programme rückstandslos von der Festplatte. Das gelingt dem Tool oft deutlich besser als der Deinstallationsroutine der jeweiligen Software oder der von Windows.

10. Speicherplatz-Check
Viele Anwendungen lassen bei der Deinstallation ihren Müll auf der Festplatte liegen. So bleiben Ordner übrig, die nur noch eine einsame DLL- oder Textdatei enthalten, im Benutzer-Ordner findet man die individuellen Einstellungen, und in der Registry verweisen Einträge auf längst gelöschte Dateien. Auf einem modernen PC hat das zwar auf die Geschwindigkeit von Windows so gut wie keine Auswirkungen. Die Ordnerstruktur wird jedoch immer unübersichtlicher und in den Benutzerverzeichnissen schlummern oft etliche Gigabyte nicht mehr benötigte Daten.

Mit dem kostenlosen Analyse-Tool Folder Visualizer 2012 finden Sie Speicherfresser und schaffen zusätzlich freien Platz auf Ihren Festplatten.

Für einen nachträglichen Systemputz bieten sich Tools wie beispielsweise Ccleaner an. Besser ist es jedoch, gleich bei der Deinstallation reinen Tisch zu machen. Das erledigen Sie am besten mit dem kostenlosen Programm Revo Uninstaller . Die Software ruft zunächst die normale Deinstallationsroutine der Anwendung auf und scannt anschließend die Festplatte und die Windows-Registry nach übrig gebliebenen Resten.

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