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Testergebnisse IIWie verhält sich die Software während einer Ping-of-Death Attacke?Backdoor- und Selbstschutz

05.09.2002 | 12:29 Uhr |

Wir versuchten, den Rechner mit fehlerhaften Ping-Anfragen außer Gefecht zu setzen. Ein ungeschütztes System lässt sich so auf Grund von Windows-Fehlern problemlos zum Absturz bringen. Leider wehrte Norton Personal Firewall diese Attacke nicht besonders gut ab: Nach dem Start der Angriffe war ein arbeiten am Rechner, aufgrund einer 100 prozentigen Systemauslastung fast nicht mehr möglich.

In dieser Testkategorie schlägt die Stunde des "Block Traffic". Dieser sollte in der Lage sein, im Ernstfall alle Verbindungen sofort kappen zu können. Aber: Er versagte in dieser Kategorie kläglich. Mit dem Mauszeiger ließ sich zwar der Button drücken, aber erst nach der Beendigung der Attacke tat er seinen Dienst und trennte wirklich alle Verbindungen.

Im Test versuchten wir eine Backdoor (Hintertürenprogramm) zu aktivieren. Norton Personal Firewall 2003 bemerkte diesen Aufruf sofort, blockierte sie und brachte eine entsprechende Meldung. Der Zugriff auf die Backdoor war nicht möglich. Bei einem zweiten Versuch versteckten wir die Backdoor vor der Installation von Personal Firewall 2003 im System. Auch hier verhinderte das Programm den Zugriff auf die Backdoor zuverlässig.

In der Testkategorie "Selbstschutz" konnte Personal Firewall 2003 nicht überzeugen. Mit einem einfachen Prozess-Tool lies es sich beenden und alle Überwachungsfunktionen waren lahmgelegt. Besonders ungünstig: Das Programm lies sich danach nahezu rückstandslos vom System löschen. Somit hätten Viren oder Trojanische Pferde immer noch eine einfache Möglichkeit, die Firewall zu umgehen.

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