Filesharing über BadBlue funktioniert nur über einen vorher definierten Nutzerkreis. Es müssen für jeden Nutzer die Nutzerrechte vergeben werden. Die Lösung eignet sich nur für geschlossene Gruppen.

Das Herz von BadBlue ist ein kleiner kraftvoller Webserver. Für die Verständigung mit den Webservern wurde SOAP (Simple Object Access Protocol) verwendet, das die Verwendung von XML-Anwendungen über HTTP dem Standard-Internetprotokoll ermöglicht. Der Server ist über jeden üblichen Webbrowser konfigurierbar.

Da die Daten über einen Internetserver bereit gestellt werden, der theoretisch dem gesamten Internet zugänglich ist, sollten die Betreiber Sicherheitsvorkehrungen treffen:

- Passwortschutz

Die freigegebenen Verzeichnisse werden mit einem Passwortschutz versehen. Es können nur Nutzer darauf zugreifen, denen die Zugangsdaten (Nutzername und Passwort) bekannt sind.

- Beschränkung auf IP-Adressen

Es können einzelne IP-Adressen oder Adressbereiche für den Zugriff konfiguriert werden. Da über Wählverbindungen dynamisch immer wieder neue IP-Adressen vergeben werden, macht diese Lösung eher in einem festen Netzwerk (Intranet) Sinn.

Interessant sind die Gruppenfunktionen für MS Word- und -Exel Dateien. Die Dateien können für andere Beteiligte im Browser sichtbar gemacht werden.

Der Webserver BadBlue eignet sich hervorragend für Webentwickler um die Anwendungen vor der Veröffentlichung auf einem Server zu testen. Neben reinen HTML-Seiten lassen sich Anwendungen in PHP, CGI, ISAPI,... direkt auf dem PC testen.

BadBlue ist eine Empfehlung für kleine PC-Netze, um dort unkompliziert mittels Webtechnologien Informationen zu veröffentlichen.

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